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Cybermobbing – Was Eltern tun können

Spätestens mit dem Übertritt auf die weiterführende Schule gehören Smartphones, Tablets und PCs für Kinder zum täglichen Umgang. Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Co. werden ganz selbstverständlich genutzt, persönliche Daten häufig gar allzu bereitwillig veröffentlicht. Das öffnet aber auch dem sogenannten Cybermobbing ganz einfach Tür und Tor. Wir geben Ihnen in diesem Beitrag Tipps, wie Sie Ihr Kind vor Cybermobbing schützen und sich zur Wehr setzen können.

Inhalt

Cybermobbing via Internet

Online Mobbing Studie – Zahlen aus der Statistik

Laut Online-Mobbing Studie surfen knapp 90% der Schüler ohne Aufsicht der Eltern mit ihren eigenen Smartphones im Internet. Mehr und mehr jüngere Schüler besitzen ein eigenes Handy. Mittlerweile nutzt jeder vierte Siebenjährige ein eigenes internetfähiges Smartphone.

Im Vergleich zur Online-Mobbing Studie aus dem Jahr 2013 hat sich die Anzahl der Cybermobbing-Opfer um 4 Prozent erhöht. Außerdem haben über 50 Prozent der befragten Lehrer Cybermobbingvorfälle in Schulen erlebt. Beleidigungen, Verleumdungen und sogar Online-Erpressungen scheinen an der Tagesordnung zu sein. Angesichts solch erschreckender Zahlen, stehen viele Eltern vor der Frage, wie sie ihr Kind schützen können.

Mein Kind ist Cybermobbing-Opfer. Was nun?

Sollte Ihr Kind Opfer von Cybermobbing geworden sein, so empfiehlt das Bündnis gegen Cybermobbing Folgendes:

  • Bauen Sie Vertrauen auf
    Zeigen Sie Ihrem Kind, dass es jederzeit mit Ihnen reden kann. Reagieren Sie nicht übereilt, z. B. durch ein Internetverbot, sondern hören Sie Ihrem Kind aufmerksam zu.
  • Zeigen Sie Verständnis
    Denken Sie immer daran: Ihr Kind ist das Opfer. Weisen Sie ihm keine Schuld zu, sondern überlegen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind, wie es aus möglichen Fehlern lernen kann.
  • Reagieren Sie nicht mit Handy- oder Internetverbot
    Auch wenn Handy und Internet für die Belästigungen missbraucht wurden, spielen sie für Ihr Kind immer noch eine wichtige Rolle. Bestrafen Sie Ihr Kind deswegen nicht zusätzlich, indem Sie ihm den Umgang mit diesen Medien verbieten.
  • Suchen Sie gemeinsam nach Lösungen
    Gerade wenn Kinder und Jugendliche zum Opfer werden, ist der Täter häufig im schulischen Umfeld zu finden. Knapp die Hälfte der Opfer kennt den Täter. Wissen auch Sie, wer Ihr Kind gemobbt hat? Wenn ja, möchten Sie mit ihm und seinen Eltern sprechen? Soll die Schule informiert oder die Polizei kontaktiert werden?
  • Cybermobbing ist strafbar
    Wenn Sie den oder die Täter kennen, sollten Sie Kontakt aufnehmen und ihn oder sie darauf hinweisen, dass Cybermobbing strafbar ist. Geht die Belästigung danach weiter oder liegt eine gefährliche Bedrohung vor, sollten Sie auf jeden Fall die Polizei verständigen.

Wichtig: Bewahren Sie Beweismaterial auf – auch wenn es schwerfällt.

Tiefergehende Tipps finden Sie auch in unserem Ratgeber:
– Cybermobbing bei Kindern – Folgen, Maßnahmen und Prävention

Fazit

Mobbing ist nicht nur auf dem Schulhof und in der realen Welt ein aktuelles Thema, sondern auch im Internet und in sozialen Netzwerken. Aufgrund der erschreckenden Anzahl an Cybermobbing-Opfern ist es umso wichtiger, Kindern und Schülern über ihre Rechte und Pflichten zu informieren. Egal ob Mobbing über das Internet oder von Angesicht zu Angesicht geschieht – Handeln ist gefragt, damit Ihr Kind nicht langfristig unter den Folgen des Mobbings leidet.

Ist Ihr Kind mit Cybermobbing bereits in Berührung gekommen? Wie haben Sie reagiert und haben Sie gegebenenfalls weitere Vorschläge? Schreiben Sie uns gerne in den Kommentaren!

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