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Studienkreis Blog

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Schüler nutzen Computer auch für die Schule …

… Meine Kinder folgen diesem Trend nicht

Nicht allein auf Youtube und Spieleseiten verbringen unsere Kinder ihre Computerzeit. 58 Prozent der Sechs- bis 13-Jährigen nutzen den PC zu Hause für Schularbeiten.

Das ist eines der Ergebnisse der aktuellen KIM-Studie 2012 (Kinder + Medien, Computer + Internet) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest. Vier von fünf Kindern durchsuchen demnach das Internet mindestens einmal pro Woche nach Informationen für die Schule.

Online lernen

Diese Ergebnisse korrespondieren mit den Resultaten einer Umfrage, die der Studienkreis im Jahr 2012 in Auftrag gegeben hat. Danach nutzen auch ältere Schüler speziell Online-Medien immer stärker für die Schule. Facebook, E-Mail und Skype sind für Schüler ab 13 Jahren nicht nur in der Freizeit interessant. Sie tauschen sich mit Freunden im Netz auch über Mathe, Deutsch, Englisch und Co. aus. Ein Drittel kennt sich mit Online-Lernspielen aus und schaut sich Lernvideos an. Und Schüler, die durch konventionelle Lernmethoden nicht zu begeistern sind,  finden inzwischen in der Online-Nachhilfe, wie sie der Studienkreis anbietet, eine Alternative. Mehr als die Hälfte aller befragten Nachhilfeschüler geben an, dass ihnen die Förderung via Headset und Webcam gefallen könnte. Informieren Sie sich gerne über die gesamten Umfrage-Ergebnisse der KIM-Studie.

Nichts zu sichern

Was mich nachdenklich gemacht hat: Mehr als zwei Drittel der Sechs- bis 13-Jährigen schreiben am PC laut KIM-Studie regelmäßig Texte für die Schule. Kürzlich habe ich meinem 11-jährigen Sohn ein neues Betriebssystem installiert. Zuvor wollte ich wichtige Daten sichern, wie eben Texte für die Schule. Dabei habe ich festgestellt, dass mein Junge ganz offenbar zu einer medialen Minderheit gehört und ich seine schulischen Aktivitäten bislang nicht aufmerksam genug begleitet habe. Denn auf seinem Rechner gab es überhaupt nichts zu sichern. Weder fanden sich Texte für die Schule, noch eine Textverarbeitung. Na ja, ich habe ihm jetzt kurzerhand den „Open Office Writer“ installiert – wichtiger war ihm aber „Minecraft“.

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4 Kommentare zu “Schüler nutzen Computer auch für die Schule …”

  1. Von Anja am Apr 11, 2013

    Bei uns zu Hause hat sich durch die Einführung des Smartphones und der dazugehörigen kostenlosen Nachrichtenprogramme auch die PC-Nutzung stark verändert, bzw. ist drastisch zurückgegangen. Mit Schrecken habe ich letztens festgestellt, dass diese Nachrichtenprogramme für die Verbreitung fertiger Hausaufgaben an die gesamte Klasse genutzt werden. Natürlich hat mein Kind damit nichts zu tun 🙂

    Vielleicht sollten Sie auch mal das Smartphone Ihres Kindes unter die Lupe nehmen …

  2. Von Thomas Momotow am Apr 11, 2013

    Schummeln 2.0 wäre sicher auch ein interessantes Thema für eine Studie oder eine historische Betrachtung. Plagiate von der Papyrusrolle über Gutenberg und Guttenberg bis WhatsApp. 😉

  3. Von Sebastian Socha am Apr 12, 2013

    Hallo,

    Schuld an der teilweise noch vorherrschenden mangelnden Medienkompetenz der Kinder in Deutschland ist größtenteils das technologiefeindliche Bildungssystem.

    Während in Malaysia die Kinder in den Schulen mit Chromebooks arbeiten und dabei plattformübergreifend Google Apps in der Cloud nutzen, müssen die Schüler in Deutschland schwer Bücher in einem Schulzranzen durch die Gegend tragen.

    Link „Malaysia goes big on Google Apps and Chromebooks as it reforms its national education system“: http://thenextweb.com/google/2013/04/10/malaysia-goes-big-on-google-apps-and-chromebooks-as-it-reforms-its-national-education-system/

    Zu Hause wird der Computer hierzulande dann leider oftmals nicht als Arbeitsgerät zur Wissensorganisation genutzt, sondern leider nur zum Zocken… Nicht das Computerspiele schlecht seien – ich spiele selbst sehr gerne „Minecraft“ – aber da PCs in deutschen Schulen noch immer nicht breitenwirksam genutzt werden, ist deren Relevanz für die Bildung unserer Schüler leider noch viel zu gering…

    Gruß,
    Sebastian

  4. Von Anja am Apr 12, 2013

    Na ja, also die mangelnde Medienkompetenz kann ich nicht bestätigen. Unser Kinder sind in diesem Bereich so viel weiter als wir. Und wie schon oben gesagt. Mein Kind nutzt es zur Wissensorganisation – aber auf eine andere Art und Weise. Und daran können wir nichts machen – wir haben es als Eltern einfach nicht mehr in der Hand, wenn wir unseren Kindern ein Smartphone und eine Flat an die Hand geben. Wir sind ja selber Schuld … oder?

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