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Der Lehrer kann mich nicht leiden! – Was tun gegen ungerechte Noten?

Manchmal vergeben Lehrer auch ungerechte Noten.„Der Lehrer kann mich nicht leiden!“ Das ist wohl einer der häufigsten Sätze, den man als Rechtfertigung hört, wenn die Noten nicht so sind, wie sie sein sollten. Aber kann das denn sein: schlechte Noten, weil der Lehrer den Schüler nicht leiden kann und deshalb ungerechte Noten vergibt? Ganz klar: Ja, es kann!

Manche Menschen mag man halt lieber als andere. Das ist ganz natürlich und auch nicht immer rational erklärbar. Zu- und Abneigungen fließen immer in die Bewertung anderer mit ein. Menschen, die man mag, beurteilt man besser als solche, die man weniger gut leiden kann. Natürlich sollte ein Lehrer objektiv urteilen und seine persönlichen Sympathien und Antipathien bei der Benotung seiner Schüler außen vor lassen. Bei der Beurteilung eindeutiger Fakten ist das noch möglich – und auch für den Schüler nachvollziehbar. Aber nicht immer kann ein Lehrer eindeutig sagen: „Das ist richtig“ oder „das ist falsch“. Manches ist auch Auslegungssache. Und dabei ist nicht jeder Lehrer gleich gut darin, bei der Beurteilung seine Emotionen aus dem Spiel zu lassen und dann verteilt er bestimmt auch mal ungerechte Noten.

Und seien Sie mal ganz ehrlich: Können Sie mit Sicherheit behaupten, dass Sie Menschen, die Sie weniger mögen, immer fair behandeln oder beurteilen? Das ist normal, wenn auch nicht gerecht. In der Schule kommt allerdings hinzu, dass Lehrer mit den Noten, die sie vergeben, die Lebenswege der Schüler mitbestimmen. Deshalb sollte man auch ungerechte Noten nicht unbedingt auf sich sitzen lassen.

Wie kann man sich gegen ungerechte Noten wehren?

Fachliche Leistungen sachlich beurteilen

Hat ein Schüler das Gefühl, ungerechte Noten von einem Lehrer zu bekommen, heißt es zunächst einmal, die eigenen Leistungen sachlich zu beurteilen. Beim Schüler wirkt nämlich ein ähnliches Prinzip wie beim Lehrer: Man selbst schätzt sich oft besser ein als man eigentlich ist. Hilfreich ist es, sich von anderen, die sich mit dem Schulstoff auskennen, eine zweite Meinung einzuholen – gerade wenn es um Leistungen geht, die Auslegungssache sind.

Soziales Verhalten analysieren

Auch das eigene Verhalten und der Eindruck, den man beim Lehrer erweckt, spielen eine wichtige Rolle. „Kann der Lehrer mich wirklich nicht leiden oder bin ich vielleicht selbst nicht ganz unschuldig an der Situation?“ lautet hier die zentrale Frage. Wer

  • im Unterricht stört, nicht aufpasst oder schwatzt, Briefchen und SMS schreibt oder Musik hört,
  • seine Schulsachen nur unvollständig oder gar nicht dabei hat,
  • seine Hausaufgaben nicht macht und sich nicht auf Klassenarbeiten und Tests vorbereitet,
  • seine Hefte schlampig führt und unordentlich mit den Schulbüchern und Lernmaterialien umgeht,
  • den Unterricht schwänzt oder frech zum Lehrer ist,
  • ständig müde ist und fortwährend gähnt,
  • gelangweilt und desinteressiert wirkt,

muss sich nicht wundern, wenn der Lehrer das mit schlechten Noten quittiert. Was das eigene Verhalten angeht, sollte man sich in die Situation des Lehrers versetzen. Ein guter Leitgedanke ist, sich so zu benehmen, wie man es selbst als Lehrer von den Schülern erwarten würde, um einen reibungslosen Unterricht halten zu können.

Keine Angriffsfläche bieten

Wenn man das Gefühl hat, dass der Lehrer einen „auf dem Kieker hat“, ist es eine gute Strategie, sich unangreifbar zu machen. Dazu gehört auf jeden Fall, oben aufgeführtes Verhalten zu vermeiden. Stattdessen sollte man ausgeschlafen zum Unterricht erscheinen, interessiert der Stunde folgen und sich aktiv beteiligen, gewissenhaft die Hausaufgaben erledigen, Notizen im Unterricht machen und sich gut auf die nächste Stunde und Klassenarbeiten vorbereiten, interessierte Fragen stellen usw. Die mündliche Mitarbeit lässt sich kontrollieren, indem man eine Strichliste führt, wie oft man aufgezeigt hat und drangenommen wurde. Wichtig ist es, dem Lehrer die eigene Leistungsbereitschaft zu zeigen. Dazu kann man beispielsweise auch nach Zusatzaufgaben fragen. Natürlich muss man den Worten dann auch Taten folgen lassen.

Miteinander sprechen

Wer sich untadelig verhält, ähnliche Leistungen wie die anderen erbringt aber trotzdem schlechtere Noten bekommt, sollte den Lehrer darauf ansprechen. Gleiches gilt für Schüler, die ihr Verhalten ändern möchten. In solchen Gesprächen geht es nicht darum, sich gegenseitig Vorwürfe zu machen, sondern nach Ursachen zu fragen und Lösungen zu finden.

Auch für die Eltern ist es ratsam, das Gespräch mit dem betreffenden Lehrer zu suchen – egal ob beim Elternsprechtag oder in der Lehrersprechstunde. Grundsätzlich sollte das Kind bei dem Gespräch dabei sein. So ist sichergestellt, dass der Lehrer weiß, über welchen Schüler gesprochen wird. Das mag trivial erscheinen. Tatsächlich passiert es immer wieder, dass Lehrer aufgrund der Vielzahl an Schülern, die sie unterrichten, manchen Namen in ihren Notenheften nicht die richtigen Gesichter zuordnen. Auch derartige Verwechslungen können eine Ursache ungerechter Noten sein. Ein Gespräch mit allen Beteiligten hat außerdem den Vorteil, dass keine Behauptungen unkommentiert in den Raum gestellt werden können. Lehrer und Schüler können ihre Sichtweise schildern und gegenseitig auf die Vorwürfe eingehen.

Führt ein Gespräch mit dem entsprechenden Lehrer nicht zu einer Änderung, kann man sich an den Vertrauenslehrer, den Klassenlehrer, an die Schulleitung oder das Schulamt wenden.

Gibt es eine gerechte Lösung?

Es wird nicht immer eine gerechte Lösung geben. Das kommt auf Lehrer und Schüler gleichermaßen an. Zusatzaufgaben zu machen und sich mehr anzustrengen als andere, um gute Noten zu bekommen, ist natürlich nicht gerecht. Manchmal geht es aber nicht anders, um den Lehrer zu beeindrucken. Hier muss jeder Schüler für sich entscheiden, was er in Kauf nehmen möchte: schlechte Noten oder zusätzlichen Einsatz. Einen Trost gibt es aber: Jeder Schüler macht in seinem Leben die Erfahrung ungerechter Benotungen. Und muss man sich bei dem einen Lehrer mehr anstrengen, hat man dafür Vorteile bei Lehrern, bei denen andere das Nachsehen haben.

Lesen Sie auch unseren Journal-Artikel zum Thema „Ungerechte Noten“ und schildern Sie uns Ihre eigenen Erfahrungen.

226 Kommentare zu “Der Lehrer kann mich nicht leiden! – Was tun gegen ungerechte Noten?”

  1. Von Arnold Löbig am Jan 31, 2014

    unser Sohn hat jetzt im Zeugnis einen Notendurchschnitt von 2,17. In den Hauptfächern einen Durchschnitt von 2,0, davon in Mathematik auf Realschulniveau eine Note 1,0! Hierin gewann er sogar einen Schulwettbewerb! In den Kopfnoten: Arbeits- und Sozialverhalten 2x Note 2,0. Trotzdem weigert sich die Lehrerin/neue Schulleitung – Name und Ort: bekannt, unseren Sohn von der Hauptschule auf Realschule in der 8. Klasse hochzustufen – wo andere in der Realschule deinen deutlich schlechteren Notendurchschnitt haben. Unsere Kinder wurden zum Respekt und Gehorsam gegenüber den Lehrkräften erzogen und zum freundlichen Umgang mit den Mitschüler(innen). TREIBEN NICHT DIE LEHRKRÄFTE IHREN MUTWILLEN MIT UNS? Was können wir in dieser Sache wirksam unternehmen?

    • Von L. Müller am Jul 1, 2014

      Sehr geehrter Herr Löbig,
      diese Fälle sind mir durchaus aus eigener Berufserfahrung bekannt.
      Trotzdem gebe ich Ihnen Rat mit auf dem Wege, denn Realschulabschluss ( 10 Typ B ) kann man auch erfolgreich an einer Hauptschule absolvieren.

      Alles gute,
      L. Müller

    • Von Nina Steincke am Jul 2, 2014

      Danke für die Meinung!

    • Von Anonym am Jul 1, 2014

      Hi.
      Folgende Erfahrung:

      Ein Lehrer, der mich im Fach Sport&Technik Unterrichtet, gibt mir Noten, die nicht meinen positiven Leistungen entsprechen.

      Im Technikunterricht, fertigten wir im gesamten Schuljahr, verschiedene Holzstücke an.
      Heute erfuhr ich, dass ich auf dem Zeugniss ein ‚befriedigend‘ bekomme, erstmal natürlich nicht schlechtes, doch dann zeigte ich meien Holzstücke einem anderen Techniklehrer ( Fachleiter ) & er sagte mir, ALLE meine Holzwerke bewegen sich auf den Noten 1 bis 2.
      Habt ihr einen Tipp, was ich tun soll?

      Aber das war noch nicht alles, im Sportunterricht machen wir kaum richtig ‚Sport‘..
      Wir Spielen eher meistens, wenn nicht sogar IMMER Fußball, natürlich versuche ich auch im Fußball mein bestes zu geben, doch erhalte ich ein ‚ausreichend‘ für meine Leistungen.
      Was soll das?

      Ich bin der festen überzeugung, dass dieser Lehrer mich nicht ausstehen kann.

    • Von Nina Steincke am Jul 2, 2014

      Vielen Dank für den Beitrag. Mein Rat ist, den Lehrer zu fragen, wie die Benotung der Leistungen zustande kommt. Ist die Begründung nicht schlüssig, ist ein Hinweis auf die eigene Einschätzung angebracht. Kommt es zu keiner Einigung, kann der Vorschlag eingebracht werden, ob ein anderer Lehrer eventuell als Vermittler eingeschaltet werden kann.

    • Von Unbekannt am Mrz 17, 2016

      Es kann zum Beispiel auch sein, dass man in einer weniger gut besuchten Schule die Schüler behalten möchte und vermeiden will, dass sie die Schule wechseln.

    • Von Arnold Löbig am Jul 26, 2016

      Unser Sohn, den eine Lehrerin unbedingt nicht von der Hauptschule auf die Realschule der 8. Klasse hochstufen wollte (mein Beitrag hierzu vom 31.01.2014), hat jetzt am 30.06.2016 seinen qualifizierenden (erweiterten) Realschulabschluss bestanden mit der zweitbesten Durchschnittsnote von 1,6 ! Deutsch, Mathematik, Englisch mit Realschul-Durchschnittsnote 2,0 und überragende Leistungen in Mathematik und MINT! Er hat eine Ausbildung sehr schnell bekommen wo er sich weiter qualifizieren wird. Es war ein harter Kampf mit dieser Lehrerin, wo sich die Mehrheit mit besseren Lehrerinnen/Lehrkräften für die Hochstufung unseres Sohnes anschließend zur Realschule entschied. Für mich ist somit klar, wenn eine Lehrerin/Lehrkraft nicht will, wird eine guter Schüler/Schülerin nicht hochgestuft und UMGEKEHRT!

    • Von Nina Steincke am Jul 27, 2016

      Das ist ein wirklich toller Schulabschluss! Wir wünschen weiterhin alles Gute und viel Erfolg für den weiteren Lebensweg!

  2. Von Arnold Löbig am Jan 31, 2014

    Korrektur zu meinem Kommentar vom 31.01.14 soll es heißen: … – wo andere in der Realschule einen deutlich schlechteren Notendurchschnitt haben. …

    • Von Nina Steincke am Feb 3, 2014

      Vielen Dank für den Beitrag. Benotungen und Beurteilungen sind immer von subjektiven Eindrücken und Empfindungen beeinflusst. Davon kann sich niemand freimachen. In diesem Fall würde ich dazu raten, ein Gespräch mit Ihnen, Ihrem Sohn und der Lehrerin/neuen Schulleitung zu suchen. Es muss schließlich Gründe geben, warum die Hochstufung auf die Realschule verweigert wird. Ein sachliches Gespräch, in dem alle Seiten ihre Sichtweisen darstellen, sorgt für gegenseitiges Verständnis. So können Sie gemeinsam nach einer Lösung suchen, die für alle Beteiligten sinnvoll und zufriedenstellend ist. Vereinbaren Sie dazu einen Termin bei der Lehrerin/neuen Schulleitung, sodass Sie genügend Zeit haben, die Angelegenheit ausführlich zu besprechen.

    • Von unbekannt am Feb 4, 2018

      Hallo, ich gehe noch in die 6.klasse und meine Lehrerin hat etwas gegen mich sie hat mir bis jetzt immer nur schlechte noten gegeben und ich würde gerne mit meinen Eltern reden aber ich habe Angst das sie mir nicht glauben und ich Ärger kriege und weiß jetzt nicht was ich machen soll es wäre sehr nett wenn sie einpaar Ideen hätten

    • Von Petra Erkes am Feb 6, 2018

      Mit deinen Eltern zu reden, ist der beste Tipp, den ich dir geben kann. Wenn du Angst hast, dass sie dir nicht glauben, solltest du dir vorher genau überlegen, was du sagen willst. Manchmal haben Schüler den Eindruck, ein Lehrer vergibt schlechte Noten, weil er den Schüler nicht mag. Fragt man dann aber nach, merkt man schnell, dass doch die eher schwachen Leistungen der Grund für die Noten sind. Kannst du deine Noten nachvollziehen? Hattest du zum Beispiel in einer Arbeit die gleiche Punktzahl wie ein Mitschüler, hast aber eine schlechtere Note bekommen? Finden deine Mitschüler, dass deine mündlichen Leistungen schlechter bewertet werden als die von anderen? Das alles wären Hinweise, dass du tatsächlich ein persönliches Problem mit dem Lehrer hast. Vielleicht ist es auch einfacher für dich, zunächst nur mit Mama oder Papa einzeln zu sprechen – ja nachdem, wo du mehr Verständnis erwartest.

  3. Von Anonym am Mrz 7, 2014

    Meine Lehrerin hat mir eine 6 im Halbjahrszeugniss gegeben und ich habe nie gestört und war nie frech! Ich hab schon oft mir ihr geredet aber sie meinte es wäre eine reine Leistungs 6 -.-
    außerdem versuche ich, wenn sie mich erzwungen dran nimmt immer etwas richtig zu sagen, auch wenn ich schlecht bin. Das ist ein Hauptfach und eine 6 kann man nicht ausgleichen also bleib ich sitzen -.- … ich hab herausgefunden, dass sie etwas gegen Neue Schüler hat (so wie mich) wegen ihr ist schon mal ein Neuling sitzten geblieben und es sieht nicht so aus als ob sich etwas an meiner Note ändern würde.
    Am liebsten würde ich ihr zeigen, wie ich sein kann, damit ich eine 6 verdiene… aber ich möchte meine Note verbessern 🙁
    In ein paar Tagen ist Elternsprechtag und ich weiß jetzt schon, was sie meinen Eltern erzälen wird -.-
    Hat jemand einen Tipp gegen so einen Sturkopf?! Am liebsten würde ich sie…grrrr
    Ich hab ihr nie etwas getan und eine 6 ist schon sehr hart und ich hatte eine 5 in der Arbeit und gehört, dass Arbeit + Mündlich je 50% sind… trozdem habe ich eine 6 im Halbjahreszeugniss… hätte ich wenigstens eine 5 könnte ich alles mit Englisch ausgleichen 🙁

    • Von Nina Steincke am Mrz 10, 2014

      Ja, es gibt solche Lehrer – leider. Ich würde es noch einmal mit einem Gespräch versuchen und die Lehrerin ganz konkret danach fragen, welche Möglichkeiten es gibt, die Note zu verbessern. Gut ist es, dazu auch eigene Vorschläge zu machen, z. B. ein Referat zu halten, zusätzliche Aufgaben zu lösen u. ä. Das zeigt das eigene Interesse und den Willen, die Note wirklich verbessern zu wollen.

      Die Einstellung „Am liebsten würde ich ihr zeigen, wie ich sein kann, damit ich eine 6 verdiene… aber ich möchte meine Note verbessern“ ist dabei genau richtig. Wenn man das Gefühl hat, dass der Lehrer einen nicht leiden kann, ist es vor allem wichtig, sich nicht angreifbar zu machen. Auch wenn es manchmal wirklich schwer fallen kann – Ärger, Wut und Enttäuschung auszuleben ist meist kontraproduktiv und führt lediglich dazu, dass der Lehrer leichter eine Begründung für eine schlechte Benotung finden kann.

      Sinnvoll ist auch, die eigenen Leistungen im Unterricht zu dokumentieren: Wie oft habe ich aufgezeigt und wie oft wurde ich drangenommen? Wie oft wurde ich aufgerufen ohne aufgezeigt zu haben? Wann habe ich etwas falsch und wann etwas richtig gesagt? Derartige Notizen machen die eigenen Leistungen nachvollziehbar und sind eine gute Argumentationshilfe in Gesprächen mit den Lehrern. Und wenn alles nicht hilft, bleibt noch der Weg zum Vertrauenslehrer oder zum Schulleiter.

      Ich wünsche viel Erfolg!

    • Von Pyku am Aug 30, 2015

      Wenn du eine Ausländischer schüler bist dann erwartest du noch mehr.

      Die bertaen uns sogar falsch für die Zukunft, die demotivieren uns…die wollen nicht .dass wir Ausländer auf der UNI gehen
      Das ist das Große Problem für die DE Herr/ Frau Lehrer/in

    • Von Nina Steincke am Aug 31, 2015

      Vielen Dank für den Beitrag! Schlechte Noten und Beurteilungen sind frustrierend. Besteht der begründete Verdacht, dass eine Beurteilung oder eine Beratung nicht korrekt waren, kann man den Lehrer darauf ansprechen. Ein sachliches Gespräch kann vieles klären und auch eventuelle Missverständnisse zu Tage bringen. Findet sich mit dem betreffenden Lehrer keine Lösung oder ist die Beurteilung immer noch nicht schlüssig, kann ein zweiter Lehrer zu Rate gezogen werden. So ergibt sich oft eine objektivere Sicht auf die Sachlage.

    • Von Fm Gnl am Dez 30, 2017

      Das ist so eine Sache

      Bei mir in der 8: ich schriebe eine 6, 4 und eine 1
      Bekomme die.3 Alles gut.

      Wie kann es dann sein dass ich im nächsten Halbjahr mit einer schlechten FS Lehrerin die durchgehend Deutsch redet und die Defizite nicht ausgleicht- die unser Kurs nach einer Zeit angesammelt hat: Lehrer hat oft gefehlt -alte Lehrerin-inzwischen in Rente
      Also ich schriebe eine 3+ und eine 1( 2 Arbeiten nur das Halbjahr) so: 3+1=4 das durch die Anzahl die Arbeiten
      4:2 ist eine GLATTE 2 mündlich stehe ich 2
      Was bekomme ich? Eine 3
      Nach der Aussage meiner schlechten Lehrerin war die 1 ein „guter Ausrutscher“. Ich meine… was zur hölle ist ein guter Ausrutscher? Darf sowas sein? Ich bin jetzt in der 9. Ist es zu spät eine Beschwerde oder sowas einzurichten. Denn vielleichte kriege ich sie wieder als Lehrerin nächstes Halbjahr

    • Von Petra Erkes am Jan 8, 2018

      Das ist zwar nur eine Vermutung, aber aus meiner Erfahrung entscheiden sich Lehrer bei solch wechselhaften Leistungen eher für die schlechtere Note. Das soll ein Ansporn sein, die Mitarbeit generell zu verbessern und zu stabilisieren. Da du von 1 bis 6 so ziemlich alles geschrieben hast, sieht dich deine Lehrerin offenbar im Mittelfeld – und das ist ja nichts Schlechtes. Das Zeugnis ist inzwischen über ein halbes Jahr alt. Einsprüche gegen Noten müssen sehr zeitnah erfolgen. Die 3 wird sich also nicht mehr ändern. Das nächste Zeugnis steht ja auch unmittelbar bevor. Aber auch diesmal kann es dir passieren, dass sich deine Lehrerin für die schlechtere Note entscheidet, wenn du auf der Kippe stehst. Wenn es dabei aber um eine 2 oder 3 geht, würde ich mich fragen, ob sich die ganze Aufregung darüber überhaupt lohnt.

  4. Von Anonym am Mrz 14, 2014

    Ich besuche die neunte Klasse eines Gymnasiums.Erst neulich habe ich eine Facharbeit schreiben müssen, auf welche ich mich intensivst vorbereitet habe. Ich selbst hatte ein sehr gutes Gefühl und auch andere Leser waren meiner Meinung. Nur wurde ich jedoch mit einer 3-4 bewertet. Die Gründe: ein seltsamer Einsatz vom Konjunktiv I und keine literarischen Belege für Merkmale, da ich meine Facharbeit über ein neu entstandenes Genre in der Bücherwelt verfasst habe. Für diese Mängel habe ich jedoch simple Erklärungen: der Einsatz des Konjunktivs wurde uns so beigebracht und die Merkmale nahmen einen minimalen Absatz in der Arbeit ein, das Hauptthema waren die unterschiedlichen Einflüsse, was auch als Ziel in meiner Facharbeit geschrieben stand. Zudem bewertete dieser Lehrer meine Fachlichkeit als herausragend, weshalb ich auch die schlechte Bewertung noch merkwürdiger finde. Nun frage ich mich, wie ich mit dieser Sache umgehen soll. Eine Antwort wäre nett. 🙂

    • Von Nina Steincke am Mrz 17, 2014

      Vielen Dank für den Beitrag und ein weiteres Beispiel aus dem realen Schulleben!

      Die Bewertung gerade solcher Arbeiten ist schwierig, weil es nicht wie in der Mathematik eindeutig richtige Rechenwege und Ergebnisse gibt. Aus diesem Grund ergeben sich hier auch die größten Differenzen zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung. Sogar verschiedene Gutachter können zu unterschiedlichen Bewertungen kommen, weil der eigene Geschmack bei derartigen Arbeiten die größte Chance hat, Einfluss zu nehmen.
      Freunde, Bekannte und Verwandte eignen sich nur bedingt, um eine ehrliche Einschätzung zu erhalten. Menschen, die einen gerne haben, möchten einen meist durch Kritik nicht verletzen. Ihre Beurteilungen sind deshalb oft nicht objektiv.
      Eine Lösung in diesem Fall wäre, einen anderen Lehrer um Durchsicht der Arbeit zu bitten – am besten einen Lehrer, der einen überhaupt nicht kennt. Das kann man über den zuständigen Lehrer in die Wege leiten oder über den Rektor. Kommt der Zweitgutachter zu einer ähnlichen Einschätzung wie der eigentlich zuständige Lehrer, hat man Gewissheit. Bewertet er die Arbeit besser, ist dies eine gute Grundlage, noch einmal mit allen Beteiligten das Gespräch zu suchen.

  5. Von Azada am Mrz 25, 2014

    Hallo, ich besuche momentan die 8 Klasse auf den Realschulzweig. Ich bin in jeden Fach eigentlich ganz gut, aber in Mathe nicht. In der 6 Klasse hatte ich eine 2 in Mathe, weil ich damals eine gute Lehrerin hatte. Nun aber steh ich auf 4-5 in Mathe, dass liegt aber wirklich an meinen Lehrer. Er macht sich nicht die Mühe es mir zu erklären, er gibt ein Blatt sagt ein paar Sätze dazu und das wars. Er nimmt außerdem immer nur die guten Schüler dran, wenn ich mich melde, und trotz allen versuche gut mitzumachen, meint er ich wäre dumm und guckt mich herab sehend an. Nicht nur ich bin bei seinen Unterricht schlecht, sondern die ganze Klasse. Es gibt gerade mal 2-3 gute Schüler. Nachhilfe nehme ich schon längst. Meine Nachhilfelehrerin meinte, dass ich nicht dumm bin. Aber mein Mathe Lehrer gibt mir, das Gefühl dass ich es wäre. Viele Eltern haben sich schon beschwert, es gab Gespräche mit unserer Klassenlehrerin und Direktorin. Trotz allen kriegen wir einfach keinen neuen Lehrer. Bei anderen Lehrern versteh ich alles gut, nur bei meinen versteh ich nichts. Ich habe Angst, dass es weiterhin so schlecht läuft. Die Klasse ist manchmal laut, aber das nur weil unser Lehrer uns immer dumm und hauptschulniveau nennt. Er versucht gar nicht seinen Unterricht interessanter und informativer zu gestalten. Gespräche nützen nichts, unsere Direktorin bleibt hardnäckig. Unsere Klassenlehrerin meint, wir müssen besser werden usw. Das kann ich auch verstehten, aber man sollte das alles nicht nur einseitig betrachten. Unser Lehrer sollte auch besser werden. Ich bin immer ruhig, nur weil die Klasse so ist, will ich nicht so leiden darunter. Ich will einfach einen neuen Lehrer, dann ist alles gut. Was soll ich tun? Bitte geben sie mir einen guten Rat 🙂 . LG Azada

    • Von Nina Steincke am Apr 9, 2014

      Dankeschön für den Beitrag! Nicht alle Lehrer sind gleich gut darin, den Schülern den Lernstoff verständlich zu machen. Es ist aber auch nicht leicht, Sachverhalte so zu erklären, dass jeder sie versteht.

      Wenn etwas unklar ist, ist es am besten, den Lehrer in höflicher und sachlicher Form darauf hinzuweisen und darum zu bitten, den Sachverhalt noch einmal anhand eines konkreten Beispiels zu verdeutlichen. Das ist eine eindeutige Anweisung für den Lehrer und die Beispiele helfen, den Lernstoff zu verstehen.

      Bei der Forderung nach einem Lehrertausch ist auch die Schule zu verstehen. Denn das ist nicht so einfach umzusetzen. Vorab sollte man auf jeden Falls versuchen, eine andere Lösung zu finden. Machen Klassenlehrerin und Direktorin von selbst keine Vorschläge, helfen Fragen wie: „Was schlagen Sie vor? Was können wir tun, um die Situation zu verbessern?“ So findet sich bestimmt ein Weg zu einer geeigneten Lösung.

      Alles Gute auf dem Weg zur guten Mathe-Note!

    • Von Lola am Mai 8, 2015

      Hallo,
      Ich selbst habe diese Erfahrung gemacht ;/ die Lehrerin hat mich immer wenn sie in den raum gekommen ist mit einem blösen Blick begutachtet. Ich bin wirklich nicht sehr gut in Mathe das geb ich zu aber sie hat es mir nie richtig erklärt und hat mich angemeckert wenn ich mal was an der Tafel falsch gemacht hab…. Leider war ich so dumm und hab nie was unternommen aber jz hab ich die Schule gewechselt und ich bin vllt nicht die Beste in Mathe doch der Lehrer gibt mir mut und hilft mir öfters (dank der Mathe Nachhilfe bin ich besser geworden) und leider hat mich eine neue lehrerin auf dem Kicker! Ich schreibe bei ihr gute noten (in Deutsch) und da hab ich letztens eine 1 in der Klausur bekommen und als ich mein vortrag hatte in geschichte hat sie jeden gelobt aber mich nicht sie hat mich mega runter gemacht und die Klasse hatt es selbst bemerkt . Doch was du aich tun kannst wie ich es mache ist dir das nicht gefallen zu lassen !! Viele sagen Respekt hilft aber bei manchen lehrern kannst du so viel Respekt haben wie du willst das hilft nix!! Deshalb wenn du ermahnt wirst weil du angeblich im Unterricht „gesprochen “ hast obwohl es die anderen waren lasse das nicht auf dich sitzen und recht fertige dich denn wenn sie merken das du dich wehrst hört das langsam auf und wenn die das mit mir macht sag denen was ich denke und das sie mich nicht einfach so beschuldigen können ohne das sie sich zu 100% sicher zu sein. Du darfst auch nicht deine noten so sitzen lassen wenn der lehrer kein bock hat dir das zu erklären sage ihm das du in der Schule bist um etwas zu lernen und nicht um ignoriert zu werden denn wenn das si ist könntest du gleich zu hause bleiben . Du musst Argumente finden und denen das sagen bestimmt werden viele sagen das das nicht geht aber das ist egal wenn du dich nicht verteidigst hast du verloren und wenn du es tutst hast du gute Chancen!! Glaub mir ich kenne das und ich habe keine lust ohne Respekt behandelt zu werden , sie wollen das ich sie respektiere so will ich auch das man mich respektiert! Und wenn die das nicht machen werde ich auch das nicht machen… Man Muss sich wehren sonst werden die Lehrer nie auf hören!!
      Viel Glück und verteidige dich ! 🙂

    • Von Nina Steincke am Mai 28, 2015

      Vielen Dank für den Kommentar. Wichtig ist – wie geschrieben -, dass alle Seiten respektvoll miteinander umgehen und Schwierigkeiten auf einer sachlichen Ebene lösen. Schüler sollten sich immer vor Augen halten, dass auch für Lehrer nicht immer leicht ist, wie Schüler mit ihnen umgehen. Achten sich alle gegenseitig, wird bei Lehrern und Schülern Frust vermieden und die Schule macht allen Spaß!

  6. Von Bele am Apr 2, 2014

    Hallo,

    ich besuche zurzeit die Q1 auf einem Gymnasium. Meine Päda Leistungslehrerin schien mich am Anfang, als ich ich nach der EF auf die Schule gewechselt bin, zu mögen.
    Inzwischen ist ein 3/4 Jahr vergangen und ich denke meine Lehrerin hat mich auf dem Kicker, bzw sie mag mich gar nicht. Ich bin immer nett zu ihr, begrüße sie wenn ich sie etc., manchmal ignoriert sie mich dann. Bei der der Quartalsnotenvergabe gab sie mir zunächst eine 2- , was ich nicht schlecht fand und auch gerecht aber im 2. Quartal gab sie mir eine 3+. Es ist zwar nur ein Punkt unterschied aber dieser Punkt sagt leider aus ob ich eine 4+ oder eine 3- auf dem Zeugnis bekomme. Wie dem auch sei, wann immer ich im Unterricht etwas sage, ist es falsch, nie ist es richtig in ihren Augen, meistens schneidet sie mir dann das Wort ab oder tut so als ob ich nichts vom Thema verstehe und fängt von gaaaaanz Anfang das Thema zu erläutern. Ich finde es zwar nicht schlimm, dass sie es von neu erklärt jedoch komm ich mir dann so vor als ob ich nichts verstehen würde. Manchmal übersieht sie mich auch bzw. kehrt den Rücken mir zu, weil ich vorne an der Seite sitze und spricht so zur Menge. Sie verunsichert mich sehr stark. Auch als ich meinen anderen Mitschülern mitgeteilt habe, das ich eine 3+ mündlich bekommen habe, sagten mir sehr viele aus dem Kurs, dass das nicht stimmen kann und es sehr ungerecht sei. Zum Beispiel heute fuhr sie mich wegen einem banal ausfüllen eines Zettels vor allen an, total heftig aber. Die Leute kamen danach zur mir und sagten das die Lehrerin mich nicht mögen würde und ob sie was gegen mich habe und das sie mit ihrem Verhalten übertrieben habe.
    Das Problem ist, leider, sie ist meine Päda-Lk Lehrerin und es gibt nur einen Päda Lk in der Q1 und sie ist zur gleichen Zeit meine Stufenleiterin dh., ich kann nicht mit dem Problem zur Stufenleitung und eine Vertrauenslehrerin haben wir auch nicht.
    Ich fühle mich so gehemmt so stark eingeengt von ihr das mich das inzwischen auch psychisch fertig macht. Was soll ich machen ???

    • Von Nina Steincke am Apr 4, 2014

      Vielen Dank für die Reaktion auf den Blog-Artikel! Auch in diesem Fall würde ich dazu raten, mit der Pädagogik-Lehrerin ein klärendes Gespräch zu führen. So wie der Fall geschildert wurde, kann man es auch der Lehrerin erklären. So lassen sich am besten Missverständnisse oder Unterschiede in der gegenseitigen und eigenen Wahrnehmung beseitigen. Sinnvoll ist es immer, in solchen Gesprächen auch mögliche Lösungswege anzusprechen, d. h. entweder selbst welche vorzuschlagen oder die Lehrerin danach zu fragen. Sollte das Gespräch keine Klarheit bringen, bliebe – in Ermangelung eines Vertrauenslehrer – noch der Weg zu einem anderen Lehrer, zu dem ausreichendes Vertrauen besteht, oder zum Rektor.
      Viel Erfolg!

  7. Von Sophie am Apr 2, 2014

    Ich bin in der 9. Klasse eines Gymnasiums mit dem Schwerpunkt Kunst. Dieses Jahr haben wir eine neue Lehrerin in Kunst bekommen. In jeder einzelnen Arbeit gab sie mir nie etwas über eine 3! Die meisten anderen bewundern meine Arbeiten, finden sie schön etc. Bemerken muss man, dass ich letztes Jahr bei einer alten Lehrerin einen 1.5 Durchschnitt hatte! Ich habe sie auch schon drauf angesprochen (unter anderem gibt sie anderen 1.5 – 1er und sagt dazu: jaja war nicht so gut aber hast trotzdem eine gute note verdient!), doch das alles konnte sie nie begründen, alles hat es nur noch schlimmer gemacht. Ich passe im Kunstunterricht auch immer auf, rede nicht viel… Was kann man dagegen tun?!

    • Von Nina Steincke am Apr 4, 2014

      Vielen Dank auch für dieses Beispiel aus dem realen Schulleben. Die Beurteilung künstlerischer Arbeiten ist natürlich am stärksten von der subjektiven Meinung beeinflusst und es ist schwierig, in diesen Fällen zur Rechtfertigung allgemeingültige Beurteilungskriterien anzuführen – sowohl für Schüler als auch für Lehrer. Sollte ein Gespräch mit der Lehrerin nicht zufriedenstellend sein, besteht die Möglichkeit, um eine Beurteilung durch andere Kunstlehrer an der Schule zu bitten. Als Rechtfertigung ist dabei ein Hinweis auf den Unterschied zu den Noten bei der bisherigen Lehrerin angebracht. In Gesprächen mit der Lehrerin sollte auf jeden Fall nach fachlichen Begründungen für die Noten gefragt werden, d. h. ob es handwerkliche Mängel gibt o. ä. So lenkt man die Diskussion auf eine sachliche Ebene. Alles Gute!

    • Von Vanessa am Feb 1, 2017

      Ist bei mir ähnlich. Ich gehe auch auf ein Gymnasium(7 Klasse). Ich habe seid der Grundschule immer nur 1. Oder 2. Und selbst die 2. meist nur wegen der schriftlichen Arbeit. Selbst bei meiner letzten Lehrerin (gibt nur sehr selten 1. auf Bildern ) hätte ich ohne die Arbeit eine 1 im Zeugnis aber seid wir eine neue Lehrerin haben stehe ich auf 3-4(!). Die meisten aus der Klasse werden normal bewertet außer ich und ein paar andere. Obwohl sie oft sagt das meine Bilder sehr gut seien bekomme ich trotzdem immer eine 3 bis 3- oder selten eine vier. Aber jetzt kann ich die (sehr sehr knappe) 3 im Zeugnis sowieso nicht mehr ändern.

    • Von Nina Steincke am Feb 2, 2017

      Vielen Dank für den Bericht! Vielleicht sind ein paar Tipps aus dem Artikel oder den Kommentaren eine Möglichkeit und Hilfe.

  8. Von Tim am Apr 9, 2014

    Wir hatten heute Elternsprechtag wir waren bei 4 Lehrern alle haben gesagt sie werden mir helfen nur eine nicht… meine klassenlehrerin sie hat gesagt das ich nie mitarbeite und nur auf dem tisch liege…dabei sieht sie wie ich in Biologie infos zu themen raussuche in der partner arbeit und mein partner nix macht…und dann hat sie Heute zu mir gesagt ich würde nichts machen ich habe eine 4 bekommen und mein Patner der nicht gemacht hat eine 3 ich finde es unfair ich gebe zu das ich nicht immer Mündlich dabei bin,aber dann sagen das ich nur auf dem Tisch liege war echt nicht fair ich setzte mich immer aufrecht hin und passe auf was das tehema was wir gerade bearbeiten ist. Wir haben jetzt einen Test geschrieben und ich hoffe das er gut geworden ist weil ich sehr stark für gelernt habe. Ich hoffe das es irgendwann aufhört…

    • Von Nina Steincke am Apr 10, 2014

      Dankeschön für den Erfahrungsbericht! Was kann man tun, wenn Selbst- und Fremdwahrnehmung von Schüler und Lehrer nicht übereinstimmen? Eine mögliche Lösung ist in diesem Fall, der Lehrerin zu sagen, dass man noch einmal über das Gespräch nachgedacht hat, sich nun bemühen möchte und sie um eine Rückmeldung zu bitten, sollte sie am Verhalten im Unterricht oder sonstigem etwas nicht in Ordnung finden. Natürlich gilt es dann, den Worten auch Taten folgen zu lassen – und das dauerhaft. D. h. immer im Unterricht aufpassen, aufmerksam sein und sich beteiligen, die Hausaufgaben machen und gut vorbereitet sein – auch wenn es anstrengend ist.

  9. Von Peter am Apr 28, 2014

    Mein Sohn besucht die 6. Klasse eines Gymnasiums.
    Im Fach Deutsch wurde vor einem Monat eine Klassenarbeit zum Thema „Fabeln“ in Form eines Aufsatzes geschrieben. Im Rahmen der Vorbereitung zum Aufsatz wurden während des Unterrichts mehr als 10 verschiedene Fabeln durchgenommen. Die Aufgabenstellung im Aufsatz lautete „Schreibe deine Fabel“, zu einem vorher nicht bekannten Thema.
    In seinem Aufsatz mit 140 Wörtern verwendete mein Sohn ca. 80 von 100 Wörtern einer im Unterricht behandelten Fabel. Die restlichen Wörter seines Aufsatzes waren eigene Dichtung. Für diese Arbeit erhielt er folgende Bewertung:
    Inhalt: 3-
    Re/Gr:1
    Ausdruck: 3
    Gesamt: 3
    Die Benotung für Inhalt/Ausdruck begründete der Lehrer damit, dass mein Sohn eine bereits aus dem Unterricht bekannte Fabel vollständig verwendet bzw. auswendig gelernt hat!
    Ich bin mit der Benotung von Inhalt und Ausdruck nicht einverstanden. Dies habe ich auch dem Lehrer mitgeteilt: man kann nicht im Rahmen der Vorbereitung für eine Klassenarbeit zu einem vorher nicht bekannten Thema genau die eine von 10 Fabeln auswendig lernen, die genau auf das Thema des Aufsatzes passt, d.h. mein Sohn hätte alle im Unterricht behandelten Fabeln, mehr als 10, auswendig lernen müssen.
    Im Gespräch mit dem Lehrer wurde leider keine Einigung erzielt. In diesem Zusammenhang habe ich mich an die Schulleitung gewandt, mit der Bitte, die Bewertung der Arbeit meines Sohnes durch den Fachbereichsleiter Deutsch prüfen zu lassen. Das Ergebnis dieser Prüfung liegt noch nicht vor.
    Ich würde mich nur sehr ungern an die letzte Instanz wenden, bin aber der Meinung, dass der Deutschlehrer die Arbeit falsch bewertet hat.
    Wie soll ich mich am besten in dieser Sache weiterhin verhalten?
    Vielen Dank für Ihre Hilfe.

    • Von Nina Steincke am Apr 29, 2014

      Vielen Dank für den Beitrag. Die Beurteilung derartiger Arbeiten ist generell nicht einfach. Fremd- und Selbstwahrnehmung können sich hier sehr unterscheiden. Ich rate dazu, erst einmal die Rückmeldung des Fachbereichsleiters abzuwarten. Vielleicht klärt sich dann alles. Sind sich mehrere Lehrer in der Beurteilung einig, sollte man auch auf dieses Urteil vertrauen.

  10. Von Anonym am Apr 28, 2014

    Hallo.
    Ich bin in der Q1 auf einem Gymnasium. Wir haben heute unsere Quartalsnoten bekommen und ich muss schon sagen, dass diese wirklich sehr ungerecht verteilt wurden. Ich bin seit kurzem in dieser Stufe, da ich kurz vor der Zulassung mich dazu entschieden habe zu wiederholen. Mein Deutsch Lk-Lehrer gab mir eine 4- im mündlichen. Damit war ich überhaupt nicht mit einverstanden, da ich mich besser einschätze. Ich habe mich außer in 2-3 Stunden, jede Stunde gemeldet. Auch als ich meinen Klassenkameraden gesagt habe, welche Note ich bekommen habe, waren sie erstaunt. Die eine meinte sogar zu mir :“ seitdem du hier bei uns bist, hast du dich voll oft gemeldet“. Dies gab mir mehr Mut um nochmal mit meinem Lehrer darüber zu reden. Nach der Stunde ging ich dann nochmal mit meiner Freundin zu ihm, mit der Hoffnung eine bessere Note zu kriegen. Dies war jedoch nicht der Fall. Er sagte mir, dass er’s auf keinen Fall sieht, dass ich im mündlichen eine 4 oder 4+ stehe. “ ich soll mehr zum Unterricht beitragen“, was eigentlich immer der Fall war. Ich habe ihm versucht zu erklären, warum ich dies nicht so sehe, wir kamen aber nicht zu einem konkreten Entschluss. Er bot mir an, nach jeder Stunde zu ihm zu gehen und über meine gebrachte Leistung zu reden.
    Jede Note die wir kriegen, fließt in die Bewertung ein und deshalb finde ich es einfach wichtig keine Defizite zu kriegen !
    Am „Ende“ des Gesprächs, habe ich einfach meine Tasche genommen und bin gegangen, weil ich voller Wut und Enttäuschung war und einfach nicht mehr darüber reden wollte.

    Ich weiß nicht was ich machen soll und brauche eure Hilfe. Gibt mir bitte Ratschläge wie ich dies ändern kann.
    Danke im Voraus

    • Von Nina Steincke am Apr 29, 2014

      Dankeschön für den Kommentar. Das ist doch ein tolles Angebot des Lehrers! Ein Feedback direkt nach der Stunde zu bekommen ist optimal, weil sowohl Lehrer als auch Schüler die Stunde noch präsent ist. Wenn man die Feedbackgespräche auch kurz schriftlich festhält, ist dies eine gute Grundlage zur Benotung für den Lehrer und die Einschätzung der eigenen Leistung. Auf jeden Fall auf das Angebot eingehen und sich im Gegenzug auch kooperativ verhalten.

  11. Von Anonym am Mai 20, 2014

    Ich gehe in die achte Klasse eines Gymnasiums und habe einen Schnitt von 1,8. Wir haben jedoch einen Lehrer, der mich vermutlich nicht ausstehen kann. Egal was ich mache, ich kann mich nicht verbessern. Er gibt mir jedes Mal erneut eine 3. Ich war deshalb beim letzten Zeugnis ziemlich traurig, weil ich mir in dem Fach so viel Mühe gebe.(Mein Arm ist fast daueroben…) Daraufhin hat mir meine Klassenlehrerin empfohlen meinen Lehrer nach jeder Stunde nach meiner Leistung zu fragen. Dieser sagte mir jedes Mal erneut ich würde sehr gut mitmachen und hätte auch ein paar sehr gute Beiträge gebracht. In meiner Heftnote hatte ich auch eine 1. Dann bin ich vor ein paar Stunden erneut zu meinem Lehrer gegangen um meine bisherige Note zu erfahren (wieder eine 3). Ich hab auch schon eine Strichliste gemacht und ich habe mich 26Mal in der Stunde gemeldet. Außerdem habe ich auch schon Mitschüler gefragt, wie diese mich beurteilen. Sie meinten ich hätte eine 1 verdient. Dabei ist es mir egal ob ich eine 1 oder 2 habe. Ich finde die 3 nur nicht gerechtfertigt. Außerdem haben die Schüler, die sich keine Mühe geben fast alle eine 1.
    Als Beispiel habe ich noch einen anderen Mitschüler. Er macht ziemlich gut mit und wird häufig von diesem Lehrer gelobt, als das Zeugnis jedoch kam hatte er eine 5 und war am Boden zerstört!!!
    Nun frage ich mich ob der Lehrer mich nicht mag, er nicht gerechtfertigt beurteilen kann oder, ob ich einfach nur falsch urteile.

    • Von Nina Steincke am Mai 26, 2014

      Danke für den Bericht! Die Frage ist also: Warum gibt der Lehrer unmittelbar nach den Unterrichtsstunden positive Rückmeldungen, die sich aber nicht in der Endnote widerspiegeln? Darauf kann man den Lehrer dann auch ansprechen und ihm den Sachverhalt erläutern, wie er im Kommentar geschildert wurde. Viel Erfolg!

    • Von Anonym am Jun 16, 2016

      Dieser Fall hört sich genauso an wie ich ihn schon erlebt habe.
      Ich kann dich verstehen! Im ersten Halbjahr habe ich eine 3 bekommen. Dann habe ich gesagt das ich definitiv etwas verbessern möchte und nicht schon wieder eine 3 bekommen möchte. Also habe ich mich in jeder Stunde sehr häufig gemeldet. Ein Referat habe ich auch noch zusätzlich gehalten. Da habe ich eine 2+ drauf bekommen.

      Heute haben wir Notenbesprechung gemacht und er hat mir wieder gesagt, dass ich eine 3 im Zeugnis bekommen werde.

      Wozu dann noch anstregend, wenn man sowieso immer nur eine schlechte Note bekomme? Bin ich froh das ich jetzt zum Sommer die Schule wechsel.

      Ein Mitschüler von mir hat sich kaum gemeldet (was er auch selber zugibt) hat in dem Referat eine 2- bekommen und bekommt dieses Jahr schon wieder eine 2!

      Zu viele Lehrer bewertet nur nach Mögen oder nicht mögen!!!

  12. Von Annonym am Mai 30, 2014

    Meine Tochter hat den mittleren Reife Zug auf der M-Klasse gemacht. Danach ist sie auf die Fachakademie für Sozialpädagogik nach Würzburg gegangen. Sie machte nach zwei Jahren ihren Abschluss als Kinderpflegerin. Statt in Würzburg weiter zu machen auf der Schule zur Ausbildung zur Erzieherin hat sie sich in Aschaffenburg auf der Faks beworben da es näher am Heimatort liegt. Sie bekam auch eine Zusage mit Probezeit bis Februar. In Würzburg wurden die ganzen Referate und Schulaufgaben anders aufgebaut deswegen fiel es ihr am Anfang in Aschaffenburg auch schwer und sie hatte ein paar Vieren geschrieben. Da sie neu in der Klasse war (die Anderen waren schon zwei Jahre zusammen) fand sie nicht so richtig Anschluss. Sie hatte in den ersten beiden Jahre zwei Praktikas in verschiedenen Kindergärten gemacht und wurde immer sehr gelobt) Desweiteren Kinderbetreuung einmal die Woche bei Bekannten und auf Familienwochenenden .Dieses Jahr machte sie Praktikum in einem Lebenshilfehaus mit Menschen mit Behinderung. (Die Praxisanleiterin besuchte sie auch dort und wunderte sich das sie so gut mit diesen Menschen umgehen könne, es könnte nicht jeder) Das andere Praktikum machte sie bei Vorschulkinder und Grundschule auch da wurde sie eine Weile mit der Kindergartengruppe alleine gelassen.
    In der Schule lernte sie außerdem Holzblockbarockflöte und war darin die Beste. Machte bei den Proben fürs Musical mit, saß stundenlang zuhause und schrieb Referate oder lernte für Schulaufgaben. War auch immer pünktlich in der Schule und lies sich nichts zu Schulden kommen. Ihre Noten wurden auch immer besser.
    Gestern bekam sie eine zwei in HP raus und anschließen erfuhr sie das sie die Probezeit nicht bestanden hat. Gründe sie würde sich ja nicht wohl fühlen und wäre nicht verlässlich und kommunikationsfähig. Außerdem wurde der Praxisbesuch mit mangelhaft bewertet.
    Außerdem wären die Noten zu schlecht. Meine Tochter meint die Lehrerin mag sie nicht.Sie hatte neulich was am Bein und ging mit Krücken.Mußte ein Referat halten und setzte sich dazu. Daraufhin motzte die Lehrerin mit ihr und gab ihr eine Note schlechter.

    • Von Nina Steincke am Jun 2, 2014

      Vielen Dank auch für diesen Erfahrungsbericht! Das Thema ist offensichtlich allgegenwärtig.

  13. Von Anonymus. am Jun 21, 2014

    Ich besuche die 9. Klasse eines Gymnasiums und bin in jedem Fach gut beteiligt, sodass ich mir selber eine Note im Kopf ausmalen kann, die natürlich auch logisch ist, und ich damit nicht sagen will, dass ich in jedem Fach eins stehe.
    Auch in Klassenarbeiten erreiche ich Ergebnisse mit denen ich einverstanden bin.
    Zumindest dachte ich das. Neuerdings ist mir aufgefallen, dass mir mein Englischlehrer in Klassenarbeiten Punkte abzieht, da ich meine Klassenarbeiten miteinander verglichen habe und auch Arbeiten anderer Schüler lese, und somit ein bestimmtes Wertesystem erkenne.
    Ich muss ehrlich gestehen, er ist auch mein Klassenlehrer und ich habe viel Mist gemacht, dafür jedoch auch Reue gezeigt und mich sympathisch und respektvoll verhalten.
    Jedoch verstehe ich nicht, warum besonders im sprachlichen Bereich der Englischarbeit meine Punkte immer komisch variieren, während andere Schüler immer ein für sich zufriedenes Ergebnis haben und ihre Punkte klar vergeben sind.
    Es macht mich einerseits sauer, und traurig zugleich, da ich viel gebe und auch weiß was ich kann. Trotzdem herrscht diese Unfairness.
    Ich möchte nicht sagen, das ich dort schlecht bin und mich irgendwie rechtfertigen muss, ich bekomme schon 2-en, und 3-en.
    Unser Klassenlehrer tut auch viel für uns, es ist nicht, dass er mich ungerecht behandelt, es ist bloß die Bewertung der Klassenarbeit, aber auch der Lob.
    Er lobt ständig seine besten Schüler, da bekommt man das Gefühl, dass er bei diesen in der Arbeit ein Auge zudrückt und ihnen da und da mal einen Punkt mehr gibt.
    Im Insgesamten fällt es ja nicht auf, da sie ja eine abgeschwächte 1 bekommen, sich zu Tode freuen, und trotzdem das System der „Fairness“ noch da ist..
    Es verletzt mich einfach und stört mich.

    Ich hoffe, das Sie mir helfen können.
    Viele liebe Grüße.

    • Von Nina Steincke am Jun 24, 2014

      Danke für den Beitrag. Auch hier gilt die Empfehlung, ein klärendes Gespräch mit dem Lehrer zu suchen, ihm die eigene Sichtweise zu schildern und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

  14. Von Koch Josef am Jun 25, 2014

    Hallo,
    unsere Tochter ist in der 4. Klasse Grundschule.
    am 4.6.2014 schrieb sie eine HSU-Probe, bei der sie laut Meinung ihrer Lehrerin von ihrer Mitschülern abschaute – kein Wunder, wenn als Abtrennung zwischen den Kindern „nur“ ein Federmäppchen aufgestellt wird.
    Die Lehrerin ermahnte unsere Tochter 3x, dann nahm sie ihr die Arbeit weg, gab sie ihr aber kurz darauf wieder, damit sie sie fertig bearbeiten könne.
    2 Tage später suchte die Lehrerin ein Gespräch mit meiner Frau, sagte ihr, dass sich Passagen in den Proben der beiden Schüler gleichen und gab zur Auswahl: Note 6 oder nachschreiben, am Dienstag, 24.6.2014.
    Am Montag, 23.6.2014, also nach den Pfingstferien teilte die Lehrerin unserer Tochter mit, dass sie am Freitag, 27.6.2014 die Probe nachschreiben könne.
    Eine Mail meiner Frau an die Lehrerin, in der wir den Freitag akzeptieren wollten, blieb unbeantwortet. Dafür ergab sich heute folgende Situation:
    Heute, 25.6.2014 wurde unserer Tochter von der Schulleitung mitgeteilt, dass sie die Probe nicht nachschreiben darf. Und im Postkasten hatten wir eine Mitteilung der Schulleitung, dass unsere Tochter wegen Unterschleif nach §38 Abs.4 für die Arbeit die Note 6 erhalte.
    Wie sollen wir uns verhalten?
    Ich meine, dass die Lehrerin, dadurch, dass sie unserer Tochter die Probe zur weiteren Bearbeitung zurückgab, nicht die Note 6 vergeben darf – oder ist das Auslegungssache des genannten Paragraphen???
    Vielen Dank und Grüße
    Josef Koch

    • Von Nina Steincke am Jun 27, 2014

      Vielen Dank für den Beitrag. Auch hier mein dringender Rat mit allen Beteiligten ein klärendes Gespräch zu suchen. Zur genauen Auslegung des zitierten Paragraphen kann eventuell eine Internetrecherche weiterhelfen, das Schulamt oder das Schulministerium.

    • Von Koch Josef am Jun 28, 2014

      Hallo,

      vielen Dank für Ihre Meinung.
      Ja, das mit dem Gespräch wird nix werden, da die Fachlehrerin laut Mailantwort am kommenden Montag (wo sie Sprechstunde hätte) bereits verplant ist. Leider wird uns kein Alternativtermin angeboten.
      Wir haben uns an das Schulamt gewandt zur Klärung des Falls. Offenbar geht nur der Weg …
      Ja, so sans …

    • Von Nina Steincke am Jun 30, 2014

      Wenn die Lehrerin nicht zu einem Gespräch bereit ist, ist das natürlich schade. Es ist nicht immer leicht, eine Lösung zu finden, weil eventuell auch die Gemüter auf beiden Seiten zu aufgewühlt sind. Das Schulamt kann dabei eventuell ein guter Vermittler sein.

    • Von Anni am Feb 14, 2017

      Hallo,
      mein Lehrer macht momentan mündliche Noten (Epochalnoten). Jede Stunde bin ich vorbereitetvorbereiteten melde mich dann auch oft, aber auch wenn ich die einzige bin, die sich meldet, nimmt mein Lehrer das nur zur Kenntnis und ruft irgend jemanden auf und mich nur im Notfall. In der letzten Epochale hatte ich eine 4-, aber alle aus meiner Klasse haben auch gesagt, das dass überhaupt nicht gerechtfertigt ist. Deshalb bin ich zu meinem Lehrer gegangen um ihn zu fragen, wie meine Note zustande kommt, und er meinte, dass ich mich nur sehr selten gemeldet habe und dass die Antworten dann auch meistens falsch waren, und ich kann das nicht glauben und meine Mitschüler haben mir auch versichert, dass dies nicht stimmt.Jetzt habe ich aber die Frage, was ich bei der neuen Epochale machen muss? Kann mir jemand helfen?

    • Von Nina Steincke am Feb 15, 2017

      Vielen Dank für den Beitrag! Wie wäre es, den Lehrer direkt darauf anzusprechen, dass man seine Note verbessern möchte und ihn zu fragen, was man dafür tun soll? Bezüglich der mündlichen Teilnahme ist es möglich, wie hier auch schon erwähnt, mit dem Lehrer zu vereinbaren, eine Strichliste über die Wortmeldungen zu führen. Dabei gilt natürlich: ehrlich sein. Wichtig ist, den Lehrer über die eigenen Ziele zu informieren und ihn um Unterstützung zu bitten. Dann sollte es auch mit den guten mündlichen Noten klappen.

    • Von Anonym am Apr 5, 2017

      Hallo Anni,
      Ich persönlich denke das es absolut unpädagogisch ist Schüler schechter zu bewerten weil sie wenn sie sich melden eine flasche Antwort erbringen, es sollte benotet werden wie viel mühe sie sich geben, Wissen abfragen kann man in den schriftlichen Schulaufgaben.

  15. Von Anonymus am Jul 2, 2014

    Hallo,
    Ich habe ein Problem mit meinem PoWi- und gleichzeitig auch Sportlehrer. Er will mir in beiden Fächern eine 5 geben, mit der Begründung, dass ich mich in PoWi nie beteilige und in Sport immer fehlen würde, bzw. oft gefehlt habe. Ich mache regelmäßig beim Sport mit, habe aber öfters gesundheitliche Aussetzer, sodass ich krank bin. Und allein mit dieser Begründung möchte er mir eine 5 geben. Das finde ich total unfair, da er die Leistungen, wenn ich mitmache, überhaupt nicht bewertet hat! Er hat mich schon öfter im Unterricht gelobt und ich bin in keinem Bereich schlechter, als andere. Und in PoWi muss ich sagen, dass ich mich insgesamt nur 1-2 beteiligt habe, aber dann auch gemerkt habe, dass er mich nicht dran nimmt. Außerdem melden sich selten welche, da er zum Beispiel beim Lesen immer nur die gleichen Schüler dran nimmt. Auch wenn ich mich gemeldet habe, wurde ich nicht beachtet, sodass ichs dann gelassen habe. Allerdings wurde uns immer gesagt, dass das Mündliche 50% und das Schriftliche 50% zählt und ich habe in der Arbeit eine 4 geschrieben. Außerdem wurde meine Praktikumsmappe mit einer 3 bewertet und deswegen sehe ich die 5 nicht ein, denn die Mappe und die Arbeit sind dort gar nicht mit in die Bewertung eingeflossen! Als ich nach der Sportstunde mit ihm geredet habe, hat er total dicht gemacht und die Tür vor meiner Nase zu gehauen. Ich habe danach auch nicht mehr mit ihm gesprochen, weil ich mich auch nicht getraut habe. Auch meine Mutter hat er angemotzt, da sie danach in die Schule gekommen ist, um mit ihm zu reden. Jetzt haben wir den Schulleiter Bescheid gesagt, dass das einfach so nicht geht! Mit den zwei 5en ist auch meine Versetzung gefährdet, außerdem finde ich die Benotung total unfair und die Begründung, ich sei zu oft krank, finde ich nicht gerechtfertigt, denn es zählt ja nicht nur das krank sein oder nicht, sondern auch die Leistungen in den verschiedenen Bereichen, wie Fußball etc.! Was kann ich tun, wenn das Gespräch mit dem Lehrer nichts bringt und auch der Schulleiter nicht auf ihn einreden kann? Ich werde die Noten nicht einfach so hinnehmen, denn wegen sowas möchte ich nicht wiederholen! Was ich noch hinzufügen muss, ist, dass ich nie den Eindruck hatte, der Lehrer würde mich nicht mögen. Es war auch ein totaler Schock für mich, als er mich angemotzt und die Tür vor meiner Nase zu gehauen hat! Ich kenne ihn nur als netten und lustigen Lehrer. Verstehe das alles nicht und habe totale Angst, dass er die Noten doch lässt! Was kann ich dann tun, wenn Gespräche nicht helfen?
    LG und danke für Eure Hilfe!

    • Von Nina Steincke am Jul 2, 2014

      Dankeschön für den Bericht. Nicht immer ist für den Schüler selbst nachvollziehbar, wie oder warum es zu einer bestimmten Benotung gekommen ist. Das kann nur der Lehrer selbst erklären. Auch wenn die Gespräche bislang zu keinem Ergebnis geführt haben, würde ich den Lehrer noch einmal freundlich darauf ansprechen. Wenn der Schulleiter schon eingeschaltet ist, kann auch hier noch einmal um Klärung der Situation bzw. um eine Stellungnahme gebeten werden.

  16. Von M.A. am Jul 12, 2014

    Als ich neun Jahre alt war, bekam ich in der Grundschule eine neue Klassenlehrerin, die hat mich wegen meines leichten Schielens regelrecht gehasst. Einen Monat nach Beginn des neuen Schuljahres, zerrte sie mich von meinem Platz vor die Tafel, deutete auf mich und rief: „Die da schielt, die hat den Bösen Blick!“ Weitere zwei Monate später schrieben wir eine Deutsch-Klassenarbeit. Ich hatte zwei Fehler geschrieben und wunderte mich, dass ich kein „gut“ als Note bekam, sondern nur ein „befriedigend“. Ich sprach die Lehrerin darauf an; sie meinte: „Eine Drei ist für dich gerade gut genug!“ In der großen Pause ging ich zum Schuldirektor und trug ihm das Problem mit der Benotung meiner Klassenarbeit vor. Der war gottlob ein gerechter Mensch. Nach Beendigung der Schulpause kam er ins Klassenzimmer und stellte meine Klassenlehrerin zur Rede; die versuchte sich herauszureden, was ihr nicht gelang, denn die anderen Mitschüler hatten gehört, was sie zu mir gesagt hatte, als ich sie auf die Benotung angesprochen hatte. Im Beisein des Schuldirektors musste die Lehrerin die Note „Drei“ in die Note „Zwei“ abändern. Als der Schuldirektor das Klassenzimmer verlassen hatte, sagte die Lehrerin zu mir: „Du schaffst dir Feinde!“ Ich erwiderte darauf: „Auf Ihre Freundschaft pfeif‘ ich!“ Sie hatte es nie wieder gewagt, meine Benotungen zu „drücken“.

    • Von Nina Steincke am Jul 14, 2014

      Vielen Dank für diesen Bericht aus der eigenen Schulzeit. Das gibt bestimmt vielen Mut, denen es genauso ergeht.

  17. Von Anonymus am Jul 31, 2014

    Hallo
    Ich habe die 9.Klasse eines Gymnasiums (in Hessen) wiederholt und schaffe dieses Jahr aber wieder nicht, kann ich dann sitzen bleiben und die Klasse ein drittes Mal machen oder muss ich die Schule verlassen? Mein Schulleiter meint, dass ich sitzen bleiben kann, aber ein Mitarbeiter des Schulamtes war der Meinung, dass das freiwillige wiederholen und das sitzen bleiben das gleiche wären und ich die Schule verlassen muss.
    Ich hab viel gegoogelt und unterschiedliche Meinungen dazu gefunden.
    Liegt das Schulamt richtig oder mein Schulleiter? Dazu muss ich auch anmerken, dass die Lehrer meiner Schule auch der Meinung sind, dass ich sitzen bleiben kann.

    • Von Nina Steincke am Aug 15, 2014

      Danke für den Beitrag. In dieser Angelegenheit kann am besten das Kultusministerium Hessen Auskunft geben. Im Zweifel sollten alle Beteiligten miteinander reden, damit Klarheit in der Angelegenheit hergestellt werden kann. Alles Gute!

  18. Von Christina Lehert am Nov 5, 2014

    Hallo 🙂
    Neulich haben wir in Physik eine Ex rausbekommen und meine Freundin, der Liebling des Lehrers, hat volle Punktzahl, während ich nur ein achten der Punkte bei exakt der gleichen Lösung. Er hat gesagt, er sieht sich die Ex Zuhause nochmal an, nun hat meine Freundin Angst, der Lehrer würde ihre Note verschlechtern, darf er das?
    Noch eine Frage: Darf der Lehrer die Hälfte der Punkte geben, trotz ähnlichem Inhalt, bloß weil mein Ausdruck nicht so gut war? (11. Klasse)
    Danke 🙂

    • Von Nina Steincke am Nov 17, 2014

      Vielen Dank für den Beitrag. Am besten ist es, erst einmal abzuwarten, was der Lehrer sagt. Ist die Lösung nicht zufriedenstellend und gibt es berechtigte Gründe für diese Meinung, kann man das dem Lehrer so auch sagen. Aber: Es gilt immer, sachlich über die Angelegenheit nachzudenken und zu überlegen, ob die eigenen Argumente auch stichhaltig sind.

      Die Ausdrucksfähigkeit kann Bestandteil einer Note sein. Einfach mal den Lehrer fragen, wie sich die Note zusammensetzt und zu welchem Anteil die Ausdrucksfähigkeit in die Note mit einfließt. So kann man einschätzen, ob die eigene Note gerecht verteilt wurde und gegebenenfalls den Lehrer noch einmal darauf ansprechen.

  19. Von Zaubersternchen am Nov 13, 2014

    Unsere Tochter (10. Klasse, Gymnasium) hat die Schule gewechselt. Bisher hatte sie in Physik eine 1 bis 2, der neue Lehrer sagte ihr heute, sie stehe bei 3 und könne sich nicht mehr verbessern!!! Er sagte, sie habe ihre intellektuellen Grenzen erreicht!!!!!! Dazu muss ich sagen, dass unsere Tochter 2 Klassen übersprungen hat und von ihrer „alten“ Schule ausgewählt wurde, an einem Physikwettbewerb (Jugend forscht) teilzunehmen – was sie auch getan hat! Morgen ist Elternsprechtag, und ich bin ganz außer mir vor Wut…
    Physik war immer ihr Lieblingsfach, sie selbst sagt, sie bringt den Unterricht immer durch gute Beiträge weiter und er macht ihr auch Spaß. So sehen es auch ihre Mitschüler, die sich auch über die Note wundern. Der lehrer hat ihr ferner gesagt, ihre Beiträge seien qualitativ wertlos (!) und sie sei absolut ÜBERMOTIVIERT, das muss man sich einmal vorstellen! Ich bin total entsetzt. Ich hoffe, ich flipper dort morgen nicht aus.

    • Von Nina Steincke am Nov 17, 2014

      Dankeschön für den Kommentar! Am besten ist es, sachlich mit dem Lehrer über die Situation zu sprechen und nachzufragen, wie die Note genau zustande kommt und die eigenen begründeten Einwände vorzubringen. Ein derartiger Austausch sollte auch beinhalten, was getan werden kann, um die Leistung zu verbessern. Hier kann man direkt eigene Vorschläge anbringen. Sollte das alles nicht zu einem zufriedenstellenden Ergebnis führen, kann auch um ein Gespräch mit einem Vermittler gebeten werden, z. B. den Rektor oder einen anderen Fachlehrer.

  20. Von Unbekannter am Nov 18, 2014

    Sehr geehrte Frau Steincke,

    danke für den tollen Artikel!

    Ich befinde mich momentan in der Q3 und bin somit im letzten Jahr meiner Schule.
    Demnächst erwarten mich auch die Abiturprüfungen.

    Zum Wechsel in die Q3 habe ich einen neuen Lehrer Deutsch bekommen. Ich bin eigentlich ein guter Schüler und das sieht man auch an meinen Noten. Letztes Jahr hatte ich in Deutsch auch eine 1.
    Seitdem ich diesen neuen Lehrer habe, habe ich mich auf eine 3 verschlechtert, obwohl ich wie gewohnt meine Leistung bringe. Besonders das Schriftliche zieht meine Note runter.
    Im mündlichen Bereich merke ich, dass der Lehrer andere SchülerInnen bevorzugt und immer wenn ich mich melde, in meine Richtung schaut, aber absichtlich andere ran nimmt.
    Schüler, mit denen ich in den letzten Jahren Deutsch zusammen hatte, haben viel bessere Noten als ich. Obwohl sie in den letzten Jahren deutlich schlechter waren.
    Natürlich vergleicht man sich darauf automatisch, aber ich finde das schon etwas fragwürdig. Ich selbst habe mir die Texte von denen durch gelesen…

    Ich kann dem Lehrer wirklich nichts zurechtmachen, er findet immer etwas zu bemängeln.
    Er weiß, dass ich nicht sehr froh darüber bin, aber er sei der Meinung, dass ich einfach Basics wie Inhaltsangabe, Reproduktion etc. vernachlässige und direkt in die Analyse gehe.
    Ich möchte mich nicht verschlechtern und das ist besonders für mein Numerus Clausus am Ende sehr ungünstig. Noch habe ich kein ein Gespräch mit meinem Lehrer darüber geführt, denn ich habe das Gefühl, dass es dadurch noch schlimmer wird.

    Soll ich meine Texte beispielsweise anderen Lehrer geben, damit sie mir ein Feedback geben können.

    Leider bin ich in eine schlechte Situation, denn ich denke, dass die Lehrer zusammenhalten werden und sich wegen einem Schüler nicht „untereinander streiten“ werden.
    Ich bin ziemlich ratlos. Gerne würde ich das Problem mit Vertrauenslehrern oder dem Direktor klären wollen.
    Übrigens, bin ich nicht der einzige im Kurs, der das so empfindet. Ich habe versucht einige Mitschüler darauf aufmerksam zu machen. Sie seien derselben Meinung, dass besonders „begabte Schüler“ an unserer Schule bevorzugt werden.
    (Bei uns gibt es nämlich sowohl Schnellläufer als Regelschüler in der Oberstufe).

    Danke für’s Lesen, ich hoffe, Sie können mir weiter helfen! 🙂

    • Von Nina Steincke am Nov 21, 2014

      Herzlichen Dank den Beitrag und auch das nette Lob für den Artikel!

      Ein offenes, sachliches Gespräch ist bei Problemen mit anderen Menschen immer die beste Lösung. Vielleicht nimmt der Lehrer die Situation selbst auch ganz anders wahr. Deshalb sollte man ihm die eigene Sichtweise und auch die damit verbundenen Sorgen schildern.

      Es geht in einem Gespräch mit dem Lehrer ja nicht darum, ihm Vorwürfe zu machen, sondern darum, die aktuelle Situation zu ändern. Das sollte man dem Lehrer auch klarmachen und mit ihm gemeinsam eine Lösung des Problems erarbeiten. Hat man beispielsweise den Eindruck, dass der Lehrer andere Schüler bei Wortmeldungen im Unterricht häufiger drannimmt und man selbst übergangen wird, kann mit dem Lehrer vereinbart werden, eine Strichliste über die eigenen Wortmeldungen zu führen und diese mit dem Lehrer direkt nach der Stunde durchzusprechen, falls sich der Eindruck des Übergangenwerdens bestätigt. Dabei ist natürlich auch zu beachten, dass der Lehrer nicht immer nur einen selbst, sondern auch die anderen Schüler drannehmen muss.

      Den Vertrauenslehrer mit „ins Boot zu holen“ ist auch eine Möglichkeit. Er kann als neutraler Vermittler auftreten und dazu beitragen eine für alle Seiten akzeptable Einigung zu finden.

      Die eigenen Arbeiten von anderen Lehrern beurteilen zu lassen, ohne mit dem Fachlehrer gesprochen zu haben, birgt die Gefahr, dass auch unter den Lehrern Missstimmung entsteht. Und das ist ja auch verständlich.

      Ich wünsche ein positives Gespräch mit dem Lehrer und alles Gute für die Abiturprüfungen!

  21. Von Murad am Nov 27, 2014

    Ich bin Schüler eines Gymnasiums, bin aber ein ( Quereinsteiger), weil ich nach meinem Realschuleabschluss aufs Gymnasium rüber gewechselt bin.
    Mein Problem ist folgendes. Unserer Lehrer hat uns unsere Quartalsnoten gesagt, er hat einen Schüler eine 3+ geben der nichts im Unterricht macht, weder den Unterricht folgen noch das abschreibt was auf der Tafel steht. Und ich schreibe alles ab, frage ihn wenn ich was nicht verstehe und melde mich im Unterricht. Und bekomme eine 3-.
    Ich finde das echt unfair ..

    • Von Nina Steincke am Nov 28, 2014

      Vielen Dank für den Beitrag! Gute Noten hängen nicht nur davon ab, ob man gut aufpasst und sich Notizen macht. Ausschlaggebend ist vor allen Dingen die eigene fachliche Leistung. Aber auch in diesem Fall gilt: Ist die Note objektiv nicht nachvollziehbar, kann man den Lehrer darauf ansprechen und fragen, was man zur Verbesserung der Note tun kann.

  22. Von eine Mutter am Dez 1, 2014

    Hallo, meine Tochter ist 11 Jahre alt und geht auf die Gesamtschule. In der Grundschule bekam sie eine Realschulempfehlung. Jetzt ist sie in der 6. Klasse und bekommt nur noch schlechte Noten, weil ihre Mappen entweder gar nicht angelegt sind oder nur teilweise. Ich konnte das bis jetzt nicht kontrollieren, weil sie immer ihre Sachen in der Schule ließ. Ich habe ihr Mappen etc. gekauft, aber sie benutzt sie nicht. Zettel packt sie lose in den Tornister, sodass sie geknickt und nutzlos sind. Sie muß die Sachen jetzt jeden Tag mitbringen, die sie am nächsten Tag braucht und ich werde jeden Tag ihren Tornister kontrollieren. Sie vergisst, wann sie Arbeiten schreibt und verschließt sich total. Ihre Fingernägel sind runtergekaut. Man könnte meinen, sie hätte Angst vor der Schule, aber das ist es nicht. Sie hat dort ihre Mädchenclique und auch ein paar Jungen scheinen ganz interessant für sie zu sein. Dies schreibt sie dann natürlich auch ganz groß in ihr Heft, sodass jeder es lesen kann. Ich weiß nicht, wie ich richtig an sie rankommen kann.

    • Von Nina Steincke am Dez 2, 2014

      Dankeschön für den Kommentar! Die Ursachen für schlechte Noten können vielfältig sein. Es muss auch nicht immer an der Schule liegen. Darüber kann ein Gespräch mit den Lehrern Aufschluss geben; und auch wenn die Probleme nicht schulisch bedingt sind, können die Lehrer gute Empfehlungen abgeben, worin die Ursachen liegen könnten, wie man das herausfinden kann und wer vor Ort helfen kann. Alles Gute!

  23. Von Schülerin am Jan 10, 2015

    Ich bin in der Q2 . Das hier ist nun mein letztes Jahr und es ist nicht mehr lange zu den Abitur Prüfungen. Mein Problem ist folgendes: Ich gehe schon seit der 5 Klasse zu dieser Schule. Ich hatte mir im Nachhinein auch gedacht das ich mein Abitur auf meiner Schule absolvieren werde. Ich gehörte zu den Jahrgangs-beste n…nachdem ich die 10 klasse beendet hatte War es so,dass mein Vater im Sommer kurz vor der Einführungsphase verstorben ist. Von dort an ging es nur noch Berg runter für mich. Ich hatte demzufolge auch sehr viele Fehlstunden. Habe mi h nicht für die schule mehr interessiert und hatte demnach auch einen schlechten Eindruck hinterlassen. Ich habe angefangen kopftuch zutragen und mein Direktor bzw mein Abteilungsleiter führte ein Gespräch mit mir wegen der neuen Situation. Er dachte ich ware in eine sekte oder demgleichen beigetreten. Ich habe ihm es so rübergebrachtSeitdem das 8ch weiss was ich tue und das ich nicht leicht beeinflussbar bin. Nun bin ich schon fast fertig mit der schule und ich hab das Gefühl das ich unfair behandelt werde. fühle ich mich sehr unfair behandelt.

    • Von Nina Steincke am Jan 23, 2015

      Vielen Dank für den Beitrag! Das ist natürlich eine besondere Situation. Mit Sicherheit haben auch die Lehrer dafür Verständnis, wenn man ihnen den Sachverhalt erklärt. Wenn sich die Fehlstunden dann wieder in einem üblichen Rahmen halten und man sich wieder am Unterricht beteiligt, sollten die Lehrer das nach einiger Zeit auch wahrnehmen. Falls dem nicht so ist, ist ein weiteres klärendes Gespräch sinnvoll. Der Direktor und der Abteilungsleiter haben ihre Gesprächsbereitschaft ja schon gezeigt und sind sicherlich auch an einem bestmöglichen Ausgang interessiert.

  24. Von schülerin am Jan 28, 2015

    Ich gehe in die achte klasse und habe einen lehrer,der ziehmlich unfreundlich ist.
    ich habe auf dem hefter eine drei und im mündlichen auch.doch dann hatte ich plötzlich eine 6-!!!!! in der arbeit,was mich ziehmlich geschockt hat.meine freundin hatte 23 von 22 punkten(wie ist das möglich)und somit eine 1+.eine freundin von mir hat mir erzählt dass er nicht fair und richtig kontrolliert.letzte woche war ich nicht da und dann hatte er die hefter noch einmal eingesammelt.ich war krank und da meiner nicht da war,habe ich eine 6 auf dem hefter!jetzt stehen die noten schon fest und ich bekomme eine fünf.ist das ok oder so?och verstehe das nicht alles so gut.
    achso und dann kommt auch noch das:Eine freundin von mir ist sitzen geblieben wegen ihm und sie hat gesagt dass er sie nicht mochte da sie in der ersten arbeit keine gute note hatte.er hat ihr immer schlechte noten gegeben.somit hatte sie bei ihm im zeugnis eine fünf aber jetzt hat sie glaube ich eine drei.

    • Von Nina Steincke am Jan 29, 2015

      Danke für den Beitrag! Bei offensichtlichen Ungereimtheiten ist es immer sinnvoll, das Gespräch mit dem Lehrer zu suchen und ihn darauf aufmerksam zu machen. Aber: Es ist menschlich, dass sich auch ein Lehrer mal vertun kann, das sollte man auch nicht übel nehmen. Ansonsten gilt auch bezüglich des hier geschilderten Falls, dass es am besten ist, ein sachliches Gespräch mit dem Lehrer zu führen und die eigenen Eindrücke zu schildern bzw. nachzufragen, wie er zu seinen Entscheidungen gekommen ist. Sollte ein Austausch nicht möglich sein oder die Lage nicht geklärt werden können, gibt es Vertrauenslehrer an den Schulen, die als Vermittler einspringen können. In der Regel lässt sich so eine gute Lösung finden.

  25. Von Roman am Apr 13, 2015

    Ich gehe in die 10. Klasse (EP) auf ein Gymnasium. Ich bin leistungsmäßig ein durchschnittlicher Schüler und habe meine Stärken und Schwächen. Doch neulich wurde ich unerwartet schlecht in einem Fach benotet, wo es fast selbstverständlich ist gut zu sein. Es ist Philosophie. Ich habe dieses Fach zwar erst seit Anfang dieses Jahres, (aufgrund einer Neuwahl, da ich auch noch Religion seit der 5 habe) doch es ist ein eher „geschenktes“ Fach. Gute Noten zu erhalten fällt nahezu jedem leicht, sogar den schlechten Schülern. Im ersten Halbjahr hatten wir eine Referendarin als Lehrerin. Wie üblich setzen diese auch ihre Lieblinge von Anfang an, denn ich vermute dass sie diese als Art Orientierung brauchen. Trotzdem wurde ich zu Beginn relativ oft drangenommen und habe qualitative Beiträge geleistet. Ja, die Lehrerin lobte mich sogar und alles war im grünen Bereich. Ich kann es mir auch nicht erklären, doch Alles änderte sich nach der Sitzordnung. Ich saß damals in der letzten Reihe links am Fenster, aber gut sichtbar und danach saß ich in der Mitte des Raumes, 45º nach links gedreht auf der Wandseite. Eigentlich näher an der Tafel, jedoch wurde ich plötzlich nie mehr drangenommen. Ich hielt es erst für einen Zufall und habe mich die nächsten Stunden lang aufrichtig gemeldet und abgewartet. Ich habe auch nach 5min angefangen leicht zu schnipsen, doch es half nicht. Meinen Freunden ist es auch aufgefallen und ich begann deshalb aus Spaß die Minuten zu zählen. Mein Rekord liegt bei 24min. ungelogen. Am Ende der Stunde bin ich zur Lehrerin gegangen und habe ihr mein Anliegen erzählt, doch sie wurf mir vor das ich mich nicht melde. Ich erwiderte, denn während ich aufgezeigt habe wurden die gleichen Schüler mehrere Male drangenommen und sie meinte sie könne nicht alle Schüler drannehmen und sie versucht in der nächsten Stunde mehr auf mich zu achten. In der nächsten Stunde hat es nur teilweise was gebracht und die Stunde darauf garnichts. Ich habe sie nochmals angesprochen, aber während des Unterrichts, da sich durch das Warten eine kleine Aufgebrachtheit entwickelte. Sie sagte ich solle alles was ich sagen wollte auf ein Blatt schreiben und ihr einreichen. Natürlich war die Ironie im Spiel, doch aus Provokationsgründen habe ich ein Blatt vollgeschrieben, was ich ihr auch eingereicht habe. In der nächsten Stunde habe ich es mit einem Lob zurückbekommen und ich dachte alles wäre wieder bei Altem. Doch es hat sich nichts geändert, außer dass ich 1-2 Mal in der ganzen Unterrichtsstunde drangenommen werde, meine Beiträge leiste und sie dann kurz nickt und den nächsten drannimmt, der dann nahezu Wort für Wort das Gleiche wiedergibt und dessen „Beitrag“ dann an die Tafel geschrieben wird mit einer mündlich geäußerten Anerkennung. Zu Ende des 1. Halbjahres war der „echte Lehrer“ anwesend um den Unterricht zu begutachten. Ihm fiel schnell auf was los war und ich meldete mich in der Stunde die ganze Zeit, da ich wusste: Auch wenn ich keine Antwort parat habe kann ich aufzeigen, schließlich werde ich sowieso nicht drangenommen. Am Ende der Stunde sprach ich den für die Referendarin verantwortlichen Lehrer an, welcher mir auch zugestimmt hat und es besonders untermauerte, dass mir der Arm fast ausgekugelt ist. Er sagte, dass er ein Gespräch in der nächsten Stunde zwischen uns Dreien zu Stande kommen lässt. Jedoch fand die nächste Stunde erst nach den Winterferien statt und somit ist es mehr oder weniger in Vergessenheit geraten. Als ich erfuhr, das die Referendarin nach dem 1. Halbjahr geht hatte ich Euphorie-Zustände. Am Anfang des zweiten Halbjahres war sie trotzdem noch anwesend und unterrichtete auch, mit dem Unterschied das der Fachlehrer die Noten aufstellt. Ironischerweise wurde ich wie erwartet fast nie drangenommen und dementsprechend habe ich heute meine Quartalsnote vom Fachlehrer in Empfang genommen, welche eine 3- war. Die Referendarin ist inzwischen nicht mehr anwesend, aber trotzdem wirkt sich ihr verantwortungsloser Unterricht auf meine Note aus. Meine gehaltenen Beiträge ergeben sich als außerordentlich, wovon ich mir die Bestätigung nicht nur von Freunden erfragt habe, obwohl diese auch sehr direkt sein können, nein sondern auch von den Spitzenreitern in unserem Kurs. An der Sitzordnung kann es höchstwahrscheinlich nicht mehr liegen, da ich momentan so ziemlich in der Mitte des Raumes sitze. Nun stehe ich mit einem Lehrer, der von vornherein einen schlechteren Eindruck auf mich ausübt und einer 3-, die ich auf eine 2 umändern möchte. Referate sind in diesem Fach unüblich und werden auch selten gestattet, da die Lehrer von schlechten Schülern Bescheid wissen, die ihre Note mit 1-2 Referaten im 2. Quartal aufbessern. Ein Gespräch mit dem Lehrer selbst hat stattgefunden, jedoch ist er davon überzeugt, was er im 1. Halbjahr gesehen hat und ist schwer umzustimmen. Lehrer sind meistens einfach dickköpfig, weil sie eine bestimmte Position einzunehmen haben und kümmern sich nicht darum, ob sie jetzt im Unrecht liegen. Mit den Eltern möchte ich ungern dazwischentreten, da diese Möglichkeit meinerseits mit Druck auf den Lehrer verbunden ist und auf Dauer keine Früchte trägt, beziehungsweise muss man sich dann fast regelmäßig mit den Eltern beschweren. Einen Vertrauenslehrer aufzusuchen scheint für mich zwecklos, da ich viele Mitschüler kenne, die keine auswirkenden Bewegungen mit dieser Herangehensweise erzielen konnten.
    Ich schicke diesen Kommentar in Hinblick auf eine Lösung.

    • Von Nina Steincke am Apr 27, 2015

      Vielen Dank für den Bericht! Manchmal hat der Lehrer sich ein Bild von einem gemacht, das nur schwer wieder zu ändern ist. Hier heißt es konsequent zu bleiben: Im Unterricht aufpassen, aktiv beteiligen und fundierte Beiträge leisten. Sollte das keine Auswirkungen auf die Note haben, sollte man den Lehrer darauf ansprechen und sich die Beurteilung erklären lassen. Teilt man dem Lehrer mit, seine Noten verbessern zu wollen und macht deutlich, dass man gewillt ist, dafür auch etwas zu tun, erkennen die meisten Lehrer das auch an. Man sollte dann mit dem Lehrer gemeinsam vereinbaren, wie das Ziel der Notenverbesserung zu erreichen ist. Dann klappt es meistens auch. Viel Erfolg!

  26. Von Schülerin am Apr 16, 2015

    ich gehe in die neunte und seit der siebten klasse gibt mir einer meiner lehrer eine schlechte note. ich hatte in der siebten einen durchschnitt von 1,4 und nun ist es 1,68. Der Lehrer hat damit argumentiert dass ich leiser geworden. Das habe ich dann auch akzeptiert. Nun kann ich sagen dass ich mich aufjedenfall verbessert habe und diejenige in der Klasse bin die meiner Meinung nach und auch nach der meinung der Mitschüler sich am meisten meldet und den Unterricht voranbringt. Heute waren wir beim Elternsprechtag und der Lehrer hat behauptet dass ich trotz steigerung vom 1 zum 2 Halbjahr immer noch 3 plus stehe, was ich mir nicht erkären konnte. Als ich nachfragte meinte er dass die Erwartungen gestiegen sind. Ich verstehe es wirklich alle sind der Meinung dass ich eine unfaire note habe. Im letztem halbjahr habe ich mich auch bei einer sv lehrerin beschwert die mich auch total verstanden hat. Ich stehe nämlich in keinem mündlichen fach 3. Ein andere JUnge ais meiner Klasse meldet sich wirklich garnicht und kriegt auch eine3. dabei muss auch sagen, dass ich einen migrationshintergrund habe und alle aus der Klasse sagen dass er dies deswegen tut. Alle anderen Schüler mit Migrationshintergrund haben 4, ich als einzige eine 3 und einer ist wegen diesem Lehrer sitzen geblieben, da er ihm eine 5 gegeben hat. Wir als schüler die sich unfair behandelt fühlen machen auch regelmäßig plakate und melden uns wirklich immer und können alle fragen beantworten. Im nächten Schuljahr wird es jedoch ernst und ich habe keine Lust mir von diesem lehrer meinen Schnitt zuversauen. Im unterricht sagt er auch sehr feindliche sachen gegenüberuns weil wir moslems sind. was soll ich tun ? soll ich zum Schulleiter? ich habe schon lange mit dem lehrer gesprochen aber es bringt nichts. er sagt ich soll mich nicht mit anderen vregleichen und sagen dass ich besser als manche bin sondern nach seinen Kriterien gucken. Er meinte sie waren im internet das ist aber nicht so. auch meine mutter hat bemerkt dass er alles dafür tut um mir eine schlechte note zu geben.

    • Von Nina Steincke am Apr 27, 2015

      Dankeschön für den Beitrag! Eine Möglichkeit zur Lösung des Problems wäre, die hier angesprochenen Punkte mit dem Lehrer zu besprechen. Man kann gemeinsam mit ihm vereinbaren, was konkret getan werden kann, um die Note zu verbessern. Als Hilfe kann eventuell auch ein Vertrauenslehrer mit hinzugezogen werden, der die Situation neutral beurteilen und als Vermittler fungieren kann.

  27. Von Bastian am Apr 30, 2015

    Hallo,
    mein Sohn hatte gestern die mündliche
    Prüfung in Englisch. Er besucht die 10.
    Klasse einer Realschule. Im Halbjahres
    Zeugnis hatte mein Sohn eine 3.
    Gestern bekam er als mündliche Note eine 4.
    Er fühlt sich ungerecht behandelt, weil er sehr viel
    geübt hatte. Es sind so viele Schüler schlecht
    in Englisch , haben alle 2 und 3 bekommen.
    Ausser 3 Schüler 2 davon eine 4 und einer eine 5.
    Kann man dagegen angehen und sich nachprüfen
    lassen. Weiss jemand das vielleicht. Mein Sohn
    ist so enttäuscht, da er mit dem Haljahreszeugnis
    einen Platz für das Wirtschaftsgymnasium bekommen
    hat. Es ist sehr schlimm und die schriftliche Prüfung
    kommt auch noch. Mein Sohn meint, dass es extra
    war.Hat jemand einen Rat.

    • Von Nina Steincke am Mai 4, 2015

      Eine mündliche Prüfung ist eine ganz besondere Situation, in der man beispielsweise vor Aufregung nicht immer zeigen kann, was man alles kann – trotz guter Vorbereitung. Hier hilft es zu erfahren, wie die in der Prüfung anwesenden Lehrer die Prüfung wahrgenommen haben und wie sich aus ihrer Sicht die Note begründet. Ob eine Nachprüfung zur Notenverbesserung möglich ist, sollte ebenfalls am besten an der Schule nachgefragt werden.

  28. Von Lisa Meier am Mai 1, 2015

    Ich bin in der 8. Klasse einer Wirtschaftsschule,

    bis jetzt war ich in Deutsch immer gut stand auf einer 1,5 auch dieses Jahr. Wir haben dieses Jahr eine neue Lehrerin eine Referendarin. Wie schon gesagt steh bei ihr auch auf 1,5. Doch jetzt mussten wir ein Referat halten und in dem bekam ich eine 4, was ich total unfair finde. Ihr Begründung war ganz gut ich habe frei gesprochen, viele Bilder, habe extra einen Kuchen gebacken, die Klasse gut eingebunden und so weiter. Doch dann sagt sie hast aber trotzdem eine vier, dass hat mich erst mal umgehauen wo sie doch eben sagte wie gut ich war. Ihre Begründung dazu war nur du hattest nur 8 Minuten und alles unter 10 Minuten bekommt einen Vier, tut mir Leid aber da kann ich nichts machen. Dabei hatte ich insgesamt 12 Minuten. Bevor sie uns die Noten sagte, sagte sie auch nochmal wir hatten heute 14, 13,12 und 10 Minuten vom Maxi nie was von 8. Und zu einem Schüler der wirklich nur 9 Minuten hatte sagte sie auch noch, du hast deine Zeit noch nicht voll erkläre noch was und dann stell ich dir noch paar fragen dann bekommen wir die Zeit schon noch voll dieser Schüler bekam einen 2. Meine Frage was kann ich dagegen tun?

    • Von Nina Steincke am Mai 4, 2015

      Erscheint einem die Beurteilung der Lehrerin unpassend zur erteilten Note, ist es sinnvoll der Lehrerin das auch so zu sagen. Sachlich vorgetragen, sind derartige Rückmeldungen von Schülern auch eine Hilfe für Referendare/Referendarinnen, die schließlich am Anfang ihres Berufslebens stehen. In einem sachlichen Dialog sollte man den Kritikpunkten genau auf den Grund kommen. So haben beide Seiten die Chance, es beim nächsten Mal besser zu machen: Die Lehrerin lernt so, eindeutigere Beurteilungen abzugeben und der Schüler, seine Referate zu optimieren.

  29. Von Jonas 15 am Mai 17, 2015

    Hey

    Bei mir liegt das Problem in den Fächern : Chemie,Physik und Bio da ich in allen
    die selbe Lehrerin habe. Ich weiß ganz genau das sie bei mir unfair bewertet. Sie ist dafür
    bekannt mal aus einer 2 eine 4 zu machen ohne das es auffällt. Bin in Klasse 9 und meine
    Versetzung ist dank ihr gefährdet. Mit ihr hatte ich dieses Problem schon letztes Jahr als sie
    mir in Biologie doch tatsächlich statt einer 1 oder 2 eine 5 gegeben hat (das ist kein Scherz)
    und das obwohl das komplette Jahr nur aus sonstiger Mitarbeit bestand ich aber trotzdem alles immer dabei hatte und mich super beteiligt hatte. Nach jeder Stunde Bio hat sie uns die Stundennoten vorgelesen und bei mir waren es jedes mal 2 Kreuze (was in unserer Schule als 1 angesehen wird) Also habe ich in JEDER Stunde von ihr eine 1 bekommen. Nach dem Schuljahr als ich diese Note bekam suchte ich ein Gespräch mit ihr und meiner Mutter in der es um die Note ging. Sie begründete die Note damit das ich nie meine Sachen dabei hatte (was einfach gelogen war) damit war für sie das Thema beendet und es blieb bei der Note. Ich sprach sie daraufhin nie wieder an da ich wirklich Angst vor ihr habe (ich kannte genug Leute denen es genauso ging) nun besteht aber das Problem das ich sitzen bleibe was für mich der Untergang wäre da ich so viele Kontakte verlieren würde und so weiter und das macht mir sorgen…

    ich hoffe ihr könnt mir helfen ich bin einfach so verzweifelt und kann kaum noch richtig schlafen… habe mich 6 Wochen zeit…..

    • Von Nina Steincke am Mai 28, 2015

      Danke für den Beitrag. Nicht immer ist es möglich, mit dem betreffenden Lehrer eine Lösung zu finden. Helfen kann in solchen Fällen ein Vermittler, d. h. ein anderer Lehrer, der das Problem aus neutraler Position beurteilt. An vielen Schulen gibt es auch Vertrauenslehrer, die man in solchen Fällen ansprechen kann.

  30. Von Arnold Löbig am Jun 3, 2015

    Zu meinem Kommentar, ganz oben, vom 31.04.2015: Mein Sohn, den man mit einem Notendurchschnitt von 2,17 nicht zu diesem Zeitpunkt auf die Realschule lassen wollte, hat es nach harter Arbeit endlich geschafft! Jetzt hat er einen Realschul-Notendurchschnitt von 1,92 im letzten Zeugnis! Die Benotung eines Lehrers hängt sehr stark davon ab, in wieweit die politische und religiöse Überzeugung von der des Lehrers abhängt neben dem „Gesichtsfaktor“. Z. B. hatte eine stattlich anerkannte ausgesprochen atheistische Psychologin, die uns wegen unserer christlichen Überzeugung sehr attackierte bei der Einschulung diesen Sohn nur die Sonderschule empfohlen mit einem IQ von 80! Sein vor kurzem von der Schule gemessener Test lag bei IQ 129! Ich schätze den Wert von Pschychologen/innen sehr und wertvoll. Aber dieser Psychologin – Name bekannt, schriftlicher Test liegt vor – sollte mit ihrem „Schwachsinn“ aufhören weiterhin andere wegen Ihrer Religion, politischen Überzeugung, ….. zu verunglimpfen und zu degradieren! Immerhin bin auch ich staatlich anerkannter Akademiker.

    • Von Nina Steincke am Jun 11, 2015

      Danke für den Beitrag! Prima, dass für den Sohn doch alles gut ausgegangen ist. Weiterhin viel Erfolg!

  31. Von Marko am Jun 4, 2015

    Hallo,

    Hab 6 Punkte als vornote und 6 In der Abschlussprüfung geschrieben

    Ich bräuchte 7 Punkte in der Abschlussprüfung um ein Ausgleich für Mathe zuhaben

    Jetzt wollte ich der Lehrerin fragen ob sie mal noch mal Abschlussarbeit durch gucken kann , vielleicht war es ja in der Nähe der 7 Pkt

    Oder ich geh zum Schuldirektor und bitte um ein Zweitgutachten sollte dieses Zweitgutachten schlechter sein als die 6pubkte von der Lehrerin bekommen habe wird die schlechte Note gewählt oder die erste Note ? Also die 6pkt

    • Von Nina Steincke am Jun 10, 2015

      Vielen Dank für den Beitrag! Diese Frage kann am besten die Schule beantworten. Möchte man dies nicht mit dem betreffenden Lehrer besprechen, kann auch ein anderer Lehrer oder der Vertrauenslehrer gefragt werden.

  32. Von Julia am Jun 14, 2015

    Ich besuche eine Modeschule und habe auch daher Nähunterricht, ich bin gerade dabei meine Bluse fertig zu stellen, wenn ich sie nicht fertig bekomme, bekomme ich eine fünf in mein Zeugnis. Was ich aber nicht ganz verstehe denn es gibt auch noch eine andere Schülerin die genau so weit ist wie ich und sie bekommt eine zwei von meiner Lehrerin geschenkt wenn sie fertig ist. Ich habe meine Lehrerin nach einer Begründung meiner Note gefragt und sie hat mich ignoriert. Es liegt aber auch nicht daran dass mein Werkstück „hässlich“ ist oder „unordentlich“ es ist sogar sehr schön genäht. Wenn mir jemand einen Tipp oder helfen könnte wäre ich sehr dankbar 🙂

    • Von Nina Steincke am Jun 15, 2015

      Dankeschön für den Beitrag.
      So wie ich es verstehe, ist noch keine Note vergeben worden. Es scheint, dass die Androhung der Fünf als „Antrieb“ gedacht ist, die Aufgabe rechtzeitig zu erledigen. Am besten ist es, die gestellten Aufgaben rechtzeitig fertigzubekommen und dann zu sehen, wie die Benotung ausfällt. Ist die Note objektiv gesehen nicht gerechtfertigt, kann man den Lehrer darauf ansprechen und nach einer Begründung fragen.

  33. Von Luca Becher am Jun 24, 2015

    Ich besuche die 8. Klasse im Gymnasium und wir hatten gestern Grundwissensabfragen in Deutsch. Das läuft so ab, dass der Lehrer zufällig die Schüler auswählt und diese dann nacheinander nach vorne kommen und 6 Fragen zu Grammatik usw. gestellt bekommen. Als ich dran war wusste ich 3 von 6 Fragen (so wie viele andere aus der Klasse, da die Fragen sehr schwer waren), das bedeutete eine 4, doch ein anderer Schüler, obwohl er genauso viel wusste wie ich bekam eine 3-. Ich ging in der Pause der Dppelstunde zur Lehrerin und fragte nach der Rechtfertigung meiner Note da der besagte Schüler ja besser bewertet wurde. Die Lehrerin meinte dann dass der andere Schüler, da er sich selbst verbessert hat bei einer Frage einen halben Punkt mehr hat, doch ich verbesserte mich auch bei einer Frage und dass hat nichts gezählt. Ich gab mich dann geschlagen doch die Lehrerin meinte wir beiden Schüler sollten ein „Battle“ machen in dem wir 12 Fragen gestellt bekommen. Das Battle würde) wurde nach 6 Fragen abgebrochen und es stand wieder 3:3 doch wir erhielten beide eine schlechtere Note und zwar er eine 4 und ich eine 5. Und das ist wieder eine falsche Bewertung, doch noch einmal Duskutieren wollte ich nicht. Noch zu sagen ist, dass ich und der andere Schüler gedacht haben, dass wir nur darum „battlen“ wer besser war und nicht um Noten. Jetzt seh ich mich immer noch nicht im Recht und außerdem werde ich von der Lehrerin jetzt vor der Klasse dargestellt, als wäre ich an der Note des anderen Schuld. Das war jetzt eine lange Geschichte, aber ich hoffe auf ein paar hilfreiche Tipps. Da ich eigentlich ein ganz guter Schüler in Deutsch bin, ändert die Note nichts an meiner Gesamthöhe, aber mir geht’s halt ums Prinzip, da mich die Lehrerin eh nicht so mag. Ich entschuldige mich schon im Vorraus für Rechtschreibfehler.

    • Von Nina Steincke am Jul 2, 2015

      Vielen Dank für den Beitrag! Miteinander sprechen ist immer die beste Lösung, wenn einen etwas stört. Es ist durchaus möglich, der Lehrerin die eigene Sicht der Dinge in sachlicher Weise zu erklären und sich auch ihre Wahrnehmung der Sachlage schildern zu lassen. So sollten sich alle Schwierigkeiten klären lassen und manchmal steckt hinter allem vielleicht auch nur ein Missverständnis oder die Situation wurde von den verschiedenen Parteien falsch beurteilt. Aber das kann man nur durch ein Gespräch herausfinden.

  34. Von nadia am Jul 22, 2015

    Ich besuche die 9. Klasse Gymnasium und komm nach den Sommerferien in die 10. Meine Französisch Lehrerin hab ich jetzt schon seit 2 Jahren un wie es aussieht wohl auuch nächstes Jahr. Mein Problem ist ihre mündliche Bewertung von mir. Denn während des Unterrichts lobt sie mich immer und sagt das der Unterricht durch mich voran kommt. Auch zu meiner Aussprache sgat sie selten was und verbessert mich wenig. Trotzdem gibt sie mir jedesmal entweder eien 3+ oder 3- und Mitschülern die sie öfters wegen der Aussprache aufzieht eine 2. Wenn ich sie frage wieso ich diese Note kriege, sagt sie es ist meine Leistung.

    Ich mach mir jetzt schon Gedanken wegen nächstem Jahr und verzweifle noch weil ich nicht weiß was ich besser soll. Hoffe ihr könnt mir tipps geben denn ich hab dieses Jahr nur wegen dem mündlichen knapp meine 2 verfehlt und das will ich nächstes jahr nicht nochmal.

    • Von Nina Steincke am Jul 22, 2015

      Vielen Dank für den Beitrag!
      Besteht zum Schuljahresbeginn das Ziel, auf dem Zeugnis eine bestimmte Note zu erreichen, kann man dies mit dem Lehrer auch so besprechen. Wichtig ist hierbei zum einen, dem Lehrer das selbstgesteckte Ziel ganz klar mitzuteilen. Zum anderen ist mit dem Lehrer zu vereinbaren, was zur Erreichung dieses Ziels konkret zu tun ist. Sinnvoll ist auch, regelmäßige Feedback-Gespräche mit dem Lehrer zu verabreden, um zu sehen, ob man auf einem guten Weg ist. Viel Erfolg!

  35. Von Der Riese am Jul 24, 2015

    Hallo,
    ich habe bei meiner Englischlehrerin (die immer einen von uns runtermachen will mit kommentaren wie „ich mag keine Schüler wie dich/euch) nach Notenschluss nach meinen Leistungsstand gefragt und sie antwortete:“Du stehst im Moment bei 3,2 das ist eine 3 auf dem Zeugnis.Dann dachte ich mir das das ganz OK wäre dafür das man mit ihr nicht richtig lehrnen könne und als wir heute Zeugnisse bekamen stand da 4. Ich hätte das ja hinterfragt hatte aber keine Zeit mehr.
    Kann mir das jemand erklären?

    • Von Nina Steincke am Jul 27, 2015

      Danke für den Bericht! Es empfiehlt sich, in derartigen Fällen, den Lehrer anzusprechen, warum sich die Note geändert hat. So lässt sich der Sachverhalt am besten klären.

  36. Von Suse am Sep 19, 2015

    hallo,
    die Mutter einer Mitschülerin unserer Tochter (Kl 6, Gymnasium) behauptet, unsere Tochter hätte eine Lehrkraft beeinflusst, ihrer Tochter eine halbe Note in der mündlichen Mitarbeit schlechter zu geben.
    Die Lehrkraft gab nun in der letzten Unterrichtsstunde ganz klar unserer Tochter die Schuld. Unsere Sorge: unsere Tochter wird in mindestens 2 Fächern von dieser Lehrkraft in Zukunft mündlich schlecht bis sehr schlecht bewertet.
    Wie können wir vorgehen?
    Mit der anderen Mutter ist übrigens nicht zu reden, sie hat ihrer Tochter sogar verboten, mit unserer zu reden oder im Unterricht zusammenzuarbeiten.
    Für einen Rat wären wir dankbar

    • Von Nina Steincke am Sep 28, 2015

      Dankeschön für den Kommentar! Noch besteht allein die Sorge, dass sich die Angelegenheit in den Noten der Tochter niederschlagen könnte. Vielleicht ist es am besten, erst einmal abzuwarten, wie die nächsten Noten aussehen werden. Sind die Bedenken zu groß, kann auch ein Gesprächstermin mit der Lehrerin vereinbart werden.

  37. Von DerRaizer am Sep 21, 2015

    Hallo ich habe einen unfairen Lehrer im Fach Kunst .Ich habe in schon oft mit ihn gesprochen aber er mag mich nicht deshalb sagt er immer das ich einfach nur schlecht bin . Ich gebe ja zu das ich nicht sehr gut bin aber das ist kein Grund mir zu sagen das ich sitzenbleibe weil ich eine praktische Arbeit nicht fertig bzw. nicht mehr als eine Skizze habe wie, ich ein mal krank war und es nicht kann und nicht verstehe wie ich die praktische Arbeit umsetzen soll. Ich habe ihn mindestens 5 mal gefragt ob er mir helfen kann oder mir mal

    • Von Nina Steincke am Sep 28, 2015

      Danke für den Beitrag! Grundsätzlich sollte man sich bemühen, Arbeiten immer fristgerecht zu erledigen. Kann ein Abgabetermin aufgrund von Krankheit nicht eingehalten werden, sollte man den Lehrer darauf ansprechen und eine Vereinbarung mit ihm treffen. Man muss auch die Lehrer verstehen, die von den Schülern alle möglichen Ausreden hören. Da ist es nicht immer leicht zu unterscheiden, wer ehrlich bemüht ist und wer nicht. Ein klärendes, sachliches Gespräch sollte darüber Aufschluss geben.

  38. Von Chiara Heile am Nov 30, 2015

    Hallo,
    Ich gehe in die Neunte Klasse und wir haben heute in English die mündlichen Noten bekommen. Zudem muss ich sagen dass unsere Klasse nicht die beste im mündlichen ist und ich auch sehr viel aufzeige und mich am Unterricht beteilige. Aber unsere Lehrerin hat mich und ein paar andere Mädchen aus meiner Klasse auf dem Kieker da sie uns erwischt hat währen wir in der Stadt waren. Das war nicht erlaubt aber wir haben uns auch entschuldigt und unsere Lehrerin hat damit gesagt das alles in Ordnung ist. Aber jetzt hat meine Sitznachbarin im mündlichen eine gute 2 bekommen und ich eine 3-, obwohl viele aus meiner Klasse sagen ich hätte mindestens eine zwei verdient. Sogar meine Sitznachbarin sagt ich sei viel besser als sie. Was denkt ihr was ich machen soll?

    • Von Nina Steincke am Nov 30, 2015

      Vielen Dank für den Beitrag! Es ist durchaus menschlich und verständlich, dass Lehrer ein besonderes Auge auf Schüler haben, die schon einmal eine Vorschrift missachtet haben. Da braucht es oft ein wenig Zeit, bis das Vertrauen wieder hergestellt ist. Hat das Fehlverhalten nichts mit der Leistung zu tun und fühlt man sich ungerecht benotet, ist es dennoch möglich, den Lehrer darauf anzusprechen und zu klären, wie die Note zustande gekommen ist. Wichtig ist dabei, sachlich zu bleiben und sich auch die Argumente des Lehrers anzuhören. Dann heißt es gemeinsam eine Lösung zu finden. Am besten ist es, den Lehrer direkt zu fragen, was man machen kann, um die Note zu verbessern.

  39. Von Ratlos am Dez 4, 2015

    Nach einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem anderen Schüler und meinem Sohn (beide 8. Klasse), schlug der andere meinem Sohn ins Gesicht, dass gleich ein Hämatom sichtbar war. Mein Sohn hat ihn als Abwehr weggestoßen, der andere ist dabei gestürzt. Mindestens vier weitere Schüler haben gesehen, dass mein Sohn zuerst angegriffen wurde und würden das jederzeit bezeugen. Dennoch wurde mein Sohn am nächsten Tag ins Büro der Direktorin gerufen, wo er der Direktorin, der Klassenlehrerin, der stellv. Klassenlehrerin und dem anderen Schüler allein gegenüber saß. Die Lehrer haben meinem Sohn alle Schuld gegeben, dass er zuerst geschlagen wurde, wollten sie nicht hören. Er wurde angeschrien und psychisch fertig gemacht. Abschließend wurde dem anderen Schüler geraten, meinen Sohn wegen Körperverletzung anzuzeigen, was er tatsächlich auch gemacht hat. Zudem hat die Klassenlehrerin einen Verweis gegen meinen Sohn beantragt. Keiner der Lehrer war bei dem Vorfall anwesend, dennoch formieren sie sich gegen meinen Sohn und glauben dem anderen Schüler. Ich bin fassungslos. Was soll ich tun? Ein Schulwechsel kommt nicht infrage, an die Schulleiterin kann ich mich nicht hilfesuchend wenden, da sie selbst an diesem Unrecht beteiligt ist. Mein Anwalt rät zu einer Gegenanzeige, damit mein Sohn polizeilich entlastet wird. Was kann ich aber gegen die drei Lehrer tun?

    • Von Nina Steincke am Jan 7, 2016

      Derartige Fälle sind für Unbeteiligte nur schwer zu beurteilen. Am besten sollten sich alle Beteiligten (Schüler, Zeugen, Eltern und Lehrer) an einen Tisch setzen und versuchen, die Sachlage zu klären und eine Einigung zu finden. Unter Umständen gibt es an der Schule auch einen Vertrauenslehrer, der als Vermittler eingeschaltet werden kann.

  40. Von Tanja Baier am Dez 8, 2015

    Guten Tag Frau Steincke,
    ich habe eine grundsätzliche Frage. Inwieweit ist es üblich bzw erlaubt, dass Kinder in einem Fach bestraft werden,
    indem sie Strafarbeiten aus anderen Fächern erledigen müssen, die auch benotet werden. Meine Tochter hat Ethik und Englisch bei der gleichen Lehrerin. Die Schüler dürfen kein einziges Wort sprechen und falls sie doch während der Ethik Stunde reden, müssen sie englische Texte übersetzen, die benotet werden und im Fach Englisch einfließen. Eine solche Bestrafung ist für mich in keinster Weise nachvollziehbar. Was auch unbegreiflich ist, dass die Kinder sich während der Stunde selbst beschäftigen (Texte ausarbeiten etc.) müssen, weil die Lehrerin Arbeiten anderer Klassen korrigiert. Sollte ein Kind auffällig sein, sind Konsequenzen wohl angebracht, aber meiner Meinung nach in dieser Form. In Englisch hingegen bekommen die Schüler Hausaufgaben auf, die 12 Seiten einem A4 Arbeitsheft umfassen. Wie klärt man sowas? Die Aussagen der Schüler der Klasse decken sich, sie fühlen sich alle mit dieser Lehrerin nicht wohl und der Unterricht ist ein Qual. Danke für eine Antwort.

    • Von Nina Steincke am Jan 7, 2016

      Wenn die Aussagen der Schüler über den Sachverhalt identisch sind und die Vorgehensweise allen nicht richtig erscheint, ist es durchaus berechtigt, bei der Schule nachzufragen. Es ist möglich, zuerst die Lehrerin selbst oder aber den Klassenlehrer anzusprechen. Auch der Vertrauenslehrer der Schule oder der Direktor können in dieser Angelegenheit um Rat gefragt werden.

  41. Von Philipp am Jan 5, 2016

    Hallo,
    Ich gehe in die Q4 eines Gymnasiums.
    Seit der Q2 bewertet mich mein Deutschlehrer negativ und hat mir für Q2 und Q3 jetzt ein Ausfall reingedrückt. Vorallem im mündlichen Bereich gibt er mir 02(?!) Notenpunkte. Selbst Mitschüler mit denen ich nichts zutun habe attestieren mir eine aktive Mitarbeit im Unterricht. Ein Gespräch fand auch schon statt,da meinte der Lehrer ich sei öfters nicht da, was kompletter Schwachsinn ist, da ich aufgrund einer Operation zwar 3 Wochen nicht zur Schule konnte,jedoch meinem Deutschlehrer auch schon im Vorraus Bescheid gesagt habe. Während dem Gespräch konnte er vieles nicht schlüssig beantworten und „musste dann zur Hofaufsicht“. Seit dem gibt er mir nur noch schlechte Noten. Noch ein Ausfall und ich darf mein Abitur nicgt machen,ehrlich gesagt weiß ich überhaupt nicht was ich machen soll.

    Ich hoffe Sie können mir ein Ratschlag geben.

    Grüße

    • Von Nina Steincke am Jan 7, 2016

      Möglich ist, noch einmal mit dem Lehrer zu sprechen und erneut die Bereitschaft zu einer Verbesserung der Note zu bekräftigen. In diesem Gespräch sollte thematisiert werden, wie eine Verbesserung zu erreichen ist. Sinnvoll ist es, dabei selbst Vorschläge zu machen und zu vereinbaren, ob und wie diese Maßnahmen umgesetzt wurden. Es kann beispielsweise hilfreich sein, über die Fehltage und die Beteiligung im Unterricht „Buch zu führen“. D. h. zu notieren, wann man abwesend ist und wie oft man sich im Unterricht gemeldet hat und vom Lehrer drangenommen wurde. Außerdem kann man dem Lehrer anbieten, ein Referat zu halten oder ähnliches.

  42. Von Ramon am Jan 8, 2016

    Hallo,

    Vor den Ferien im dezember habe ich eine mündliche Prüfung in Englisch absolviert.
    Gestern bekam ich die Bewertung und musste feststellen, dass ich eine unberechtigte mangelhaft plus habe.
    Unberechtigt aus dem Grund, da ich mich nicht nur selbst, sondern auch meine Gruppenmitglieder in der Prüfung
    mich besser eingeschätzt haben. Prüfer waren einmal meine Englischlehrerin und eine Englischlehrerin aus einem anderen Kurs. Ich habe nun die Vermutung, dass aufgrund kommunikativer Schwierigkeiten schlechter bewertet wurde.
    Doch stellt sich da die Frage: Wie kann man das beweisen? Denn ohne Beweise ist es ein Leichtes für den Lehrer es abzustreiten.

    Ich hoffe auf Rat.

    Mit freundlichen Grüßen

    • Von Nina Steincke am Jan 8, 2016

      Fühlt man sich ungerecht benotet, ist der beste Weg, zum Lehrer zu gehen und zu fragen, wie die Note begründet ist. Beurteilungen sind immer subjektiv – auf Seiten der Lehrer aber auch auf Seiten der Schüler. Das macht es für alle Beteiligten nicht leicht. Sachliche Gespräche mit allen Beteiligten können eine gute Möglichkeit sein, um auf allen Seiten zu möglichst objektiven Einschätzungen zu gelangen.

  43. Von Julia am Jan 20, 2016

    Hallo,

    Eigentlich gehöre ich zu den Besten in Englisch, habe durchweg 1 in den Klausuren. Auch dieses Jahr konnte ich schriftlich überzeugen, sodass ich auf einer 1,25 stand. Dann jedoch der Schock: Sie hat mir mündlich eine 3 gegeben. Das war die schlechteste Note, die sie gegeben hatte. Auch konnte sie die Note nicht wirklich begründen und lächelte mir nur frech ins Gesicht. Daraufhin ging ich zu meiner alten Lehrerin, die die Note absolut nicht nachvollziehen konnte und mich fragte, ob ich was angestellt habe. Sie war auch überzeugt, dass die Note nicht alleine durch meine Leistungen oder Mitarbeit entstanden sind. Eventuell hätte es nicht für eine 1 gereicht, wie letztes Jahr. Doch es ist schon etwas fragwürdig, dass ich mich um 2 Noten verschlechtert habe und eine schlechtere mündliche Note habe, als jene, die nur zu Klausuren in ihrem Unterricht waren. (Bei uns ist die Anwesenheit miserabel. Oft ist nur die Hälfte der Klasse da)
    Ich werde nun eine 2 ins Zeugnis bekommen, da sich meine Note jetzt um mehr als eine halbe Note verschlechtert hat. Ich fühle mich unfair und willkürlich behandelt.
    Was soll ich in diesem Fall machen?
    Ein Gespräch scheint zwecklos, da sie keine Begründung liefern kann und sich selbst im Nachhinein auf gezieltes Nachfrage widerspricht.

    Ich hoffe Sie können mir weiter helfen.

    Mit freundlichen Grüßen

    • Von Nina Steincke am Jan 25, 2016

      Vielen Dank für den Beitrag! Ein sachliches Gespräch ist immer die beste Lösung. Natürlich ist das nicht immer einfach und es ist vor allen Dingen schwierig, wenn keine schriftlichen Arbeiten vorliegen, die beispielsweise von einem anderen Lehrer bewertet werden könnten.
      Findet sich im Gespräch mit dem Fachlehrer keine Einigung, weil keine stichhaltigen Argumente vorliegen, kann auch ein anderer Fachlehrer oder der Vertrauenslehrer der Schule hinzugezogen werden. Eine weitere Möglichkeit ist es, mit dem Fachlehrer eine Vereinbarung zu treffen, wie sich die mündliche Note verbessern kann bzw. wie die mündliche Beteiligung im Unterricht nachgehalten werden kann, z. B. indem protokolliert wird, wie oft man sich gemeldet hat, wie oft man drangenommen wurde und wie oft man etwas richtiges gesagt hat.

  44. Von Patrick am Jan 24, 2016

    Hallo,
    mein Name ist Patrick, ich bin 16 Jahre alt und besuche die elfte Klasse eines Gymnasiums. Mein Problem ist das Fach VWL, bzw. besser gesagt mein VWL-Lehrer: Dieses Halbjahr haben wir zwei Klausuren geschrieben – auf beide war ich vorbereitet und ging mit einem guten Gefühl in die Klausuren hinein und und auch wieder heraus – Klausur Nr. 1: 3 Punkte, 5+; Klausur Nr.2: 2 Punkte, 5. Als „Rechtfertigung“ des Lehrers stand neben den Aufgaben meist ein „passt nicht“, oder er hat es direkt durchgestrichen, OBWOHL ALLES inhaltlich korrekt gewesen ist, denn andere Klassenkameraden haben es genauso geschrieben, volle Punktzahl, ich null. Im Zeugnis werde ich jetzt wahrscheinlich 3 Punkte bekommen, sprich ne 5+, also einen Minderkurs. Was soll ich tun? Mit dem Lehrer reden wird nichts bringen. Schulleitung? Klassenlehrerin? Hilfe!!
    LG

    • Von Nina Steincke am Jan 25, 2016

      Grundsätzlich gilt auch hier, den Fachlehrer auf den Sachverhalt anzusprechen und in einem sachlichen Gespräch gemeinsam mit ihm eine Lösung zu finden. Möglich wäre beispielsweise, die Arbeit von einem anderen Fachlehrer durchsehen zu lassen. Ist das Verhältnis zum Fachlehrer angespannt, kann man sich auch einen Rat beim Vertrauenslehrer holen bzw. gemeinsam mit diesem einem geeigneten Weg suchen.

  45. Von Monalisa am Jan 28, 2016

    Als ich in der 4. Klasse der katholischen Grundschule war, hatte ich damals eine Lehrerin gehabt, die mich wegen meines Sehfehlers (leichtes Schielen) nicht leiden konnte, und die es mich auch spüren ließ. Wir Schüler hatten unsere Deutsch-Klassenarbeit zurückbekommen. Ich hatte 2 Fehler im Diktat und als Note eine 3 bekommen. Ich wies die Lehrerin darauf hin, dass ich bei 2 Fehlern eine Note 2 bekommen müsse und keine 3. Die Lehrerin sagte: „Eine 3 ist für dich gerade gut genug.“ In der Pause ging ich zum Schuldirektor und berichtete ihm von dem Vorfall. Er verlangte meine Deutsch-Arbeit zu sehen. Ich gab sie ihm. Er sagte: „Das ist richtig, dass du zu mir genommen bist. Ich werde ein Wort mit deiner Lehrerin reden.“ Als die Schulpause zu Ende war, ging er mit mir ins Klassenzimmer. Vor den ganzen Mitschülern wies er meine Lehrerin laut tönend zurecht, wie sie dazu käme, meine Benotung zu drücken. Die Lehrerin tat dies als „Versehen“ ab. Ich sagte aber laut: „Sie lügen! Sie haben behauptet, eine 3 sei für mich gerade gut genug!“ Im Beisein des Direktors musste sie die Korrektur der Benotung meiner Deutsch-Arbeit vornehmen. Als der Direktor das Klassenzimmer verlassen hatte, sagte die Lehrerin zu mir: „Du schaffst dir Feinde!“ Ich entgegnete: „Auf Ihre Freundschaft kann ich gut verzichten. Sie hassen schielende Menschen!“ Von dem Tag an, wagte sie nicht mehr, meine Klassenarbeitsbenotungen zu drücken.

    • Von Nina Steincke am Jan 28, 2016

      Herzlichen Dank für den Beitrag!

  46. Von Emily am Feb 1, 2016

    Ich habe in Chemie eine 2 in der Kurzarbeit geschrieben,worüber ich mich sehr gefreut habe, da ich normalerweise nicht so gut bin.
    Das war bis jetzt meine einzige schriftliche Note, da wir noch keine andere Arbeit geschrieben haben.
    Trotzdem soll ich ins Zeugnis eine drei bekommen, da ich mündlich eine drei bekommen habe.
    Meine Freundin hatte mündlich eine 2 , in der Kurzarbeit (die über die letzten 10 Stunden geht)jedoch eine 5, bekommt aber auch eine drei.
    Ist das berechtigt? Ich würde gerne eine 2 im Zeugnis haben, was soll ich tun?
    Ich entschuldige mich jetzt schon für Grammatik -und Rechtschreibfehler!

    • Von Nina Steincke am Feb 3, 2016

      Ist man mit seiner Benotung unzufrieden, kann man den Lehrer darauf ansprechen, nach welchen Kriterien die Benotung erfolgt, d. h. beispielsweise ob die mündliche oder die schriftliche Note stärker gewichtet werden. Wer den Lehrer sachlich um eine Erklärung bittet, sollte auch eine sachliche Antwort bekommen. Wenn das Ziel eine bessere Note als die vom Lehrer genannte ist, kann man das dem Lehrer so auch sagen und ihn fragen, wie diese Note noch zu erreichen ist. Dabei ist es durchaus sinnvoll, eigene Vorschläge zu machen, z. B. ein Referat zu halten o. ä.

  47. Von Jason am Feb 11, 2016

    Jetzt kommt ein sehr langer Text. Ich hoffe jedoch, dass sie sich Zeit nehmen, um diesen Text zu lesen und eventuell ihre Meinung dazu sagen zu können.

    Ich (m.) besuche momentan die 13. Klasse eines Gymnasiums und schreibe bald meine Vorprüfung im Fach Deutsch (Grundkurs). In diesem Fach bekomme ich seit Beginn der Kursstufe ständig 4-6 Punkte. In Deutsch war ich nie der Überflieger und ich bin auch nicht sprachlich begabt oder redegewandt. Ich erwarte deshalb auch keine 15 Punkte (entspricht eine 1+), geschweige denn zweistellige Noten, jedoch habe ich das Gefühl, dass ich aufgrund meines Geschlechts verurteilt werde. Es ist ziemlich auffällig, dass die meisten Mädchen in meinem Kurs (DEUTLICH !!!) bessere Noten haben als Jungs. Zugegeben, es gibt wirklich einige Mädchen, die zweifellos leistungsstark in Deutsch sind. Sie bekommen ungelogen mindestens 2 Notenpunkte mehr. Aber die Tatsache, dass kein Junge in unserem Kurs mehr als 7 Punkte bekommt ist ziemlich schockierend und lässt mich an die Kompetenz der Lehrerin zweifeln. Dabei sind wir nicht weniger fleißig.Das fachliche Wissen ist vorhanden, darin gibt es kaum Unterschiede. Obwohl meine Kollegen und ich uns anstrengen, bekommen immer wieder die gleichen Noten.
    Ich bin der Meinung, dass unsere Leistungen mehr als 4-7 Punkte wert sind. Ich selbst versuche meine Aufsätze nach der Korrektur der Lehrerin zu analysieren und zu bewerten. Nach fast jeden 3. Satz steht entweder ein „A“ für Ausdruck oder ein “ I “ für Inhalt. Diese Unklarheiten gehen mit in die Bewertung ein. Dabei versuche ich jeden Aspekt so gut wie möglich in ein gutes Deutsch auszudrücken. Lange Rede, kurzer Sinn: Meine Kollegen und ich sind der Meinung, dass die Lehrerin männerfeindlich ist. Nach Einschätzungen meiner Klassenkameraden ist sie überfordert, sowohl beruflich aus auch privat und zwar so sehr, dass sie uns erzählt hat, sie würde gegen ihren Dauerstress Schmerzmittel nehmen. Auch geht sie manchmal aus dem Zimmer und lässt uns für kurze Zeit alleine. Ihre Unterrichtsqualität ist miserabel, denn man lernt kaum etwas. Sie selbst behauptet, sie würde objektiv bewerten, allerdings merke ich nichts davon, sondern nur wie groß der Notenunterschied zwischen Jungs und Mädchen ist. Auch ihre Haltung gegenüber beider Geschlechter ist auffällig. So nimmt sie im Unterricht öfters Mädchen dran als Jungs, egal ob man sich meldet oder nicht. So weit, so schlecht ! Mit ihr reden ist sinnlos, denn sie verfällt oft in Rage und ich befürchte, dass sie mich dann noch schlechter bewerten würde. Innerhalb einer Diskussion habe ich dementsprechend keine Chance und meine Note nach der Vorprüfung sieht höchstwahrscheinlich nicht gut aus. Eine Blindkorrektur ist nicht vorgesehen, sie wird erst bei der Abiturprüfung durchgeführt. Ich bin frustriert und vor allem entmutigt mich die Tatsache, dass dieses Fach die Art von Fächer ist, bei denen man schlecht zwischen richtig und falsch durchschauen kann. Es ist kein Fach wie Physik oder Mathe wo man dafür lernen kann. Entweder man ist eloquent und schreibfreudig oder man hat schlechte Karten in Deutsch. Diese Lehrerin ist mitverantwortlich für meine Zukunft. Ich denke, ich habe mich klar ausgedrückt und hoffe Sie können meine Zweifel nachvollziehen. Verglichen zu anderen Berichten ist mein Bericht extravagant, aber im Allgemeinen nicht selten.

    • Von Nina Steincke am Feb 11, 2016

      Ohne ein klärendes Gespräch lässt sich nur schwer eine Lösung finden. Die meisten Lehrer reagieren positiv, wenn Schüler sie sachlich darauf ansprechen, wie eine Verbesserung der Noten zu erreichen wäre. Da immer schwer auszumachen ist, worin die Ursachen der Benotung liegen, sind Vorwürfe an den Lehrer wenig sinnvoll. Möglich ist, die aktuelle Einschätzung der Lage zu schildern, das Interesse an besseren Noten zu bekunden und mit dem Lehrer zu vereinbaren, wie dieses Ziel erreicht werden kann. Sollte es so sein, dass die Lehrerin wie geschildert überfordert ist, kann auch der Vertrauenslehrer der Schule um Rat gefragt werden.

  48. Von michael am Feb 11, 2016

    Mein Lehrer kann mich nicht leiden,
    Ich arbeite ständig mit, mache alle hausübungen, habe alle unterlagen und trotzdem eine 2.
    Es gibt 2 Mädchen in unserer Klasse die in seinen Unterrichtsfächern „komischerweise“ überdurchschnittlich abschneiden. Sie reden in der Stunde wenn sie aufzeigen nimmt er sie oft gleich dran (die anderen können warten) und bei der letzten Schularbeit wussten sie am Vortag noch nicht wie man das Hauptthema (reported speech) bildet. Obwohl sie vollkomenden Schwachsinn redeten musste der Lehrer erst einmal nachdenken und dann erst sagte er das dies „in diesem Fall“ nicht stimme.
    Bei der Schularbeit hatten sie beim Text (dem einzig subjektiv beurteilbarem teil) fast volle punkteanzahl und bekamen die eine auf den letzten Punkt die 2 und die andere eine 3.
    Ich hingegen hatte um einen Punkt die 1 verpasst und das zum dritten mal in folge. Und bei der notenverteilung für das Zeugnis sagt er dann dass sich die eins nicht ausgehen kann wegen meinem schularbeitsdurchschnitt von 2.0 .
    Die zwei Mädchen bekamen auch eine 2.

    Was soll ich machen?

    • Von Nina Steincke am Feb 12, 2016

      Alle Schüler gerecht zu benoten, ist nicht immer leicht. Es gibt einfach Schüler, die mehr auffallen als andere – sei es positiv oder negativ. Wenn man sich ungerecht benotet fühlt oder die Situation anders einschätzt als der Lehrer, kann dieser das nur erfahren, wenn man ihn darauf anspricht. Dabei sollte es nicht darum gehen, dem Lehrer Vorwürfe zu machen, sondern zu sagen, dass man mit der Situation nicht einverstanden ist und bereit ist, aktiv daran mitzuarbeiten, eine Änderung zu bewirken. Das Gespräch sollte sachlich verlaufen – mit konstruktiven Vorschlägen, die zu einer Lösung beitragen.

  49. Von Luz am Feb 18, 2016

    Mein wirtschaftslehrer hasst mich seit der ersten stunde. Ich denke dass dies darauf zurückzuführen ist, dass ich einigermaßen „angesagt“ bin und er solche Leute direkt in eine Schublade steckt.
    Er sagt ich solle Bitte leise sein obwohl ich nichts sage, er glaubt er könne über meinen zeugnisstand urteilen (eigentlich überall 2-3 nur in mathe ne 4)
    Da ich mich für das Rechtswesen interessiere sagt er mir “ Tja da brauchst du dummerweise wirtschaft“obwohl ich eine 1 mit voller Punktzahl in der ex erreicht hat

    Er sagt zudem viele Lehrer beschweren sich über mich obwohl ich ausnahmslos nur 1er und 2er in mündlichen/mitarbeitsnoten erzielt habe.

    Im Unterricht melde ich mich zudem durchgehend.

    Was kann man dagegen tun ohne das über Eltern/ ein Gespräch laufen zu lassen, da meine Eltern glauben dass ich eben eine große klappe habe und ein Gespräch mit so einer „mehr oder weniger selbst ernannten autoritätsperson“ nichts bringt

    Mfg
    Lukas

    P.s. bin in der neunten klasse gymnasium

    • Von Nina Steincke am Feb 19, 2016

      Vielen Dank für den Beitrag! Ohne miteinander zu reden, lassen sich Probleme schwerlich lösen. Nur so kann der Lehrer erfahren, dass man etwas nicht gerecht findet. Vielleicht schätzt er die Situation auch völlig anders ein. Wer sich um eine sachliche Klärung mit dem Lehrer bemüht, findet meist ein offenes Ohr und es lässt sich eine Lösung finden.

  50. Von Oliver am Feb 25, 2016

    Es gibt überall ungerechte und gerechte Menschen,gute Lehrer die sie arrangieren und Lehrer die nur Ihren Job machen. Lehrer unter einander halten immer zusammen das ist logisch. Recht oder unrecht zu beweisen in unseren alten verstaubten Schulsystem ist fast unmöglich. Der Schulleiter möchte nur das beste für die Schule und möchte niemals Unfrieden an der Schule. Es gibt dringenden Handlungsbedarf an Gesetzesänderungen und mehr Mitbestimmung in den Schulen ……wodurch sogar Vielfalt entstehen könnte. Das Schüler und Elter durch Netzwerke oder Handy (whats App) vernetzt sind und fast jeder Internet besitzt ärgert Lehrer sehr…..weil es sie angreifbar macht.
    Ich kenne Lehrer die schauen weg wenn andere Schüler gemoppt werden und es auch die guten die einschreiten und Strafen aussprechen;-)

    Zum Thema Gerechtigkeit an Schulen gibt es sehr viel zu tun da ist auf jeden fall die Politik gefragt!!!

    In der Schule meiner Tochter in Hamburg habe die meisten Elter verweigert zum Elternabend zu erscheinen 🙂

    • Von Nina Steincke am Feb 26, 2016

      Danke für den Kommentar! Ungerechtigkeiten wird es vermutlich immer geben – das ist nicht nur in der Schule, sondern im gesamten Leben so. Aber vielleicht gibt es tatsächlich Möglichkeiten – in Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrern – beispielsweise Regeln und Mechanismen an Schulen einzuführen, die sowohl die Schüler aber auch die Lehrer vor Ungerechtigkeiten schützen. Denn es ist oft für beide Seiten nicht leicht. Mit Sicherheit sind Schulen auch nicht abgeneigt, wenn Elterngremien das Thema ansprechen und konstruktive Vorschläge machen.

  51. Von Julia am Mrz 17, 2016

    Hallo,

    auch ich fühle mich ungerecht behandelt.

    Ich bin Berufsschülerin im Blockunterrichtsverfahren (jeweils 6 Wochen). Der 4. Unterrichtsblock ist nun vorbei und ebenso wie im 3. Block erreichte ich in der Klassenarbeit des Fachs Mathe 76 %. Die mündliche Mitarbeit soll 30 % zählen, die Klassenarbeit 70 %. Nach dem 4. Unterrichtsblock erhalten wir, ebenso wie nach dem 2. Block, ein Jahreszeugnis, das dem späteren Bewerben dient. Sozial- und Lernverhalten wurden bei mir in den ersten 3 Blöcken mit 2 bewertet, der dritte Block endet erst morgen.

    Im 3. Schulblock wurden laut meines Lehrers die 76 % durch meine mündliche Mitarbeit ausgebessert, und ich erhielt als „Blocknote“ eine schlechte 2. Damals ließ ich mich fast ausschließlich von Klassenkameraden ablenken, schrieb SMS im Unterricht und verfolgte nicht immer dem Unterrichtsgeschehen.

    Nun im 4. Schulblock setzte ich mich um, arbeitete eifrig mit und brachte mich im Unterricht ein, ich war sehr ruhig, lenkte niemanden mehr ab und versuchte meinem matheschwachen Banknachbarn zu helfen, jedoch ist mein Platz etwas versteckter hinter einer größeren Mitschülerin. Trotzdem, und auch trotz ständiger respektoser Kommentare der Mitschüler, wenn sich jemand im Unterricht einbringt, meldete ich mich weiterhin und arbeitete mit.

    Laut der Aussage meines Lehrers hat sich meine Mitarbeit verschlechtert, weil er mich nicht mehr so oft an der Tafel vorne dran nimmt, ich erreiche in diesem Block nicht die Note 2 und erhalte somit auch auf dem Jahreszeugnis eine 3 (da der Durchschnitt von 2- und 3+ für ihn eine glatte 3 bedeuten).

    Ich werde sozusagen bestraft für mein Verhalten. Gibt es eine Möglichkeit, dagegen vorzugehen? Ein persönliches Gespräch hat bisher nichts gebracht. Morgen werden die Zeugnisse ausgegeben.

    • Von Nina Steincke am Mrz 18, 2016

      Stellt man sich die Tätigkeit eines Lehrers vor und überlegt, wie oft dieser in seinem Berufsleben vor Schülern steht, die nicht aufpassen und nicht mitarbeiten, lässt sich bestimmt nachvollziehen, dass sich bei den Lehrern über die Jahre einiges an Frust aufgebaut hat. Schließlich geben sie sich das ganze Jahr über Mühe, den Schülern etwas beizubringen, um ihnen ein erfolgreiches Berufsleben zu ermöglichen. Werden erst vor wichtigen Zeugnissen, Bemühungen bei den Schülern sichtbar, fällt das natürlich auch den Lehrern auf. Dann ist es nicht immer leicht für die Schüler, den negativen Eindruck, den sie vielleicht vorher hinterlassen haben, noch umzukehren. Die einzige Lösung ist ein klärendes Gespräch mit dem Lehrer und die ehrliche Absicht, sich anzustrengen, aber man muss auch damit rechnen, dass der Lehrer das Verhalten des gesamten Schuljahres mitbewertet. Dann heißt es, dies als Erfahrung zu verbuchen und ähnliches Situationen im weiteren Leben von Anfang an anders anzugehen.

    • Von Julia am Mrz 18, 2016

      Vielen Dank, Nina Steincke.

      Ein Halbjahr ist bei uns nur 6 Wochen lang. Bisher habe ich nie einen schlechten Eindruck hinterlassen und darum geht es mir doch gar nicht! Es ist genauso, wie ich es geschrieben habe: Ich war in der Mitarbeit nicht so stark und bekam gute Zensuren und nun, wo ich die Mitarbeit anziehe, bekomme ich mündlich schlechtere. Die Begründung ist, dass ich nicht mehr so oft an der Tafel war. Dort zählt aber nicht rein, dass ich mich fast immer gemeldet habe, wenn entsprechenes abverlangt wurde – nur wurde ich nicht drangenommen. Das Vorgerechnete an der Tafel entsprach immer 100 % (im Gegensatz zu anderen Schülern, die gern mal Rechenschritte und Einheiten vergessen).

      Da ich mich mit diesem Zeugnis bewerben muss, fechte ich die Blockbescheinigung und das Zeugnis nun an. Eine andere Wahl habe ich ja nicht, zumal ich noch 2 weitere Zensuren anfechte, die im Klassenvergleich ungerecht gegeben wurden und ja, die sind UNGERECHT.

    • Von Nina Steincke am Mrz 21, 2016

      Es ist natürlich schwierig, ein Geschehen zu kommentieren und alle Schilderungen richtig zu interpretieren, wenn man nicht dabei war.
      Mein Kommentar bezog sich auf den Satz „Damals ließ ich mich fast ausschließlich von Klassenkameraden ablenken, schrieb SMS im Unterricht und verfolgte nicht immer dem Unterrichtsgeschehen.“ im ersten Beitrag. Manchmal kann sich so ein Verhalten auch auf spätere Zensuren auswirken, weil ein Lehrer dadurch einen bestimmten Eindruck gewonnen hat und das auch in spätere Benotungen – vielleicht auch unbewusst – mit einfließen kann.
      Auch wenn die Zeugnisse ausgegeben sind, kann ein klärendes Gespräch mit dem Lehrer helfen. Vielleicht lässt sich durch den gegenseitigen Austausch der jeweiligen Eindrücke eine einvernehmliche Lösung finden.

  52. Von Lorenz am Apr 29, 2016

    Hallo,

    auch ich fühle mich bei einer mündlichen Note in dem mir sehr wichtigen Hauptfach Englisch ungerecht behandelt. In allen anderen Schulfächern habe ich mündlich und schriftlich eine 1 oder eine 2. Auch in Englisch hatte ich letztes Halbjahr eine 1 und auch in den 3 Jahren zuvor, bis ich erneut eine neue Lehrerin bekommen habe. Nun soll ich trotz selber Leistung wie immer, eine 3 bekommen. Die meisten meiner Mitschülerhaben mich auch darauf angesprochen und konnten es garnicht verstehen, da ich mich immer melde und auch immer die richtige Antwort gebe. Allerdings werde ich von ihr nur sehr selten drangenommen. Sie sagt :„Ich kann dich nicht drannehmen da du es sowieso weißt.“ Wieso sollte ich denn dann eine 3 bekommen. Außerdem ist das demotivierend und bedeutet meiner Meinung nach soviel wie: MELDE DICH NICHT!!! Allerdings melde ich mich dennoch wie zuvor. Kann mir jemand sagen was ich da machen soll. Ein Gespräch mit der Lehrerin habe ich schon gesucht. Sie ist allerdings nur ausgewichen, konnte keine vernünftige Erklärung liefern. Ich würde mich wirklich über eine Antwort freuen.

    • Von Nina Steincke am Mai 6, 2016

      Ohne mit der Lehrerin zu sprechen, lässt sich nur schwerlich eine Lösung finden. Es kann sinnvoll sein, der Lehrerin eine Lösung vorzuschlagen, wie das Problem behoben werden kann. Möglich wäre, in jeder Stunde Protokoll zu führen, wie oft man sich gemeldet hat, drangenommen wurde, etwas falsch oder richtig gesagt hat. Das sollte man vorher mit der Lehrerin absprechen oder sie nach einer anderen Lösung fragen.

  53. Von schülerin am Mai 31, 2016

    Hallo. Ich besuche die 7. Klasse. Ich habe 2 sehr große Probleme
    1. Eine Lehrerin hat mir heute einen Verweis gegeben. sie hasst mich schon seit anfang des Schuljahrs. Sie meinte, sie hätte gesehen dass ich Kaugummi kaue und sie mich schon oftgenug ermahnt hat. Sie hat es laut vor der Klasse gesagt und außerdem hatte ich nicht mal einen Kaugummi im Mund. Darf sie mjr den Verweis geben?
    2. Noch eine Lehrerin behandelt mich auch sehr unfiar. Ich bin nicht die brävste, aber sie gab mir in Mitarbeit eine 5 in der Ex eine 6 ( hatte die Hälfte der Punkte) und ne 5 SA (hatte wieder über die Hälfte der Punkte. Dann als ich sie etwas provozierte meinte sie wörtlich: Ich hasse dich. Und ich bin froh wenn du endlich durchfällst..

    • Von Nina Steincke am Jun 6, 2016

      Weiß man selbst, dass man nicht der bravste Schüler ist und hat man das Gefühl, dass dieses Verhalten der Grund für schlechte Beurteilungen ist, kann man den Lehrer darauf ansprechen. Möchte man die Noten dauerhaft bessern und liegen sie nicht an fehlenden fachlichen Kenntnissen, sollte man sich für das bisherige negative Verhalten entschuldigen, Besserung geloben und das auch konsequent umsetzen. Dennoch kann es einige Zeit dauern, bis der Lehrer neues Vertrauen gewinnt und seine Meinung ändern kann.
      Auch wenn Lehrer die fachlichen Leistungen objektiv beurteilen sollen, ist es verständlich, dass persönliche Einstellungen in einem gewissen Maße mit in die Noten einfließen. Das geht jedem Menschen so. Ihr Ziel und ihre Aufgabe sind es, den Schülern etwas beizubringen und ihnen damit bestmöglichen Chancen für eine erfolgreiche Zukunft mit auf den Weg zu geben. Versetzt man sich in die Lage eines Lehrers, kann man nachvollziehen, dass diese es nicht gut finden, provoziert oder im Unterrichtsablauf gestört zu werden und von den entsprechenden Schülern eine weniger gute Meinung haben. Ist man schon einmal negativ aufgefallen, kann es auch passieren, dass man dann zu Unrecht für etwas beschuldigt wird. Am besten ist es immer, im Unterricht aufzupassen, mitzumachen und auch den Lehrer fair zu behandeln. Dann sind andere auch fair zu einem selbst.

  54. Von Manuel Schaz am Jun 5, 2016

    Hallo,

    ich fühle mich gezwungen nun selbst mich etwas zu informieren was man bei diesem Fall tun kann…

    Meine Freundin (16) ist gerade in der 11. Klasse und hat die Hauptfächer Englisch Bio und Musik.
    Auf ihrer vorherigen Schule hatte sie in Emglisch einen Schnitt von 1,7. Nun hat sie einen von 5,4….wie kann das sein? Wir haben schon alles auf Fehler analysiert. Jedoch kam von ihr immer wieder dass ihre Lehrerin sagt: ich werde euch im Englischunterricht nichts beibringen, das müsst ihr von alleine. Laut meiner Freundin hat diese Lehrerin von Anfang an ihre Punke bzw Noten für die jeweiligen Schüler festgelegt. Egal wie sehr sie sich anstrengt und lernt, sie bekommt immer nur 3 Punkte. Nicht nur ihr ergeht es so…sondern ungelogen der ganzen Schule. Diese Frau ist verbeamtet und soll nicht länger an dieser Schule sein! Soweit ich weiß kann sie schon in Rente oder Frührente gehen. Meine Freundin hat also nur einen Unterkurs und das in einem Hauptfach. Sie ist eine sehr ehrgeitzige Schülerin und will nicht wegen einer Lehrerin welche sie auf dem Kiker hat sitzen bleiben. Der Gedanke ist zurecht. Denn einfach 1 Jahr zu wiederholen und einen anderen Leistungskurs zu nehmen, ist erstens moralisch unter aller Kanone und zweitens verliert sie ein ganzes Jahr…

    Ich hoffe jemand kann uns helfen… Danke im voraus

    • Von Nina Steincke am Jun 6, 2016

      Ist man mit seiner Note nicht einverstanden, sollte man ein Gespräch mit dem Lehrer suchen und sich die Note erklären lassen. Dabei kann man auch die eigene Wahrnehmung schildern und den Lehrer fragen, warum er das anders einschätzt.
      Sind die Argumente des Lehrers nicht nachvollziehbar, kann in fachlicher Hinsicht eine Zweitkorrektur der Arbeiten durch einen anderen Fachlehrer sinnvoll sein.
      Hat die gesamte Klasse oder Schule mit einem Lehrer Schwierigkeiten, ist es möglich, gemeinsam zu überlegen, wie das Problem zu lösen ist. Ein Vertreter der Gruppe kann dann auch ein Gespräch mit einem Vertrauenslehrer oder dem Rektor suchen.

  55. Von xx am Jun 8, 2016

    Ich besuche zurzeit die 10. Klasse eines Gymnasiums.
    Folgendes Problem:
    Jeder Mensch hat so seine Stärken, manche können besser schreiben andere besser sprechen bzw im Unterricht ist es dann die mündliche Mitarbeit. Unsere Klasse ist bunt gemischt aus 28 Schülerinnen und Schülern. Es gibt die einigen wenigen, die im Unterricht sehr still sind und sich nie im Unterricht beteiligen. Dann gibt es noch Schüler wie ich, dessen Arm so gut wie bei jeder Frage oben ist. Kommen wir aber zum Problem. In 80% der Fäller gibt der Lehrer dem stillen Schüler eine GUTE mündliche Note, ich auch, der unterschied ist, dass ich für diese Leistung arbeite und andere nicht. Im Umkehrschluss, die Schülerinnen und Schüler erhalten Noten die dem der schriftlichen entsprechen, das ist ungerechter als ungerecht. Ein Lehrer hatte mir vor einigen Wochen mal gesagt: “ Jemand der sich im Unterricht so wenig beteiligt, dass ich ihn rannehme, der bekommt nichts über vier.“ Heute bekamen wir unsere mündlichen Noten im Fach Deutsch. Was für eine Überraschung.. Schülerin L. hat eine glatte 2 bekommen, wobei sie sich aber keinmal meldet und auch beim zwanghaftem rannmehmen keine Antwort hat. Gerecht wäre die Note 4- oder 4-5. Denn anwesend ist sie ja..
    Wie kann man sich gegen so was beschweren ohne selbst schlecht dazustehen? Klassenlehrerin weiß Bescheid, aber das Problem ist ihr egal, so scheint es zumindest. Und haben sie eventuell eine Antwort darauf, wieso Schüler mit guten schriftlichen arbeiten(von den die sich nie beteiligen) recht gute und unfaire, ungerechte und extrem unverdiente mündliche Noten bekommen?

    • Von Nina Steincke am Jun 13, 2016

      Lehrer unterrichten viele verschiedene Klassen und zahlreiche Schüler. Bei der Benotung fällt es dann vielleicht nicht immer leicht, sich ganz genau an die Leistungen der einzelnen Schüler zu erinnern und es kann eventuell auch zu Verwechslungen kommen. Das ist bestimmt nicht gerecht, aber auch menschlich.
      Empfindet man die Benotung als extrem ungerecht, sollte man den Lehrer darauf ansprechen und gemeinsam mit ihm eine Lösung suchen. Ein Vorschlag wäre, eine Zeit lang über die Wortmeldungen in der gesamten Klasse Buch zu führen. D. h. ein Mitschüler schreibt auf, wer sich wie oft gemeldet hat und drangenommen wurde. Damit es dabei auch gerecht zugeht, sollte jede Stunde ein andere Schüler Protokoll führen. Ist man sich mit der gesamten Klasse einig, kann auch ein Vertrauenslehrer zurate gezogen werden, um einen guten Weg zu finden.

  56. Von Bianca am Jun 28, 2016

    Hallo ich hatte heute eine Nachprüfung im Fach Mathematik mit eine Lehrerin die mich nicht leiden kann,weil ich nur seit 4 Jahren in Deutschland bin und hab alles geschafft was sie mir gesagt hat das ich nie schaffen werde und sie möchte nicht das ich weiter aufs Gymnasium gehe, obwohl meine Klassenlehrerin es sehr gut findet. Ich habe 3 Aufgaben sehr gut erklärt, weil die wollte nur Theorie wissen, auf eine habe ich verzichtet weil wir das im Unterricht garnicht vorgenommen haben und zwei Aufgaben könnte ich nicht ganz, aber es waren nicht ganzen Aufgaben sondern a von eine und b von eine andere. Von alle meine Kollegen, ich bin die einzigste die mehr als 3 Aufgaben gekriegt hat und alle haben schlechterer Noten gekriegt als in den Jahrgangszeugniss, ich habe eine 2.0 Schnitt und in der Prüfung habe ich leider eine 3 geschrieben, daswegen wollte ich mich auch verbessern. Ich war auch bei dem Rektor der meine Mathelehrer war und der hatte kein Zeit und wollte sich nicht einmischen. Gibt es irgendwas was ich machen kann? Ich finde es ungerecht, weil ich Theorie ganz gut erklären kann und meine Mitschüler haben mir auch zugestimmt, weil ich dennen ein Tag davor alles perfekt erklärt habe. Ok ich könnte vielleicht eine 2 oder 3 kriegen aber keine 4.

    • Von Nina Steincke am Jul 4, 2016

      Vielen Dank für den Beitrag! Es ist natürlich schade, wenn die Nachprüfung zur Verbesserung nicht das gewünschte Ergebnis gebracht hat. Woran es lag, ob es gerecht war oder nicht, ist von dieser Warte kaum zu beurteilen. Am besten ist es, mit dem betreffenden Lehrer über das Problem zu sprechen und einfach einmal zu fragen, wie die Note zustande kommt. Oftmals sind in Prüfungen weitere Lehrer als Beisitzer anwesend. Wenn das auch in diesem Fall so war, kann auch einer dieser Lehrer um eine Einschätzung gebeten werden. So lassen sich oftmals Unstimmigkeiten klären.

  57. Von anonym am Jun 29, 2016

    Hallo,

    mein Lehrer hat mir eine 4 im Zeignis in deutsch gegeben und ich kann das gar nicht nachvollziehen, denn ich habe eine 3 geschrieben und anscheinend eine 4+ mündlich.
    Vorallem mein Lehrer hat gesagt gehabt, dass ich eine 3 in mündlich habe und dass schon seit Weihnachten.
    Mein Lehrer ist jetzt krank und gibt mir noch freche Sachen von sich wie z.B. dass ich dann eben Pech hätte.
    Es wäre aber auch kein Problem wenn ich die 4+ mündlich hätte, dann hätte ich ja eine 3 im Zeugnis und ehrlich gesagt finde ich das total unverschämt von meinem Lehrer.
    Die Vertretungslehrerin meinte auch ich würde auf 3 mündlich stehen und es wäre ungerecht.
    Habt Ihr Hilfe? Denn ich bräuchte dringend welche!
    Ich habe mir schon überlegt zu Schulleitung zu gehen. Soll ich das machen?

    Danke gär eure Hilfe

    • Von Nina Steincke am Jul 4, 2016

      Natürlich empfindet man nicht immer alle Noten als gerecht, die man bekommt. Dann hilft nur ein sachliches Gespräch mit dem Lehrer, wie sich die Note zusammensetzt. Manchmal hat sich der Lehrer vertan, manchmal liegt man aber auch mit seiner eigenen Einschätzung daneben. Findet sich keine Einigung mit dem Lehrer oder hat sich über die Notenvergaben eventuell schon ein Konflikt entspannt, hilft es, einen anderen Lehrer (z. B. den Vertrauenslehrer der Schule) mit ins Boot zu holen.

  58. Von KinderVater am Jul 15, 2016

    Meine Tochter hat in Naturphänomene eine 3-4 im Test mit 11,5 von 23 Punkten sie kam gestern heulend nach Hause. Sie hat mir erzählt das ihre Klassenkameradin mit 12,5 Punkten ne 2-3 bekommen hat . Da hab ich gesagt des kann nicht war sein für einen Punkt .Ich bin mir sicher das meine Tochter ne 3+ verdient hat . Er hat ihr bestimmt eine reingewürgt wegen dem Nachnamen.
    Jetzt weiß ich nicht was ich machen soll .

    • Von Nina Steincke am Jul 15, 2016

      Gibt es Fragen zum Benotungssystem, ist es sinnvoll, den Lehrer um eine Erläuterung zu bitten. Nicht immer ist nachvollziehbar, wie die Noten verteilt werden oder wo die Grenzen zwischen den Noten liegen. Durch eine ausführliche Erklärung wird so manches verständlicher. Das gilt auch für die eigene Note. Bestehen Unklarheiten, warum die eigene Leistung mit einer bestimmten Note beurteilt wurde, ist ein umfassendes Feedback von Seiten des Lehrers hilfreich – auch um dazuzulernen, um es eventuell beim nächsten Mal besser machen zu können oder vielleicht hat der Lehrer sich bei seiner Einschätzung doch vertan.

  59. Von Robin Nickel am Okt 14, 2016

    Guten Tag liebes Studienkreisteam und Internetgemeinde.
    Ich besuche zurzeit die Berufschule im ersten Jahr.
    In meiner Klasse befinden sich 7 ausländische Schüler die sich dazu entschieden haben eine Ausbildung bei uns in Deutschland zu beginnen.
    Das Problem das ich Ihnen heute schildern möchte passt zwar leider nicht unbedingt, zu den hier angesprochene Themen, allerdings dachte ich mir schlimmer kann es ja nicht werden und probieren schadet ja nicht.
    Kommen wir zu meinet Lage, die eben angesprochene Schüler dürfen sowohl ihre Klassenarbeiten in ihrer Muttersprache schreiben und sie bekommen für Klassenarbeiten mehr Zeit als wir Deutsche… desweiteren hilft unsere Klassenlehrerin ihnen bei der Arbeit, indem sie ihnen Lösungen einsagt, dies tut sie mit der Begründung:“Die verstehen ja die ganzen Fachbegriffe nicht.“ Zum Leidwesen von mir und meinen deutschsprachigen Mitschülern/innen wird das Unterrichtstempo ihnen Angepasst und aufgrund von Beschwerden von Seiten der sprachlich Schwächeren werden nun statt der angesetzten 11 Klassenarbeiten 22 geschrieben. Dies passiert mit der Begründung das sie mit dem Tempo (das eh schon langsam ist) nicht mitkommen auch dies wieder zum Leidwesen von uns deutschsprachigem Schülern. Eine sehr große Unverschämtheit finden wir allerdings das obwohl weniger Stoff abgefragt, und längerer Zeit gegeben wird teilweise komplett leere Blätter abgegeben werden. Der Versuch Rücksprache mit unserer Lehrerin Rücksprache zu dem Thema zu halten schlug allerdings fehl und wurde mit dem Satz:“ Versetzt euch doch mal in deren Lage, ihr müsst das doch verstehen.“ abgetahn. Auf einer Seite verstehe ich das es für solche Leute schwierig ist eine deutsche Klassenarbeit zu schreiben, auf der anderen Seite auch nicht. Der Höhepunkt der ganzen Sache war allerdings, die öffentliche Demütigung einer Mitschülerin (deutsch), indem ihre Klassenarbeit vor der ganzen Klasse vorgelesen wurde. Dies geschah dadurch das die eben genannte Mitschülerin ihr Handy als Hilfsmittel genutzt hatte. Die gerade genannte Tatsache wurde der Lehrerin von einer der andersprachigen mitgeteilt, sieht es nicht selber mitbekommen!
    Und somit bitte ich um Ratschläge und Tipps
    Mfg

    • Von Nina Steincke am Okt 17, 2016

      Vielen Dank für den Beitrag. Die Sachlage objektiv zu beurteilen, ist als Außenstehender nicht möglich. Wenn die geschilderte Unzufriedenheit in der Klasse herrscht, sollten Schüler und Lehrer daran arbeiten, diese zu beseitigen. Das ist für alle Seiten wichtig, um für eine positive Atmosphäre in der Klasse und ein gemeinschaftliches Miteinander zu sorgen. Vielleicht können die Schüler selbst einen Vorschlag machen, wie die Situation am besten zu händeln ist und ihre Ideen mit den Lehrern besprechen. Dabei sollten die Bedürfnisse aller Schüler mit einbezogen werden. In einem konstruktiven Gespräch mit allen Beteiligten lässt sich vielleicht eine gute Lösung finden.

  60. Von Mehmet am Okt 23, 2016

    Halllo , bei jeder Entscheidung die egal wie ausschaut sollte man nie außer acht lassen das es hier um Kinder geht …
    Kinder , Kinder …..

    Lehrer wollen gut funktionierende Roboter ,
    Die neue Masche lautet , wir stellen in der Klasse regeln auf , und wer gegen die Regeln verstößt entscheidet dann die Klasse darüber …
    Schlau , weil die Lehrer die Kinder so manipulieren
    Können das er entweder einen Verweis oder nachsitzen muss ..
    Dann heißt es ,; die Kinder haben darüber entschieden ..

    • Von Nina Steincke am Nov 1, 2016

      Dankeschön für die Teilnahme an der Diskussion. Ist man mit den Methoden/Vorgehensweisen der Lehrer nicht einverstanden, sollte man den Lehrer darauf ansprechen und eine andere Lösung vorschlagen. So kann man testen, was am besten funktioniert.

  61. Von Dunesa scheffel am Nov 9, 2016

    Hallo,
    Der Lehrer hat bei der Kurzarbeit 3 Min. vor dem Ende angekündigt, dass jeder Schüler ihre Arbeit am Computer auf dem Stick abspeichen sollte. Als er bei mir war und den Stick einsammeln wollte, war ich noch nicht ganz fertig ( schon beim abspeichern dabei), er zog trotzdem den lerren Stick ab und meine Arbeit hat er einfach abgelehnt. Als ich am Ende zu ihm ging, und ihm erklärte, dass er die Punkte von mir abziehen kann, aber meine Arbeit wegen halben Minute Verspätung nicht ignorieren darft, war er damit nicht einverstanden und mir eine 6 gegeben. Darft er überhaupt so machen???
    Es ist vor eim paar Stunden passiert, ich wollte an nächsten Tag mit dem Schulleiter darübersprechen.
    Denken Sie es wird was bringen???
    Vielen Dank im Voraus!

    • Von Nina Steincke am Nov 10, 2016

      Vielen Dank für den Beitrag! Vielleicht ist es auch eine Möglichkeit, noch einmal zum Fachlehrer zu gehen und nach den Gründen zu fragen und zu erklären, warum man nicht schnell genug fertig war und ob es aus seiner Sicht eine Lösung gibt. Sollte das nicht funktionieren kann man zunächst auch einen Vertrauenslehrer zu Rate ziehen, bevor man zum Schulleiter geht. Man sollte immer versuchen, eine einvernehmliche Lösung auf der niedrigsten Eskalationsstufe zu finden, damit alle Beteiligten bestmöglich ihr Gesicht wahren können. Meistens ist das der beste Weg.

  62. Von Hannes am Nov 17, 2016

    Hallo!
    Ich habe letztens in einer Deutscharbeit eine 3 geschrieben. Das klingt prinzipiell nicht schlecht, jedoch hat ein anderer Schüler die Arbeit bei MIR ABGESCHRIEBEN und dafür eine 1 bekommen? Was kann ich tun?

    • Von Nina Steincke am Nov 18, 2016

      Dankeschön für den Post! Am sinnvollsten ist in diesem Fall ein Gespräch mit dem Vertrauenslehrer. Mit Sicherheit kann er einen guten Rat geben, wenn man ihm die Situation offen und ehrlich erklärt und findet eine gute Lösung.

  63. Von Jasmin am Nov 22, 2016

    Hallo !

    Wir mussten in Biologie ein Plakat vorstellen (alle) und meine Freundin und ich haben eine 4 bekommen weil unsere Plakat Vorstellung zu Kurz war, und das wir beim Plakat zu klein geschrieben haben. So und eine andere Gruppe haben eine 2 bekommen obwohl sie die gleichen Fehler gemacht haben. Also: sie haben klein geschrieben (kleiner als bei uns) und bei den war die Plakat Vorstellung zu kurz. Obwohl wir dann eigentlich auch eine 2 bekommen hätten. Und ich weiß jetzt garnicht was ich machen soll ?

    • Von Nina Steincke am Nov 25, 2016

      Dankeschön für den Beitrag. Natürlich ist man manchmal enttäuscht, wenn man eine bessere Note erwartet hat. Wenn man die Beurteilung eines Lehrers nicht ganz nachvollziehen kann, kann man ihn bitten, die Kritikpunkte noch einmal zu erklären. Man kann dem Lehrer auch anbieten, die Arbeit noch einmal zu verbessern.

  64. Von Mac am Dez 14, 2016

    Die Mathe Arbeit einer 4.ten Klasse mit 81 zu erreichbaren Punkten.Davon haben wir 60,5 erreicht und Note 3 dafür erhalten. Für zwei unleserliche Zahlen haben wir 2 Punkte abgezogen bekommen.Und für eine zur Hälfte gelöste Textaufgabe von 8 zu erhaltenden Punkten nur 1 Punkt erhalten. Wie kann so etwas sein?Mein Kind tut mir leid, egal wie sehr es sich anstrengt es werden immer Punkte bei verschiedenen Tests aus fadenscheinigen Gründen abgezogen,mich nervt das! Und wehren ,fehlanzeige, Klassenlehrer gleich Schuldirektor.

    • Von Nina Steincke am Dez 17, 2016

      Vielen Dank für den Beitrag!
      Benotungen und Beurteilungen sind auf den ersten Blick nicht immer nachvollziehbar. Dann kann man den Lehrer bitten, sein Benotungssystem zu erklären. Auch Fragen, die sich eventuell aus der Benotung des eigenen Kindes ergeben, können dabei angesprochen werden. Wichtig ist für beide Seiten, dabei sachlich zu bleiben und gute Argumente gegenseitig zu akzeptieren. Grundsätzlich möchten Eltern und Lehrer nämlich das Gleiche: Gute Noten für ihre Kinder beziehungsweise ihre Schüler. Schließlich fallen schlechte Noten immer auch auf den Lehrer zurück.

    • Von Mac am Dez 19, 2016

      Unter anderem wird er in der Klasse ausgeschlossen, Mobbing von Mitschülern, darf nicht zur Toilette( von der Lehrkraft aus ) bis es vor der Klasse in die Hose geht. Muß in Werken auf Werkzeug eine Stunde warten,allein, die anderen Arbeiten in Sechser Gruppen.Und noch etwas zur Benotung, im Musik Test hatte er die Note 1 ,ein Klassenkamerad eine 4. Es gab noch eine Praxis Note und eine mündliche Note. Beide Kinder erhielten eine 2 im Zeugnis. Die Lehrkraft teilte dem Kind mit der 4 mit,sie würde wissen das er es kann er sei nur zu faul, und er bekommt eine bessere Benotung in der Praxis und mündlich,dann würde es im Zeugnis besser für ihn aus sehen. Selbes Kind hatte das Gedicht zum angegebenen Zeitpunkt nicht gewusst, darauf hin bekam er eine Woche länger Zeit zum lernen. Muß schon sagen das ist alles sehr fair!

    • Von Nina Steincke am Jan 2, 2017

      Nach dieser Schilderung wäre es auf jeden Fall ratsam, mit den entsprechenden Lehrern und einem neutralen Lehrer zu sprechen bzw. den Schuldirektor über die Vorkommnisse zu informieren. Da berichtet wurde, dass dieser selbst involviert ist, wäre es möglich, seinen Stellvertreter oder einen Vertrauenslehrer zu Rate zu ziehen, um eine Lösung zu finden.

  65. Von Marie am Dez 21, 2016

    Mein Lehrer hat mir unter meine Kunstklausur geschrieben: „Diesen optimistischen Kram kann ich nicht teilen“. Da es eine reine Bildinterpretationsaufgabe war bin ich der Meinung dass wenn ich etwas in diesem Bild so wahrnehme es nicht komplett falsch sein kann, zumal Kunst immer subjektiv ist und jeder etwas anderes in einem Bild sieht. Selbst wenn es falsch ist was ich geschrieben habe fühle ich mich persönlich angegriffen durch diesen Satz und habe das Gefühl dass mein Lehrer hier nicht objektiv geblieben ist. Sollte ich mit ihm reden oder es lieber dabei belassen?

    • Von Nina Steincke am Jan 2, 2017

      Dankeschön für den Kommentar! Es ist die Frage, ob man gegen die vielleicht nicht ganz so glückliche Formulierung des Lehrers angehen möchte oder muss. Man weiß auch nicht immer, was dahintersteckt. Auch ein Lehrer ist nicht jeden Tag gleich gut drauf und es muss nicht persönlich gemeint gewesen sein. Im Grunde genommen hat er gesagt, dass er die Meinung nicht teilt. Schön wäre es, wenn er seine Meinung auch begründet hat. Falls nicht, kann das ein Ansatzpunkt sein. D. h. man spricht ihn darauf an, was genau er in dem Bild sieht und an welchen Merkmalen er das festmacht. So könnte sich ein sachlicher Austausch über die Inhalte des Bildes ergeben, wobei wichtig ist, dass man die Argumente des jeweils anderen natürlich auch gelten lässt.

  66. Von Natalie J. am Jan 21, 2017

    Hallo, ich bin sehr verzweifelt und suche nach Rat….
    Mein 10 Jähriger Sohn besuchte seid 3 1/2 Jahren eine Grundschule, das erste und zweite Schuljahr hatten die Kinder eine sehr liebevolle junge Lehrerin, die leider nach dem zweiten Schuljahr die Schule verließ aufgrund einer Schwangerschaft.
    Die Schulklasse übernahm eine angehende Lehrerin, die gerade ihre Referendarzeit absolvierte…. Sie schien zu Anfang sehr nett zu sein, zu nett… anschleimend würde ich eher sagen….
    Ab der dritten Klasse gab es Noten, es war soweit alles in Ordnung nach dem ersten Halbjahreszeugniss, als das zweite Zeugnis verteilt wurde, verschlechterten sich die Noten um einiges… beim Elternsprechtag habe ich mich nur noch geschämt, mein Sohn hatte von heute auf morgen mehrmals die Woche Nachhilfelehrer, mein Ziel war es nur ihm zu helfen…Wochen und Monate vergingen, allerdings ohne Erfolg, als es wieder soweit war dass ich wieder zum Elternsprechtag musste, saßen da diesmal die Klassenlehrerin und die Mathematiklehrerin, ich glaube es war der schlimmste Tag den ich seid langem hatte! Es wurden keinerlei Leistungen erwähnt, eine halbe Stunde lang wurde behauptet, wie krank mein Kind doch sei, dass er keine 7 Minuten am Stück still sitzen könnte, dass ich für mein Sohn dringend ärztliche Hilfe suchen sollte und dass sie noch nie so einen schlimmen Schüler wie ihn hätten, ach ja… es wär so schön ruhig ohne Ihn!
    Ich habe die komplette Zeit über bitterlich weinen müssen, als ich den beiden Lehrerinnen sagte dass ich es mir überhaupt nicht vorstellen kann, dass das der Fall ist, weil er Stunden später bei anderen Lehrkräften ne Stunde am Stück leise und still Sitz und seine Schularbeiten erledigt, meinten die nur dass sie es nicht glauben könnten…
    Etwas über meinen Sohn, er ist ein sehr netter und höflicher Junge, spricht deutsch, russisch und griechisch(lernt Englisch)
    Geht tanzen und spielt gerne Fußball…
    Auf jeden Fall habe ich nicht lange überlegt und habe gehandelt, innerhalb von zwei Tagen hat er die Schule verlassen ohne das die Lehrerin was davon wusste, sie hatte es am nächsten Tag von der Schulleitung auf Wunsch meines Sohnes erfahren weil er so Panik vor ihr hatte…
    Mittlerweile ist er seid zwei Monaten auf einer anderen Schule, wo er sehr glücklich ist, super Noten schreibt, schnell Freunde fand …jetzt hat man das Schulzeugnis angefordert und die neue Klassenlehrerin ist vollkommen entsetzt, warum die Noten so schlecht sind, warum und wie sie solche Unterstellungen von sich gegeben hat…
    Was kann ich tun, wie kann ich dagegen angehen

    • Von Nina Steincke am Jan 25, 2017

      Vielen Dank für den Beitrag! Von außen lässt sich die Situation natürlich nur schwer beurteilen. Der Schulwechsel scheint aber eine gute Lösung gewesen zu sein – wie auch immer die Situation an der alten Schule zustande gekommen ist. Es ist wichtig, dass Kinder ohne Angst zur Schule gehen.
      Eine Antwort auf die Frage, wie die Lehrerin zu ihrer Einschätzung gekommen ist und warum sie so gehandelt hat, ist nur durch ein persönliches, konstruktives Gespräch möglich. Das ist allerdings schwierig, wenn das Verhältnis zueinander zu angespannt ist und – verständlicherweise – zu viele Emotionen im Spiel sind. In diesem Fall ist es ratsam, eine neutrale Person in das Gespräch einzubeziehen, die ausgleichend einwirken und das Gespräch in konstruktive Bahnen lenken kann. Nur so lässt sich die Situation klären.

  67. Von Ilayda Öztürk am Jan 24, 2017

    Hallo,
    ich besuche die neunte klasse und bin im gymi. Ich denke meine Erdkunde-Lehrerin mag mich nicht.
    Ich mache immer im Unterricht mit und melde mich doch werde nie dran genommen. Ich habe eine 4 in der Mitarbeitsnote, da ich angeblich nicht mitarbeiten würde. Ich habe meine Mitschüler gefragt ob mir dies so vorkommt. Doch sie konnten meine Aussage nur bestätigen. Ich weiß nicht was ich noch machen soll. Ich bekomme eine 4 auf dem Zeugniss. Meine Eltern wollen keine 4 auf meinem Zeugniss sehen. Doch ich kann das nicht ändern. Ich habe schon mal mit meiner Lehrerin darüber geredet. Doch anschließend wurden meine Noten noch schlechter. Kann man wegen einer 4 in einem Nebenfach sitzen bleiben und was kann ich dagegen tun?

    • Von Nina Steincke am Jan 25, 2017

      Danke für den Beitrag! Bei der Vielzahl an Schülern, die ein Lehrer unterrichtet, ist es bestimmt nicht immer einfach, den kompletten Überblick darüber zu behalten, welcher Schüler sich wann meldet und wie die Beiträte zum Unterricht qualitativ sind. Hinzukommt, dass es nun mal Schüler gibt, die eher auffallen als andere – egal ob positiv oder negativ. Vielleicht ist man einfach ein bisschen unauffälliger als andere, obwohl man sich gut beteiligt.
      Am besten ist es, den Lehrer ganz sachlich darauf anzusprechen, dass man seine Einschätzung über die mündliche Mitarbeit nicht teilt und mit ihm zu vereinbaren, wie sich das überprüfen lässt. Man könnte dem Lehrer vorschlagen, eine Strichliste darüber zu führen, wie oft man sich gemeldet hat und wie oft man drangenommen wurde. Aber hier gilt es dann auch ehrlich zu sein und sich wirklich nur zu melden, wenn man etwas beizutragen hat und nicht nur, weil man dann einen Strich auf der Liste machen kann. Man möchte ja auch, dass der Lehrer fair ist – und das beruht immer auf Gegenseitigkeit.
      Wenn die anderen Noten stimmen, kann man mit einer Vier im Nebenfach nicht sitzen bleiben. Da sich die genauen Regularien diesbezüglich in den Bundesländern unterscheiden, am besten in der Schule nachfragen.

  68. Von L am Jan 27, 2017

    Hallo,

    ich bin in der 12. Klasse der FOS und fühle mich von einem Lehrer ungerecht behandelt.
    Obwohl ich mich melde und versuche, mitzuarbeiten (werde manchmal auch drangenommen und weiß oft auch die Antwort), hat mir der (Englisch-) Lehrer nur 4 Punkte (Notensystem: 0 – ungenügend bis 15 – sehr gut) im Mündlichen gegeben. Mit der Begründung ich sei zu ruhig. Seit da versuche ich jetzt noch mehr mitzumachen und mich zu melden. (Hab mich vorher aber auch schon ab und zu gemeldet).

    Allerdings finde ich, dass er die Note nicht gerecht gegeben hat. Andere Schüler werden z.B. immer wieder mal im Unterricht aufgerufen (ohne dass sie sich melden), um eine Aufgabe zu lösen oder einfach zu sagen, was sie zu einem Thema denken. Und wenn sie ausgefragt werden, dann fragt der Lehrer sie auch meistens über 1-3 Stunden verstärkt Sachen.
    Ich wurde nie aufgerufen, wenn ich mich nicht melde und als er mich ausfragte, hat er mich auch nur vielleicht 5 mal in einer einzigen Stunde aufgerufen. Und das waren dann aber auch nur so Fragen, die nur eine Ein-Wort-Antwort verlangt haben.

    Wir haben jetzt noch so 2 Wochen bis zu den Zwischenzeugnissen, wobei Notenschluss wahrscheinlich schon eher nach 1 Woche ist. Ich wollte diese Woche eigentlich nutzen, um nochmal so richtig zu zeigen, dass ich SEHR WOHL mündlich mitarbeite und nicht zu still bin, war jetzt aber leider krank. Nächste Woche steht eine Schulaufgabe in diesem Fach an, da werden sich in den Stunden davor nicht mehr allzu viele Möglichkeiten bieten, im Unterricht mitzuarbeiten. Und dann ist eh bald Zeugnisausgabe.
    Die 4 Punkte sind aber ausschlaggebend für die Zeugnisnote, hätte ich 7 oder 8 Punkte mündlich, würde ich auf 9 oder 10 Punkte im Zeugnis kommen, mit den 4 bekomme ich nur 8.
    Ich hatte in Englisch aber immer mind. eine 2, seit der 7. Klasse war ich nie schlechter, 8. Klasse sogar eine 1.
    Letztes Jahr, 11. Klasse, hatte ich 10 Punkte (= Note 2). Es kann doch nicht sein, dass ich plötzlich eine ganze Note schlechter werde. (8 Punkte entsprechen einer 3).

    Ein weiterer Grund, warum ich denke, dass die Note ungerecht ist, ist, dass ich in Mathe 11 und Technologie 8 Punkte mündlich hab, obwohl ich in diesen Fächern deutlich weniger bzw. gar nicht mitarbeite.

    Und oft ist es auch so, dass der Englischlehrer etwas fragt, in meine Richtung schaut, ich melde mich, dann dreht er sich schlagartig um und nimmt einen anderen dran.

    • Von Nina Steincke am Jan 30, 2017

      Herzlichen Dank für den Beitrag! Nicht alle Schüler sind den Lehrern immer gleich präsent. Das kommt allein durch die große Menge unterschiedlicher Kinder und Jugendlicher, mit denen Lehrer zu tun haben. Da ist es nicht immer einfach, den Überblick zu behalten. In so einem Fall hilft es, den Lehrer auf die eigene Wahrnehmung anzusprechen – ruhig und sachlich, ohne irgendwelche Vorwürfe. Dann gilt es, eine Lösung zu finden. Man kann beispielsweise in Absprache mit dem Lehrer eine Strichliste über die Beiträge führen. Möchte man kurz vor knapp die Zeugnisnote aufbessern, lassen sich mit dem Lehrer auch Sonderaufgaben (Referat o. Ä.) vereinbaren. Am besten schon mit Vorschlägen zum Lehrer gehen und ehrliches Bemühen zeigen, an den Noten arbeiten und dafür auch etwas leisten zu wollen.

  69. Von Teresa am Feb 26, 2017

    Hallo. Ich wurde in Geschichte abgefragt und habe darauf (als ich nachgefragt habe) eine 2 bekommen. Ich natürlich glücklich und hab sie in meinen Notenbogen eingetragen. Die Ex lief dann nicht so toll hab eine 5. Hab dann mein Zeugnis bekommen und eine 4 in Geschichte gehabt. hab ich verstanden weil der Schnitt ja 3.5 war und man im Halbjahreszeugnis bei uns meist die schlechtere Note kriegt. Jetzt kam aber hier eine Gefährdung an (mit welcher ich gerechnet habe wegen Mathe und Physik) in welcher Geschichte mit einem 4.5 Schnitt gelistet war. Ich bin dann zu der Lehrerin gegangen und hab nach meinen Noten gefragt (dachte vielleicht liegt es an den mündlichen Leistungen). Habe dann zu hören bekommen dass sie „nur 2 Noten im Halbjahr von uns hat, da wir eine große Klasse sind (30 Schüler)“ und diese 2 Noten sind „eine Ausfrage und eine Ex“. Und als ich dann meine Noten bekommen habe war ich ziemlich geschockt denn meine angenommene 2 in der Abfrage war auf einmal eine 4-. Ich hab ihr das gesagt und von ihr kam dann ein schnippisches „Ja habs mir halt anders überlegt“. Nur besuche ich die 10. Klasse im Gymnasium und möchte auf die FOS und wenn ich jetzt um meine 4er in Physik und Mathe kämpfen muss hab ich da schon etwas bange um Geschichte. Zumal ich die Klasse wiederhole. Die Lehrerin hatte ich letztes Jahr schon in Geschichte/Sozi und dieses Jahr wieder und ich weiß dass ich nicht gerade ihr Lieblingsschüler bin. Ich bin auch etwas traurig wegen Sozi weil ich da im Wochenbericht „nur“ eine 3 habe. (Begründung: „Du konntest zwar auf alle Nachfragen einwandfrei antworten aber mich hat gestört das du die Sachen die ich erfragt habe nicht auch im Wochenbericht dran genommen hast.) Ich war da halt schon geschockt weil ich mich da ziemlich drauf vorbereitet habe.

    Meine Frage jetzt: Ist das rechtens? Darf die Lehrerin das? Andere bewertet sie nämlich besser obwohl sie oft schlechtere Leistungen bringen. (Dass ist bekannt bei der Lehrerin) Ich habe gehört man kann am Schuljahresende auch eine Prüfung schreiben in welcher man quasi „beweist“ dass man eine bessere Zeugnisnote verdient. Ginge das?

    • Von Nina Steincke am Feb 27, 2017

      Vielen Dank für den Beitrag. Ob man zur Notenverbesserung eine Zusatzprüfung oder -aufgabe machen kann, ist von Schule zu Schule unterschiedlich. Um herauszufinden, ob es solche Möglichkeiten an der Schule gibt, muss man dort nachfragen. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, mit der Lehrerin darüber zu sprechen, die Noten verbessern zu wollen und zu vereinbaren, was dafür zu tun ist. Diese Absicht sollte natürlich auch ernst gemeint sein und so sollte das Ziel auch verfolgt werden.

  70. Von Anonym am Apr 5, 2017

    Hallo an alle,

    Der Artikel ist zwar schon etwas älter aber ich denke ich möchte neuen Lesern einfach mal eine erfolgreiche Geschichte erzählen.

    Als ich in der 6. Klasse eines Gymnasiums war, bekamen wir im Halbjahr eine neue Lehrerin die gerade erst aus dem Lehramtsstudium kam in Geschichte. Ihre „frische Entlassung“ aus der Uni war deshalb zu bemerken weil sie ihren Unterricht wie eine Lesung gestaltete (inklusive Karteikarten und Folien!) was zwar in einer 10. Klasse (in der ich jetzt bin) angemessen ist, aber nicht in einer Klasse bei der alle zwischen 12 und 13 sind. Wir fingen an sie „Schlaftablette“ unter uns zu nennen und unser Klassendurchschnitt sank merklich.

    Die ganze Klasse bestehend aus 32 Schülern entschloss eine Schulstunde lang ein Gespräch zu halten um verständnis von allen Seiten zu garantieren und es klappte hervorragend. Sie änderte langsam aber stetig ihren Unterrichtsstil und der Durchschnitt stieg wieder an.

    Ich hoffe es klappt auch bei de Lesern so wie bei meiner letzten Klasse.

    • Von Petra Erkes am Apr 5, 2017

      Vielen Dank für den Beitrag.
      Toll, wenn schon so junge Schüler so konstruktiv mit der Situation umgehen. Auch dabei lernt man eine Menge. Wie so oft zeigt sich hier: Es ist meist sinnvoll, das Gespräch zu suchen.

  71. Von BB am Apr 25, 2017

    Hallo,

    mein Mathelehre ist der Meinung meine Antwort zu einer Frage ist falsch, obwohl ich Ihm bewiesen habe das meine Antwort richtig ist (habe Ihm einen Dudeneintrag bzw. die Definition im Duden gezeigt). Trotzdem wertet er die Aufgabe nicht was soll ich tun ?

    mfG

    BB

    • Von Petra Erkes am Mai 2, 2017

      Das ist von hier aus schwer zu beurteilen, ohne den konkreten Fall und beide Ansichten zu kennen. Grundsätzlich sind auch Lehrer nur Menschen und Fehler können vorkommen. Wenn eine nachweisbar richtige Antwort als falsch gewertet wurde, haben auch Schüler natürlich Möglichkeiten, sich dagegen zu wehren.
      Den ersten Schritt hast du bereits getan: Du hast den Kontakt zum Lehrer gesucht und versucht, deine Argumente zu untermauern. Wenn du mit der Ablehnung nicht zufrieden bist, kannst du eine schriftliche Beschwerde bei der Schulleitung einreichen und um eine Stellungnahme bitten. Dein Lehrer wird nun zunächst erklären müssen, wo das Problem liegt. Vielleicht solltet ihr in der Aufgabe ja einen bestimmten Rechenweg nutzen, du hast die Aufgabe aber anders gelöst. Dann wäre zwar dein Ergebnis richtig, der Weg aber formal falsch. Mitunter ist das Problem damit schon gelöst.
      Bevor du weitergehst, solltest du dich unbedingt vorher fragen, ob sich der Aufwand wirklich lohnt: Verändert sich deine Note durch die Korrektur? Und welchen Einfluss hat diese Einzelnote auf die Zeugnisnote? Welche Schritte du in welcher Reihenfolge weiter unternehmen kannst, kannst du zum Beispiel beim örtlichen Schulamt erfahren. Wenn du der Meinung bist, es lohnt sich, für deine Lösung zu kämpfen, dann überleg dir vorher genau dein Ziel und argumentiere sachlich.

  72. Von Arthur Schaffner am Apr 26, 2017

    Darf der lehrer mir im quali schwerere fragen stellen weil ich mich im awt teil noch in der gruppe über den technik teil unterhalten habe. Nebenbei hat er mir einfach dan den bildschirm vom pc umgedreht und hat gesagt „du gehst mir auf den sack und du darfst erst weiter schreiben wenn du ruig bist“. Was soll ich dagegen machen.

    • Von Petra Erkes am Mai 2, 2017

      Ich versuche mal, deine Schilderung richtig zu verstehen: Du hast dich in einem Prüfungsteil unterhalten, in dem du dich nicht hättest unterhalten dürfen. Daraufhin hat dein Lehrer den Bildschirm verdeckt und dich zur Ruhe aufgefordert. Danach durftest du vermutlich weiterschreiben. Den Teil mit den schwereren Fragen kann ich aus deiner Beschreibung nicht nachvollziehen. Hast du andere Fragen bekommen als die anderen?
      Eigentlich kann ich dir nur zwei grundsätzliche Dinge antworten: 1. Prüflinge müssen sich an die Regeln halten. Wenn eine Unterhaltung nicht mehr erlaubt ist, muss man eben aufhören zu reden. Diese Regeln gelten für alle gleich und sollen verhindern, dass sich jemand einen Vorteil verschafft. Der Lehrer darf die Einhaltung dieser Regeln durchsetzen, auch durch Wegnahme der Prüfungsunterlagen bis hin zum Prüfungsausschluss einzelner Schüler oder sogar komplettem Prüfungsabbruch. Hier solltest du dir Frage stellen, was du zu dieser Situation beigetragen hast. 2. Wenn „Du gehst mir auf den Sack“ tatsächlich der Wortlaut des Lehrers war, so ist dieses Verhalten zumindest fragwürdig. Allerdings kann – ja nach Klasse und Altersstufe – der Ton zwischen Lehrer und Schüler auch schon mal sehr locker sein. Was bei auch üblich ist, kann ich nicht einschätzen. Falls du den Eindruck hast, der Lehrer hat wirklich etwas gegen dich persönlich, solltest du gemeinsam mit deinen Eltern das Gespräch mit dem Lehrer und der Schulleitung suchen. Eine gemeinsame Aussprache wirk manchmal Wunder.

  73. Von Slavetrade am Mai 16, 2017

    Hallo, ich besuche zurzeit die achte Klasse eines Gymnasiums. Meine Noten sind soweit ganz gut. Nur in Geschichte habe ich ein Problem: Wenn ich nach der Schule nach Hause komme, gegessen habe und Hausaufgaben fertig sind informiere ich mich über historische Ereignisse. Ich liebe Geschichte über alles. Später möchte ich Historikerin werden. Ich mache den Unterricht mittlerweile fast alleine, weil niemand anders etwas zu den Themen sagen kann. Ich habe eine Strichliste geführt und heraus kam, dass ich mich im Durchschnitt etwa 15 Mal melde. Sie nimmt mich allerdings nicht dran. Erst heute hat sie eine Frage gestellt, ich habe mich gemeldet, sonst niemand. Ihr Kommentar: Weiß das niemand? Schade.
    Ich habe mich noch nie so beleidigt gefühlt. Es kann auch nicht sein, dass sie mich nicht gesehen hat, denn ich sitze direkt vorm Pult.
    Jetzt bekomme ich auf dem Zeignis vermutlich nur eine 2, statt meiner 1.
    Ich habe sie auch schon gefragt, warum ich keine 1 bekomme. Ihre Antwort war, dass ich vor etwa einem halben Jahr mal 3 Wochen WENIGER gesagt habe und ich für meine 1 halt noch was tun muss. Ich könnte durchdrehen! Ich melde mich und werde nicht dran genommen. Was soll ich den machen?

    • Von Petra Erkes am Jun 1, 2017

      Ich habe volles Verständnis, dass du dich ärgerst, wenn deine Leistungen nicht richtig anerkannt werden. Du könntest eine offizielle Beschwerde bei der Schulleitung einreichen. Deine Aufzeichnungen können dabei hilfreich sein. Du solltest dich aber fragen, ob der offizielle Weg die Mühen wirklich wert ist. Ich bezweifle nämlich, dass eine Beschwerde Erfolg hätte. Die Note hat in deiner Klassenstufe – abgesehen von deinem verletzten Stolz – keine nachweisbaren Auswirkungen. Du hast keine Nachteile aus der 2 im Zeugnis. Anders ist es, wenn es zum Beispiel um die Vergabe von Studienplätzen geht. Mein Tipp: Nimm dir die Note nicht so zu Herzen. Führe deine Strichliste ruhig weiter, so kannst du bei der nächsten Notenvergabe nachweisen, dass du deine Leistungen durchgehend erbracht hast. Und wenn es wirklich um etwas geht, kämpfe für dein Recht.

  74. Von Diana Blaro am Jun 21, 2017

    Hallo, mein Freund ,16 Jahre alt,geht auf einer Gesamtschule. Er hat viel Stress mit Lehrer wegen seines Verhaltens ,weil er nie seine Klappe halten kann. Dadurch wird er oft kritisierte und hat schlechten Noten.Bitte können SIE mir sagen wie wir an seinem Verhalten arbeiten könnten , damit er nicht mehr diskutiert und niemand falsch über ihn denkt weil er sonst ein guter Mensch ist. Können Sie mir bitte helfen wie ich an seinem sozialen Verhalten arbeiten kann ? Danke

    • Von Petra Erkes am Jun 22, 2017

      Liebe Diana, eine Antwort auf deine Frage ist nicht einfach. Eine offene und direkte Art wie die deines Freundes kann tatsächlich leicht dazu führen, dass sich andere missverstanden oder vor den Kopf gestoßen fühlen. Dass die schlechten Noten nur davon kommen, dass er „die Klappe nicht halten“ kann, kann ich mir allerdings nicht vorstellen. Vielleicht ist er mit dem Stoff überfordert und versteckt seine Unsicherheit hinter diesem Verhalten. Was sagt denn dein Freund selbst dazu? Sprich ihn doch einmal direkt darauf an und erkläre ihm, dass du dir Sorgen machst um seine Schullaufbahn.
      Er könnte sein Talent, offen zu sprechen, ja auch positiv nutzen, indem er sich häufiger am Unterricht beteiligt. Erklär ihm, dass du ihm viel mehr Leistung zutraust, als er im Moment zeigt. Dann fällt es ihm bestimmt auch leichter, um Hilfe zu bitten, wenn er welche braucht.

  75. Von Dorian am Jun 21, 2017

    Ich habe in einer Unterrichtsstunde aus Banalen gründen eine 6 in der mitarbeit bekommen, darauf hin sagte der Lehrer, das er mir für die nächsten stunden auch schon ne 6 einträgt, obwohl die noch wochen hin sind.
    Ist das Rechtens ?

    • Von Petra Erkes am Jun 22, 2017

      Hallo Dorian, Noten für Mitarbeit dürfen natürlich nicht im Voraus vergeben werden. Schließlich soll ja die erbrachte Leistung beurteilt werden. Ob die erste 6 gerechtfertigt war oder die Gründe dafür so banal sind wie du schreibst, kann ich nicht beurteilen. Sollte der Lehrer aber tatsächlich Noten im Voraus setzen und darauf bestehen, obwohl du eine bessere Leistung erbringst, kannst du dich an die Schulleitung wenden. Ich würde aber erst einmal abwarten. Vielleicht möchte dein Lehrer dich ja nur zu einer verstärkten Mitarbeit bewegen?

  76. Von Sarah am Jun 29, 2017

    Hallo,
    Meine Lehrerin hat mir absichtlich eine bessere Abschlussnote gegeben obwohl sie wusste, das ich durchfallen und die Klasse wiederholen wollte. Ich habe im ganzen Jahr nur 5wen geschrieben und meine Mündlichemitarbeit war auch nicht die beste. Ich habe in der Abschlussarbeit eine 5 geschrieben und trotdem gibt die mir eine 4. Ich habe sie bereits darauf angesprochen, doch ihrer Meinung nach müsse sie die Notengebung nicht mit mir besprechen. Meine Frage ist jetzt, ob ich da irgendwas machen kann.
    LG Sarah

    • Von Petra Erkes am Jul 3, 2017

      Liebe Sarah, sicher ein ungewöhnlicher Fall. Meist ist es ja eher umgekehrt: Der Schüler möchte unbedingt versetzt werden, die Noten sprechen aber dagegen. Du schreibst von einer „Abschlussarbeit“ und „Abschlussnote“ – was genau meinst du damit? Hast du Prüfungen zu einem Schulabschluss, zum Beispiel dem Mittleren Schulabschluss geschrieben? Oder geht es um eine „normale“ Versetzung? Du hast sicher gute Gründe, warum du das Jahr wiederholen möchtest. Wende dich im Zweifel direkt an die Schulleitung und erkläre deinen Plan und deine Gründe. In einigen Bundesländern ist die freiwillige Wiederholung einzelner Schuljahre möglich. Unter Umständen muss das aber noch vor Ablauf des Schuljahres angemeldet werden. Die Schule muss dir deine Optionen aufzeigen können. Weigert man sich, mit dir zu reden (so wie deine Lehrerin), kannst du dich auch beim Schulamt beraten lassen. Auf jeden Fall solltest du schnell handeln, bevor etwaige Fristen verstrichen sind. Viele Erfolg!

  77. Von Arianne am Sep 26, 2017

    Hallo zusammen,

    ich bin jetzt in die Oberstufe gekommen und wurde jetzt in der 2. Stunde in Wirtschaft und Recht abgefragt.
    Ich bin dem Lehrer auf dem Gang begegnet und da hat er mir mitgeteilt, dass ich 12 Punkte in der Abfrage bekommen hätte, und als ich nachgefragt habe warum es nicht mehr waren, hat er mir gesagt, dass er bei mir anscheinend nachhaken musste und dass man für eine 1 alles mehr oder weniger spontan erzählen muss.
    Er hat mich leider sofort abgewimmelt, sodass ich nicht diskutieren konnte, weil ich mit der Note nicht einverstanden bin. Es kann nicht sein, dass ich nur eine 2 bekomme, weil ich:
    1. Eine Frage nicht ganz genau beantworten musste(da ging es um Mindestlohn->höhere Rente), da hab ich erst ein anderes Argument gesagt, bis er quasi ein Stichpunkt genannt hat und erst dann konnte ich die Antwort geben die er von mir verlangt hat.
    2. Eine seiner Fragen hatte ich nicht genau verstanden und deshalb habe ICH – und nicht er – nachgefragt, weil er so eine Frage davor schon gestellt hatte, und beide hatten die Selbe antwort

    So und jetzt frage ich mich, ob das gerecht ist mir bei zwei minimalen Punkten nur 12 Punkte zugeben, statt wenigstens 13, weil andere Fragen konnte ich sehr genau beantworten oder hätte noch mehr sagen können als er erwartet hat, und habe da quasi Pluspunkte gemacht.

    Was meint ihr, kann ich da noch 13 P „raushauen“ wenn ich gut argumentiere? Oder sieht ihr die Benotung meines Lehrers gerechtfertigt?

    LG Arianne

    P.S.: Ich kann einfach nicht glauben, dass es Lehrer gibt, die dir schlechte Noten geben um dir dein Zeugnis, oder in meinem Fall, mein Abi zu ruinieren.

    • Von Petra Erkes am Sep 27, 2017

      Liebe Arianne,
      mal ganz objektiv betrachtet: Dein Lehrer hat eine Begründung für den Punkteabzug. Ihn davon zu überzeugen, dass du eine bessere Note verdient hast, halte ich für schwierig.

      Aber mal unter uns: Findest du wirklich, dass dein Lehrer dir absichtlich „nur“ eine 2+ statt einer 1- gegeben hat? Und warum glaubst du, dein Abi sei jetzt ruiniert? Immerhin reden wir hier von einer mündlichen Abfrage ganz zu Anfang der Oberstufe – also einer Note unter vielen, die noch kommen werden.

      Ich glaube, du machst dir da zu viele Sorgen. Setz dich selbst nicht so unter Druck. Wenn du weiter so mitarbeitest, wie das offensichtlich im Moment der Fall ist, dann steht auch einem guten Abitur nichts im Wege.

  78. Von Alex am Okt 18, 2017

    Moin!

    Ich bin auf einem 2.Bildungsweg für das Fachabitur und habe nun folgendes Problem.

    Ich gehe die Dinge vornerein sehr sachlich und Distanziert an, nur haben wir jetzt eine Mathematik Arbeit geschrieben ( die erste überhaupt auf der Schule ) und die Lösungen + Rechenwege waren richtig.
    Problem war lediglich die Beschriftung und da hat der Dozent mir die Hälfte der Punktzahlen gegeben. Bei
    Jeder einzelnen Aufgabe konsequent die Hälfte gegeben.
    Ich habe ihn darauf angesprochen und seine Begründung war nur „So muss das sein.“.
    Für die allererste Klausur auf der Schule finde ich das sehr unverschämt da den Schwerpunkt zu setzen, wo natürlich nicht einmal in der Aufgaben Beschreibung was davon stand, er hat es einfach als selbstverständlich gesehen.
    Mit freundlichen Grüßen..

  79. Von Peter Wolf am Nov 9, 2017

    Normalerweise sollten Lehrer objektiv sein und versuchen die Schüler gleich zu behandeln besonders bei der Benotung. Dies ist leider selten der Fall, da auch eine gewisse Symphatie für den einen oder anderen Schüler mitspielt. Wenn ein Schüler sich nicht in das Klassenprofil einordnet hat er meistens schlechte Karten. Es ist ein Horror für die Eltern wenn z.B die Noten stark auseinander trifften und Schüler mit einer 5 in einen Hauptfach nicht versetzt und andere mit einer 5 in die nächste Klasse katapultiert werden. Entscheiden tut dies die Notenkonferenz. Ob die Einschätzung des Leistungsstandes eines Schülers immer korrekt kann niemand nachvollziehen. Manchmal musste ich bei meinen Kindern selber staunen, wie unterschiedlich die Benotung ausfiel. Oft kam es darauf an wie umgänglich der Lehrer mit den Schülern war. Vorallem bei mündlicher Benotung oder in denTests bzw. Klausuren. Es war nicht nachvollziehbar warum es auf verschiedene Aufgaben keine Punkte gab und bei anderen Schülern Fehler nicht korrigiert wurden (2 Augen zu gedrückt wurden) Wenn dann der Lehrer auf freundliche Rückfrage, wie sich die Punktverteilung in der Klausur zusammensetzt dicht macht und sagt, dass die Benotung gerechtfertigt ist ohne Begründung haben die Schüler schlechte Karten. Habe ich als Elternteil versucht mit dem Lehrer ein Gespräch zu führen wurde dies meistens herunter gespielt und dass der Leistungsstand halt nicht den Anforderungen entspricht. Danach wurden meine Kinder noch schlechter benotet und als Nachsatz meinen Kindern gesgagt: „Kommen deine Eltern jetzt wieder!“ So ging es meinen Sohn in Mathematik und meiner Tochter in Englisch. Meine Tochter hatte ständig vieren und fünfen in Englisch. Es wurde uns gesagt sie sei Sprachen unbegabt. Durch einen zufälligen Lerntest einer Psychologie-Studentin von der Uni an der Schule, stellte sich heraus, dass meine Tochter sprachlich sehr begabt ist. Sie hat dann an einen ausserschulischen eurpäischen Englisch-Prüfungs-Test teilgenommen und gut abgeschlossen. Der Kommentar des Englischlehrers darauf, dass sie in seinem Unterricht faul ist und hätte die Benotung verdient. Aussprache mit der Schulleitung hat nichts ergeben und sie sehen keinen Grund die pägogische Fähigkeit des Lehres in Frage zu stellen. Wie können solche unterschiedlichen Einschätzungen von angeblich komptenten Fachpersonen zu stande kommen? Viele Lehrer bestehen auf ihren Standpunkt und stecken Schüler in Schubladen. Durch den jahrelangen Schuldienst, geht die Verantwortung gegenüber den Schülern verloren und es ist Gleichgültigkeit an der Tagesordnung, egal ob man einem Schüler seinen Weg verbaut.

  80. Von Knut am Nov 22, 2017

    Mein Sohn besucht die Realschule in der „Orientierungsstufe“, Klasse5. Die Deutsch-Lehrerin lässt wöchentlich Diktate schreiben,benotet diese Kommentarlos und verwendet die Noten eiskalt für das Zeugnis. Zudem teilt sie Plakatgestaltungen als Aufgabe an 2er-Teams aus,bewertet dann aber die Schüler einzeln. Da sein Teamkollege ihn geneppt hat und ein eigenes Plakat gestaltete an dem logischerweise mein Sohn dann nicht mitarbeiten konnte bekam mein Sohn eine 6,der „Team“kollege eine 4. Daraufhin musste mein Sohn in sein Heft schreiben: „Ich habe eine Woche lang nicht an dem Plakat geabreitet,ich habe eine sechs kassiert“. Ganz ehrlich…was sind denn DAS für Methoden??
    Zu den Diktaten: Die Lehrerin lässt jede Woche eins schreiben, „weil die Orthographie miserabel ist“. Sie sagt auch,dass die Texte zu Hause geübt werden sollen. Wer dann eine 6 schreibt muss das Diktat 5 Mal abschreiben,wer eine 5 hat 4 Mal usw…Und wer eine zwei hat muss es dann noch einmal abschreiben,nur die mit der 1 brauchen nichts machen. Nicht nur,dass ein Diktat schwächenorientiert ist,nein….für gute Noten wird man dennoch bestraft…so geht man nur vor,wenn man sich eine Elite schaffen will!
    Mein Sohn ging mit Freude an die Schule und hat in der Grunschule gute Noten und Spaß an Deutsch gehabt. Das ist nun innerhalb 8 Wochen zunichte gemacht worden. Die Lehrerin sagt die Diktate seien 2.Klasse Niveau,wobei ich mich frage,warum an dann sowas noch macht. Ich habe Texte gesehen von 9.Klässlern…die waren kaum besser vom Satzbau her und Abitur bekommt man damit durchaus auch. Heute hatte ich bereits das zweite Gespräch mit der Lehrerin und erfuhr, dass diese einfach so bei der Grundschule angerufen und sich nach den früheren Leistungen in Deutsch gefragt hat. Darf sie das einfach so??? Datenchutz?? Zudem wurde dann auch noch gelogen,mein Sohn wäre damals schon schlecht in Deutsch gewesen. Komisch…seine Zeugnisse sagen etwas anderes. Was geht hier vor? Gespräch mit Direktor und der Lehrerin wird demnächst angesetzt,aber ganz ehrlich…. da gibt es doch null Chancen die Lehrerin zur Reflektion zu bewegen.
    Schon die Stellung der Tische am Elternsprechtag war bei dieser Lehrerin bezeichnend und einzigartig. Es war zwischen ihrem und dem Tisch der Eltern 1 Meter Platz…Das sagt für mich schon eine Menge aus. Letztlich ging die Lehrerin auf keinen meiner Punkte ein,behauptete nur eine Lösung finden zu wollen wie „WIR“ meinem Sohn helfen können. Meine Anfragen wurden als „Unwichtig“ betitelt.
    Ich wünsche niemandem etwas böses,aber unterrichten sollte diese Lehrerin meiner Meinung nach niemals mehr!
    Über ständige Leistungsabfrage,Denunzierung und Einschüchterung erreicht man niemals einen Lernerfolg! Aber wofür studieren Lehrer denn eigentlich? Das sollte man jwaohl wissen!!!

    • Von Petra Erkes am Nov 22, 2017

      Das hört sich nicht gut an. Wenn die Situation wirklich so drastisch ist, habe ich auch volles Verständnis für die Emotionen, die hier mitschwingen. Aber auch ganz sachlich sind mir einige Punkte aufgefallen, bei denen ich nachhaken würde.
      Zunächst einmal ist es natürlich legitim und absolut sinnvoll, schriftliche Noten als Grundlage für das Zeugnis zu verwenden. Es ist aber höchst umstritten, ob Diktate zu einer Verbesserung der Rechtschreibkenntnisse führen oder nicht. Das Schulministerium NRW etwa hält das klassische Diktat „aus fachdidaktischer und sprachwissenschaftlicher Sicht“ für „nicht sinnvoll“. Hinterfragen Sie doch einmal auf der fachlichen Ebene: Wenn wöchentliche Diktate die Rechtschreibfähigkeiten verbessern, müsste sich das doch auch in verbesserten Noten äußern. Ist das so? Wenn nicht, wann rechnet die Lehrerin mit ersten Erfolgen? Ähnlich kritisch sehe ich die Methode „Je schlechter die Note, desto häufiger muss die Korrektur geschrieben werden“. Worauf begründet sie diese Methode?
      Das Thema Datenschutz ist natürlich ein sehr empfindliches. Grundsätzlich dürfen sich die Schulen in dem Rahmen austauschen, der notwendig ist, um den Bildungs- und Erziehungsauftrag zu erfüllen. Alles, was darüber hinaus geht, bedarf einer schriftlichen Zustimmung der Erziehungsberechtigten. Ich würde es aber diplomatisch versuchen und die Lehrerin im Gespräch darauf hinweisen, dass Sie mit dieser Vorgehensweise nicht einverstanden sind. Wenn sie die Leistungen in der Grundschule benötigt, um die aktuellen Leistungen besser einzuordnen, kann sie Sie als Eltern bitten, die Zeugnisse oder alte Klassenarbeiten mitzubringen. Das sollte aus meiner Sicht ausreichend sein.
      Wichtig ist jetzt vor allem: Bewahren Sie Ruhe! Versuchen Sie, Gespräche möglichst sachlich zu führen. Es geht schließlich um Ihr Kind – und da hilft es wenig, wenn sich die Erwachsenen gegenseitige Vorwürfe machen. Und schließlich: Holen Sie sich Hilfe. Lassen Sie sich zum Beispiel von einem Elternvertreter der Schule zum Gespräch begleiten. Jemand, der persönlich nicht betroffen ist und zudem die Schule bzw. die Lehrerin schon länger kennt, kann sehr hilfreich sein und vermitteln, wenn das nötig ist. Haben auch andere Familien Probleme mit der Lehrerin? Dann sollte der oder die Klassenpflegschaftsvorsitzende das Gespräch mit der Lehrerin bzw. der Schulleitung suchen.
      Das Wichtigste zum Schluss: Stärken Sie Ihr Kind! Erklären Sie ihm, dass es nicht schlimm ist, auch mal schlechtere Noten zu haben. Und das eben nicht alle Lehrer gleich unterrichten. Bieten Sie ihm an, mit ihm zu üben. Wenn es sieht, dass sich seine Leistungen stabilisieren, stärkt das auch das Selbstbewusstsein und die Motivation. Ich wünsche Ihnen alles Gute auf dem weiteren Weg!

  81. Von Mailin am Dez 14, 2017

    Hey
    ich bin in der 10. Klasse einen Gymnasiums und habe in Physik immer eine 2-3 gehabt.
    Jetzt habe ich einen anderen Lehrer, der mich jede Stunde aufruft nach vorne zukommen und die Hausaufgaben vorzustellen. So weit so gut, mache ich auch immer ganz brav, aber komischer Weise sind meine Recherchen immer falsch. Auch meinen Mitschülern ist das aufgafallen, da diese das gleiche wie ich aus dem Internet haben.
    Ich beteilige mich eigentlich am Unterricht, bloß nimt mich der Lehrer nie dran außer ich melde mich nicht. Ein konkretes Beispiel habe ich und zwar habe ich mich gemeldet und andere Schüler auch. Ich wollte etwas zu seiner Aussage sagen und noch eine Frage stellen. Es wurden alle dran genommen, doch bevor der den letzte Schüler dran nahm hat er gesagt ,, So das ist der letzte„, obwohl ich mich als erste gemeldet hat, hat er so getan als würde ich gar nicht da sein.
    Heute war es ganz schlimm und zwar habe ich meine Freundin etwas zu dem Thema gefragt ( ich habe wirklich etwas gefragt) und er ist komplett ausgeflippt und hat gefragt, ob er mich die nächste Stunde vor die Tür setzen soll und ich was abschreiben möchte oder ob ich mal Unterricht mit machen will.
    Ich weiß nicht was ich machen soll. Ich traue mich nicht ihn selbst darauf anzusprechen, weil ich schon immer nicht gut mit Lehrer oder mit Menschen allgemein reden kann. Keine Ahnung woran das liegt.
    Ich freue mich über eine schnelle Antwort.

    LG Mailin

    • Von Petra Erkes am Jan 8, 2018

      Hallo Mailin,
      nun hat es doch etwas länger gedauert, das tut mir leid. Ich hoffe, über die Weihnachtsferien hat sich die Situation schon etwas beruhigt. Wenn die Probleme mit deinem Lehrer weiterhin bestehen und auch deine Klassenkameraden eine Ungleichbehandlung erkennen, solltest du dir dringend Hilfe holen. Erste Anlaufstelle dafür ist euer Vertrauenslehrer. Lass dir einen Termin geben, damit genug Zeit ist, dein Problem ausführlich zu schildern. Du kannst dazu auch jemanden mitnehmen, der deine Angaben bestätigen kann. Bitte darum, ein moderiertes Gespräch mit deinem Physiklehrer zu organisieren, so dass du nicht allein mit ihm sprechen musst. Ob du zu diesem Gespräch auch deine Eltern mitnimmst, kannst du selber entscheiden – in der 10. Klasse kannst du auch versuchen, das zunächst selber zu regeln. Sieh es als gute Übung für später: Um unangenehme Gespräche kommt man leider nicht immer herum. Ich wünsche dir viel Erfolg.

  82. Von BonGoavi am Jan 12, 2018

    Hallo,

    gerade findet die Noten Verteilung für die Halbjahreszeugnisse statt.

    Mein größtes Problem ist Chemie, ich habe dafür fast täglich gepaukt und auch Strichlisten zur mündlichen Beteiligung geführt. Mein Lehrer hat mir trotz allem eine 4 im mündlichen gegeben, einige meiner Mitschüler die so gut wie gar nichts im Unterricht beitragen haben eine 4, somit kann ich nicht verstehen wie es dazu kommt. Ich selber habe bereits schon das Gespräch gesucht, als Antwort bekam ich ein lapideres ,, Das ist meine Ersteinschätzung .“ Er lobte mich zwar auch dafür das ich mich verbessert hätte ,obwohl ich mich weniger melde aber gut ^^ Meine Eltern haben danach dann meinen Lehrer gefragt was ich denn verbessern könnte oder was denn seine Kriterien waren. Keine Antwort. Nun seine Rückmeldung auf die zweite Mail , die wir geschrieben haben:

    Sehr geehrte Frau … , sehr geehrter Herr … ,

    nach dem Gespräch mit … bezüglich Ihrer ersten Nachricht war ich der
    Ansicht, dass die Sachlage und Aussicht geklärt sind und die
    Informationen auch den Weg zu Ihnen finden. Ich habe mehr als nur Ihr
    Zitat zu … gesagt (leider lässt er mich da stehen , als hätte ich gelogen. Er kam aber zu mir und hat genau das gesagt.) und die Tatsache, dass sich Ihre Tochter in der
    Beteiligung verbessert hat, zeigt dies vielleicht auch.
    Diese Rückmeldung und Lob habe ich Mira gestern bereits mitgeteilt ( das stimmt). Ihre
    Beiträge waren in Qualität und Quantität im guten bis sehr guten Bereich ( ähm ja, sieht man an der mündlichen Note ^^)
    und führt sie dies so fort, wird sich das in der Bewertung der Mitarbeit
    widerspiegeln.

    Zu Ihrem Gedankengang:
    Leider ist Ihre Argumentation falsch. Ein Kind, das Mitte Dezember eine
    gute Klassenarbeit schreibt, kann dennoch im August und September
    schweigsam sein. Darüber hinaus ist ebenfalls falsch, dass gute
    schriftliche Leistungen ebenso gute mündliche Beiträge bedingen. In fast
    jeder Klasse gibt es Kinder, meist Mädchen, deren schriftlichen
    Leistungen sich noch deutlich von der Ihrer Tochter abheben, im
    Unterricht jedoch kaum einen Ton von sich aus sagen. ( eine der schlimmsten Sachen wie ich finde, mich einfach mit irgendwelchen Mädchen in eine Schublade zupacken, es gab auch erfolgreiche Chemikerin, die gewiss nicht so drauf waren. Eine sehr sexistische Einstellung, will er mir zudem sagen das eine 2 in der Arbeit mit einem Punkt an der 1 vorbei schlecht ist ?! Zudem sage ich doch was und melde mich wirklich sehr regelmäßig)
    Eine vergleichende Diskussion darüber, welche Klassenkameradin bei
    ähnlicher Bewertung mehr oder weniger gesagt habe, halte ich nicht für
    sinnvoll, da derartige Einschätzungen von … doch als recht subjektiv
    einzuschätzen sind. ( 1. seine Bewertung ist selbst subjektiv. 2. die ganze Klasse hat gesagt das ich mindestens eine 2 im mündlichen haben müsste. Ich störe weder oder benehme mich daneben, zudem verfolge ich den Unterricht meist sehr aufmerksam , da mir Chemie sehr viel Spaß macht.)
    Somit möchte ich Sie bitten, meine Einschätzungen zu respektieren und
    finde darüber hinaus Ihren Umgangston befremdlich. ( Sein Umgangston ist von Oben herab, hochnäsig und zudem eingebildet, er meint auch anscheinend ALLES besser zu wissen.)

    Zur Halbjahresnote:
    Im Fach Chemie liegt bei der Bewertung ein deutlicher Schwerpunkt auf
    der Beteiligung im Unterricht, da nur eine Klassenarbeit pro Halbjahr
    geschrieben wird.
    Somit hätte ich auch mit einer (schwach) befriedigenden, ersten
    mündlichen Bewertung die Gesamtleistung nur mit einer „3“ bewertet. ( auch leider wieder nicht verständlich nach der Einschätzung 30 anderer Leute die mit im Unterricht sind.)
    Von zentraler Bedeutung in der Sekundarstufe I ist für mich jedoch, dass
    die Lerninhalte verstanden und vernetzt werden und weniger die Benotung.
    Diesen Lernzuwachs hat … nun gezeigt und so sehe ich in dem Fach
    Chemie eigentlich keine Probleme. ( für mich ist aber auch die Note wichtig oder besser gesagt diese freche Bewertung.)

    In der nächsten Woche begleite ich die 8. Klassen bei der Skiausbildung
    und stehe somit für eine weitere Korrespondenz nicht zur Verfügung.
    Außerdem habe ich oben meine Gedanken und Sichtweise klargelegt, so dass
    ich in einem persönlichen Gespräch momentan keinen Mehrwert sehe. ( ich empfinde dies als ziemliche Frechheit, wenn Eltern schon zwei Mal nachfragen und der Lehrer dann darin keinen Mehrwert sieht, sich mit den Eltern zu unterhalten. Persönliche Meinung = subjektiv , scheinbar eine sehr verklemmte Sichtweise)

    Abschließend wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende und verbleibe mit
    freundlichen Grüßen: ….

    so viel zu dem Brief.

    Gibt es irgendwelche Tipps und was ist eure Meinung dazu?!

    LG

    • Von Petra Erkes am Jan 15, 2018

      Liebe Mira,
      danke für deine ausführliche Anfrage. Du wirst sicher verstehen, dass der ganze Vorgang für einen Außenstehenden nur schwer einzuschätzen ist. Grundsätzlich kann ich dir und deinem Lehrer nur raten, persönliche Empfindungen so weit wie möglich außen vor zu lassen und sich stattdessen auf das Sachliche zu konzentrieren. Nach deinen Schilderungen gehe ich davon aus, dass dein Lehrer dich dazu anspornen möchte, die Leistungen, die du aktuell in Chemie zeigst, auch dauerhaft zu festigen. Eigene Aufzeichnungen zu führen ist nicht verkehrt. Eine reine Strichliste ist aber zu wenig. Notiere dir auch das Datum deiner mündlichen Mitarbeit und kurze Stichworte, etwa „drei richtige Antworten“ oder „Vorgang an Tafel erklärt“. Außerdem solltest du deinen Lehrer etwa zur Mitte des Halbjahres um seine Einschätzung bitten. Er schreibt ja selber, wenn sich deine Leistungen so halten, liegst du deutlich besser als 4. Im Moment solltest du aus meiner Sicht das Thema aber erstmal ruhen lassen. Die Gefahr ist sonst groß, dass sich die Emotionen unnötig aufschaukeln. Das wäre sicher nicht zu deinem Vorteil. Bleib dran und überzeuge ihn durch kontinuierliche Leistung.

  83. Von Luca am Jan 23, 2018

    Wie sollte man denn am besten bei einem Sportlehrer argumentieren? Mein Sportlehrer kann mich wirklich nicht leiden, meint zu anderen Schülern das ich diese runter ziehen würde und sie eine bessere Note bekommen, wenn sie nicht mehr so viel mit mir ‚abhängen‘. Der besagte Lehrer hat auch meinen Bruder im Unterricht, anfangs hat er uns immer verglichen und dann habe ich mal erwähnt das ich das komplette Gegenteil von meinem Bruder bin. Das komische der Sportlehrer mag meinen Bruder mega und mich nicht, was er eben auch zeigt. Weiterhin erzählt dieser mir, ich würde nie richtig im Sportunterricht mitmachen und müsste mal mehr Ergeiz und Motivation zeigen. Egal was ich mache ich bekomme immer eine 4, manchmal noch gerade so eine 3-… Da würde ich am liebsten wirklich mal ’nichts machen‘ in so einer Stunde, dann ist die Note wenigstens gerechtfertig. Möchte mit dem Lehrer aufjedenfall nochmal sprechen, wobei ich mich auch Frage ob es nicht auch eine Art Mobbing ist, wenn Lehrer theoretisch in der Klasse verbreiten das Schüler x die anderen runterzieht, also ein schlechter Umgang ist. Der versucht irgendwie alle gegen mich aufzuhetzen, es gibt wirklich schon Schüler die nicht mit mir machen wollen, weil sie keine schlechte Note wollen… Aber der Witz ist ja sowieso, dass Schüler die nur 3 mal im Quartal zum Sport erscheinen eine 1 bekommen.

    Habt ihr da auch irgendwelche Tipps?
    Über den Klassenlehrer werde ich nichts richten können, da dieser sehr beeinflussbar ist und das in einem solchen fall sicherlich nicht von Vorteil ist.

    Lg

    • Von Petra Erkes am Jan 24, 2018

      Lieber Luca,
      gerade im Sport ist eine Benotung besonders schwierig – hier gibt es natürlich mehr als richtig und falsch. Ehrgeiz und Motivation können stärker als in anderen Fächern Einfluss auf die Note nehmen. Schwierig wird es aus meiner Sicht aber, wenn sich der Lehrer (wiederholt) negativ über einen Schüler äußert oder anderen Schülern mit schlechteren Noten droht, wenn sie sich mit diesem Schüler abgeben. Wenn der Lehrer sich wirklich so verhält wie du schreibst, stimme ich dir zu: Hier wird die Grenze zum Mobbing überschritten.
      Du solltest nun folgende Schritte überlegen:
      1. Hol dir Hilfe. Sprich mit deinen Eltern und deinen Freunden (vor allem, wenn sie selbst die Aussage(n) des Lehrers gehört haben). Sind sie bereit, dich zu unterstützen? Gibt es an deiner Schule speziell geschulte Mobbing-Beauftragte? Sprich auch mit Ihnen. Mobbing erfordert ein besonders konsequentes und rasches Handeln.
      2. Wenn du bereit bist, für dein Recht zu kämpfen, sorge für einen offiziellen Rahmen: Ein Gesprächstermin mit der Schulleitung und/oder dem Mobbing-Beauftragten hat einen ganz anderen Charakter als ein Pausengespräch alleine mit dem Lehrer. Sei dir vorher darüber klar, was du möchtest. Stell dich aber auch darauf ein, dass jede Geschichte zwei Seiten hat und man dir eventuell auch Vorwürfe macht. Überlege sachlich, was gerechtfertigt und woran du selbst noch arbeiten möchtest.
      3. Ändert das alles nichts, bleibt dir der Gang zum Schulamt. Jetzt bekommt die Sache auch offiziellen Charakter – vielen ist das unangenehm. Überleg dir diesen Schritt also gut. Ein Rückzieher lässt dich nämlich eher schlecht aussehen.
      Du stehst also vor einer Entscheidung, die du nicht leichtfertig und vor allem nicht alleine treffen solltest. Ich wünsche dir dabei alles Gute!

  84. Von Weisnichtweiter am Jan 29, 2018

    Guten tag,

    Ich habe eine frage, es geht darum das mein Werkunterrichts lehrer mir eine 6 für ein Werkstück gegeben hat obwohl ich Attestiert gefehlt hatte.
    Wir haben im Werkunterricht ein System eingefügt das uns immer die Möglichkeit gibt uns nach dem Unterricht selbst einzuschätzen, ich selber habe mich immer nach dem Unterricht auf 1-2 eingestuft, der Lehrer hat mir Recht gegeben und mir in den meisten fällen eine 1 zugesagt, nur abundzu eine 2 (evt. 3 Mal). Jetzt stellen sich mir 2 fragen
    1. Warum kann der Lehrer mir eine 6 für ein Werkstück geben, obwohl ich attestiert gefehlt habe?
    2. Wie entsteht denn bitte aus sowas eine 5 im Halbjahreszeugnis?
    Hatte zudem mit Psychischen Problemen zu kämpfen, deswegen war ich auch attestiert.
    Dies ist jedoch nicht wichtig, weil sich mir solche Probleme in den Weg stellen.
    Bitte um schnelle Antwort und Danke schonmal im Vorraus.

    MfG

    • Von Petra Erkes am Jan 30, 2018

      Lieber Jannes,
      als Außenstehender ist es schwer nachvollziehbar, warum du eine 6 bekommen hast. Auch die Berechnung der 5 kann ich mit den Angaben, die du hier machst, nicht verstehen.
      Ihr scheint aber kein generelles Problem miteinander zu haben; das ist schon mal positiv. Vielleicht passen ja die Daten nicht ganz zusammen? War der Abgabetermin vielleicht schon überschritten, als du dein Attest bekommen hast? Ich rate dir, direkt mit dem Lehrer zu sprechen. Bitte ihn um einen Termin, das ist meist effektiver als ein Gespräch zwischen Tür und Angel. Wenn er die Noten trotzdem für gerechtfertigt hält, frage auch nach, was im zweiten Halbjahr von dir erwartet wird, um eine bessere Note zu bekommen. Viel Erfolg!

  85. Von Unbekannt am Jan 31, 2018

    Ich habe in Sport GFS gehalten über Passen& Stoppen im Fußball. Meine Übungen habe ich auf Wunsch der Lehrerin vor der GFS pünktlich vor dem Abgabetermin vorgelegt und sie war total begeistert davon und meinte die GFS würde so richtig gut werden und die Übungen seien gut, nicht zu einfach und nicht zu schwierig. Nach der GFS hat sie sich 1 Woche lang keine Zeit dafür genommen über die GFS zu sprechen. Nach einer Woche sagte sie zu mir es wäre eine 4 gewesen, mit der Begründung dass die Klasse schlecht im Fußball ist und sich generell in Sport auf dem Niveau von Klasse 5 befindet. (sind Mädchen in Klasse 9) Außerdem wären die Übungen zu schwer gewesen was sie mir aber noch vor der GFS gesagt hätte, was aber ja nicht stimmt. Ein weiteres Argument war, dass ich diejenigen, die an diesem Tag nicht am Sportunterricht teilnehmen konnten nicht mit einbezogen habe. Aber geplant war, dass diese Schülerinnen mit einbezogen werden, was sie auch wusste, da sie den Ablauf der GFS kannte und sie hat nach 5min. zu denen die nicht mitmachen gesagt sie sollen spazieren laufen gehen im Park nebenan ich würde sie ja eh nicht brauchen. Nachdem sie mir das mitgeteilt hatte wollte ich nochmal nachfragen, was sie genau mit diesen Argumenten gemeint hatte, da sie sich wenig Zeit dafür genommen hatte. Ab diesem Zeitpunkt hat sie aber das Gespräch regelrecht verweigert. Sie sagte mir z.B. wann sie Zeit hätte um darüber zu sprechen und als ich sie dann angetroffen habe sagte sie mehrmals sie habe gerade keine Lust darüber zu reden. Nach ca. 1 Woche habe ich eine andere Sportlehrerin gefragt, was man machen kann wenn die Lehrerin das Gespräch verweigert (habe den Namen meiner Lehrerin nicht genannt). Diese sagte mir ich soll sie per Mail fragen, damit es schriftlich ausgemacht ist wann wir sprechen können. So habe ich es gemacht und meine Sportlehrerin meinte dann nur, sie hat keine Lust sich damit auseinander zu setzten und beendet das Gespräch an dieser Stelle. Heute habe ich dann nach 2 Monaten die Ausarbeitung zurückbekommen ohne Feedback und darin stehen nur zwei unnötige Kommentare. Einmal dass ich ihr Feedback nicht beachtet hätte, musste die Ausarbeitung aber abgeben bevor sie mit mir überhaupt über die GFS gesprochen hat und es gab außerdem nie ein Feedback von ihr. Der zweite Kommentar war dann, dass die Klasse eben Fußball nicht kann. Und dazu kommt, dass sie eine Seite der Ausarbeitung nicht beachtet hat.
    Kann mir jemand vllt. sagen was man in so einem Fall machen kann? Sie lässt nach wie vor nicht mit sich reden, beleidigt auch wöchentlich die Klasse, dass wir alle angeblich zu schlecht sind und will auch die Noten aus dem letzten Schuljahr ändern, was absurd ist. Würde es Sinn machen mit einem anderen Sportlehrer darüber zu sprechen, denn unsere Vertrauenslehrerin ist Sportlehrerin? (auch als Klasse, denn alle finden ungerecht was sie tut)

    • Von Petra Erkes am Feb 6, 2018

      Tatsächlich klingt es danach, als hätte die ganze Klasse ein Problem mit der Lehrerin. Die Überlegung, sich an die Vertrauenslehrerin zu wenden, ist unabhängig vom Fach schon ganz richtig. Mein Tipp: Vereinbart ein Treffen möglichst mit der ganzen Klasse. Das kann nach der letzten Stunde sein, aber auch eine Unterrichtsstunde bei eurem Klassenlehrer (natürlich in Absprache). Besprecht gemeinsam, ob wirklich der größte Teil der Klasse betroffen ist bzw. das Problem genauso sieht. Überlegt euch gemeinsam, wer (Klassensprecher, einige Schüler, Klassenlehrer?) zum Gespräch geht. Fordert das Gespräch bei der Schulleitung ein. Sammelt konkrete Argumente und Vorfälle, über die ihr reden wollt, möglichst mit Namen und ggfs. mit Datum. Überlegt auch, was eure Zielsetzung ist (Lehrerwechsel, Notenveränderung?). Und ganz wichtig: Versucht, sachlich zu bleiben. Das ist oft ziemlich schwer, wenn man selbst betroffen ist. Es zeigt aber auch, dass ihr eben nicht emotional handelt und euch das Anliegen wirklich ernst ist.

    • Von Unbekannt am Mrz 5, 2018

      Erstmal danke für die Antwort!
      Unser Problem ist, dass die ganze Sache immer noch mehr aus dem Ruder gerät. Jetzt hetzt sie schon gegen einzelne Schülerinnen sie würden nie gut mitmachen und wären zu schlecht, führt deswegen Einzelgespräche und zieht manche auf diese Art und Weise runter. Ihre Benotung ist auch alles andere als fair. Die beste Note ist momentan eine 4- und ein anderer Lehrer hat mitbekommen wie sie die Noten vorgelesen hat und hat da schon zu ihr gesagt, da kann was nicht stimmen aber sie sagt es liegt daran, dass unser Niveau zu niedrig ist. Unser Klassenlehrer ist in diesem Fall keine Option, da dieser sehr verpeilt ist und Null Interesse an seiner Klasse zeigt, da er nur aushilft und sowieso alles vergisst und sich damit nicht auseinandersetzten möchte. Unsere Vertrauenslehrerin halten viele für ungeeignet, da diese eine sehr ruhige und zurückhaltende Person ist und unsere Lehrerin eine Gabe besitzt jeden Menschen sofort einschüchtern zu können und auch schon andere Lehrer eingeschüchtert hat dadurch. Deshalb glauben einige, dass es der Lehrerin bei ihr genauso gehen würde. Aus der Klasse traut sich niemand mit ihr zu sprechen, da jeder Angst hat wie sie reagiert und sie sich angegriffen fühlt vielleicht und man es am Ende wieder mit ner schlechten Note zurückbekommt.

    • Von Petra Erkes am Mrz 6, 2018

      Auch, wenn ihr vermutet, dass bei den Gesprächen mit dem Klassenlehrer und der Vertrauenslehrerin wenig herauskommt, solltet ihr diese Gespräche führen. Denn erst, wenn die Möglichkeiten an der Schule erschöpft sind, könnt ihr euch an die nächste Stufe wenden: das Schulamt. Überlegt euch aber bitte vorher gut, ob ihr das durchziehen möchtet und ob eure Argumentation belastbar ist. Gibt es mehrere Schüler, die von ihren Erfahrungen berichten würden? Hat jemand Strichlisten oder Protokolle geführt, um z. B. Anwesenheit oder Leistungen festzuhalten? Sind die Aussagen der Lehrerin nachvollziehbar, d. h. in welcher Stunde wurden sie gemacht und in welchem Zusammenhang? Gut vorbereitet könnt ihr dann auch für euer Recht kämpfen.

  86. Von Sümi am Feb 11, 2018

    Hallo habe eine Frage und zwar ist meine Nichte zurzeit in der 4klasse , ihre Leistungen sind nicht schlecht aber auch nicht perfekt sie zeigt ständig auf und wird garnicht drangenommen jedesmal wenn sie nach Hause kommt ärgert sie sich das sie unfear behandelt wird von ihrer Lehrerin bei sport Veranstaltungen , lese Veranstaltungen usw ist sie einer der ersten die sich dabei beteiligt sie geht auch privat zum Ballett Unterricht so das man nicht sagen kann das sie nicht sportlich wäre so merkt man halt bei vielen Dingen das die Lehrerin sie nicht leiden kann die kleine spürt es auch sehr was sie auch leider sehr nimmt so komm ich mal zu der Frage sie hat im Deutschunterricht ein 4 gehabt im letzten Zeugnis und im Halbjahres Zeugnis hat sie eine 5 bekommen womit sie eine Hauptschule Empfehlung bekommen Hat wo wir alle der Meinung ,sind auch die Elternteile der anderen Kinder in der Klasse das sie zu unrecht benotet wurde weil wir sie auf eine Gesamtschule anmelden möchten es aber leider nicht geht wegen der 5 müsste die 5 nicht vorher angekündigt sein oder denn Eltern Bescheid gegeben werden das es nach einer 5 ausgeht so das die Eltern noch die Chance haben könnten was dagegen zu machen wie kann man vorgehen gegen über der Lehrerin. ? Danke im Voraus lg

    • Von Petra Erkes am Feb 14, 2018

      Zunächst ist es immer ein guter Anfang, Emotionen und Fakten zu trennen. Sie schreiben von zwei Fächern: Sport und Deutsch. In Sport weiß ich allerdings nicht, welche Note Ihre Nichte bekommen hat. Grundsätzlich aber ist Sport das Fach mit den stärksten Leistungsschwankungen. Dass die Noten im Laufe der Jahre dabei über mehrere Notenstufen pendeln, ist gar nicht so selten – je nachdem, ob gerade Tanzen, Leichtathletik oder Schwimmen auf dem Stundenplan steht. Jedes Kind hat einfach Stärken und Schwächen. Dass Ihre Nichte privat Ballettunterricht nimmt, sagt also (leider) nichts über ihre Leistungen im Schulsport aus.
      Ihre Hauptfrage dreht sich aber, wenn ich es richtig verstehe, um die Deutschnote. Im Versetzungszeugnis zur 4. Klasse hatte Ihre Nichte eine 4, nun im Halbjahreszeugnis eine 5. Muss die 5 vorher angekündigt werden? Pauschal lautet die Antwort: Ja. Allerdings kommt eine Zeugnisnote in der Regel nicht völlig überraschend. Ihre Nichte hat sicher mehrere Klassenarbeiten geschrieben. In diesen Noten sollte schon eine erste Tendenz zu erkennen gewesen sein. Beim Elternsprechtag (meist im November) war wahrscheinlich auch schon klar, dass es im Vergleich zum Vorjahr eher keine Verbesserung abzeichnet. Oder wurden die Eltern beim Elternsprechtag nicht informiert?
      Ob es möglich ist, trotz Hauptschulempfehlung die Gesamtschule zu besuchen, ist vom Schulgesetz bzw. der Versetzungsordnung Ihres Bundeslandes abhängig. Sie finden diese Gesetze online. In manchen Bundesländern zählt der Elternwille noch vor der Schulempfehlung. Oft ist auch ein Probeunterricht möglich. Sie können außerdem prüfen, ob es möglich ist, gegen den Beschluss der Schulkonferenz Einspruch einzulegen, um die Deutschnote und/oder die Schulempfehlung zu verändern. Bedenken Sie auch, dass in der Regel die Klassen 5 und 6 als Orientierungsstufe gelten und bei entsprechend guten Leistungen ein Schulwechsel möglich ist. In jedem Fall gilt: All diese Rechte können nur die Erziehungsberechtigten wahrnehmen. Als Tante können Sie lediglich moralisch unterstützen.

  87. Von Stefanie Bröker am Mrz 16, 2018

    Hallo Alle zusammen

    Wir haben folgendes Problem mit einer Lehrerin meiner Tochter.
    Meine Tochter besuchte Jahrelang die Realschule, wo auch diese Lehrerin unterrichtete.Dort war sie permanent auffällig. Vergab 6en ohne trifftigen Grund,motzte die Schüler permanent an etc. Fast die gesamte Schule (Eltern) beschwerten sich ständig. Und die Lehrerin wurde dann strafversetzt in die Hauptschule. Nun ist meine Tochter mittlerweile freiwillig auf diese Hauptschule gewechselt, und hat leider wieder diese Frau als Lehrerin. Das ganze Theater macht diese Frau nun auch auf der HS. Beispiele: Meine Tochter hatte vor ca. 3 Wochen Probearbeiten für eine potentielle Lehrstelle. Die Lehrerin vergab an diesem Tag Note 6 an alle Schüler, die nicht anwesend waren, da ein Test geschrieben wurde. Egal ob die Schüler entschuldigt waren oder nicht. Das nächste war letzte Woche: Meine Tochter lag mit schwerer Grippe zu Hause und war offiziell ärztlich entschuldigt. Die Lehrerin vergab wieder 6en an Alle die nicht im Unterricht waren, egal ob entschuldigt oder nicht. ähnliches Problem Heute: Meine Tochter hatte gestern ein Vorstellungsgespräch + Probearbeiten wieder für Lehrstelle. Ebend rief sie mich an und sagte mir, dass gestern ein Arbeit geschrieben wurde, und die Lehrerin zu ihr sagte, sie dürfe sie nicht nachschreiben, weil sie nicht anwesend war. Ich bin ständig am telefonieren mit der Schule, passieren tut da nicht wirklich etwas. Leider ist es uns selten möglich direkt in die Schule zu fahren, durch unsere Arbeitszeiten. Daher bin ich ständig am telefonieren. Was kann man noch tun?

    Liebe Grüße

    • Von Petra Erkes am Mrz 19, 2018

      Liebe Frau Bröker,
      wenn Sie die Schulleitung informiert haben und diese keine weiteren Maßnahmen trifft, können Sie sich im nächsten Schritt an das zuständige Schulamt wenden. Auch wenn Sie beruflich stark eingebunden sind: Nehmen Sie sich dafür ausreichend Zeit. Lassen Sie sich einen Termin geben und tragen Sie dort möglichst sachlich die gesammelten Fakten vor, zum Beispiel die entschuldigten Stunden, die mit einer 6 bewertet wurden oder die Verweigerung, eine Klassenarbeit nachschreiben zu lassen. Ihre Tochter sollte bei dem Gespräch anwesend sein; sie ist alt genug, um ihre eigene Sicht der Dinge zu schildern. Betonen Sie, dass es Ihnen nicht um Rache oder Bestrafung der Lehrerin geht, sondern vor allem um eine angemessene Benotung Ihrer Tochter – vor allem im Hinblick auf die bevorstehende Suche nach einem Ausbildungsplatz.

  88. Von Bettina Winter am Mrz 19, 2018

    Guten Tag in die Runde,
    ich habe eine Frage zum Thema ungerechte Benotung.
    Meine Tochter, 8. Klasse, Gymnasium, hat auf Ihre Latein-Leistungskontrolle eine 6 bekommen, da Sie vergessen hat, die Gruppeneinteilung (A oder B) auf dem Arbeitsblatt zu vermerken.
    Die Lehrerin hat ihr die Arbeit zurückgegeben mit dem Vermerk „Gruppe A oder B?“ und ihr die Note 6 gegeben. Ist das gerechtfertigt.??? Sonst wäre es eine 3 gewesen. Danke für den Meinungsaustausch dazu.

    • Von Petra Erkes am Mrz 19, 2018

      Hallo Frau Winter,
      ob die Note gerechtfertigt ist oder nicht, kann ich natürlich nicht beurteilen. Nur aufgrund der fehlenden Angabe halte ich es aber für übertrieben. Die Gruppe ließe sich ja bestimmt anhand der Aufgaben bzw. Lösungen ermitteln. Solange Ihre Tochter nicht Lösungen für beide Aufgabengruppen verfasst hat (was ich nicht annehme), sollte hier auch keine Verdacht auf einen Täuschungsversuch im Raum stehen. Dieser würde eine 6 nämlich tatsächlich rechtfertigen. Haben Sie schon das Gespräch mit der Lehrerin oder der Schulleitung gesucht? Das wäre meine erste Anlaufstelle. Bitten Sie vor allem um eine sachliche Begründung. Besteht die Lehrerin auf der Note, können Sie sich auch beim Schulamt beraten lassen.

  89. Von Ella am Apr 11, 2018

    Guten Tag!
    Ich bin eine deutsche Schülerin eines Gymnasiums des 9.Jahrgangs und habe in letzter Zeit bemerkt,dass mein Sportlehrer mich zusehends benachteiligt,obwohl ich,in Zustimmung anderer,sehr gute Leistungen hervorbringe.Ich arbeite jede Stunde hart mit ,um diese Note auch im Zeugniss zu sehen,doch vergebens.Andere fehlen unentschuldigt im Unterricht und bekommen eine 2,wohingegen ich mit großer Anstrengung versuche ,immer mein Bestes zu geben,und dennoch die gleiche Note erhalte .Da ist die Sache,dass ich mich vor 2 Jahren dazu entschlossen habe,mir ein Kopftuch anzulegen.Das missbilligt mein Lehrer und das wird in rassistisch angelegten Aussagen deutlich.Da meine Bekleidung nichts mit meinen Noten zu tun hat,frage ich mich ,weshalb er sich so mir gegenüber verhält.Außerdem will ich mein Kopftuch nicht ablegen;ich gebe ihm nicht diese Genugtuung. Ich möchte zugegebenermaßen meine Eltern damit nicht belästigen,dennoch möchte ich diese Situation ändern.Was kann ich tun?

    • Von Petra Erkes am Apr 12, 2018

      Liebe Ella,
      mein bester Rat ist: Such das Gespräch mit dem Lehrer. Wenn du schon vorher den Eindruck hast, er behandelt dich ungerecht und du vermutest dahinter seine Einstellung gegenüber deinem Kopftuch, solltest du auf jeden Fall deine Eltern informieren und das Gespräch nicht alleine führen. Wenn das wirklich der Fall ist, handelt es sich um eine nicht erlaubte Benachteiligung. Allerdings ist Sport eine Sonderfall. Hier gibt es gewisse Kleidungsvorschriften, die teils aus hygienischen Gründen (z. B. im Schwimmunterricht), teils aus Sicherheitsgründen einzuhalten sind. So soll zum Beispiel Schmuck abgenommen werden, weil man hängenbleiben und sich verletzen kann. Ich bin nicht sicher, könnte mir aber vorstellen, dass das für ein Kopftuch ähnlich gilt. Wenn du also verschiedene Übungen nicht mitmachen kannst, weil eine Verletzungsgefahr besteht, wäre das wiederum ein sachlicher Grund für die Herabsetzung der Note. Vielleicht entspricht aber auch – trotz aller Anstrengung – die Note gut einfach deiner Leistung. Das alles kann ich aus der Ferne nicht beurteilen. Wie in den meisten Fällen kann ich deshalb nur empfehlen, ein klärendes Gespräch zu führen. Ich wünsche dir dabei viel Erfolg.

  90. Von Bernd am Apr 16, 2018

    Hallo,

    hab heute mit ner lehrerin geredet die ich privat kenne. Hab erzöhlt dass ich in IV hausaufgaben gemacht hatte weil ich meine unterlagen nicht mehr fand und in bwl wegen so einer aktion ne 6 hingeklatscht bekam. Sie meinte dass die Lehrerin eine Abmahnung geben und mit den eltern zur not telefonieren darf. Aber die 6 zu geben sei keinesfall rechtlich gesehen gerecht.

    Soll ich zum Rektor gehen oder einfach die 6 einfach mir hinnehmen. Mit meiner Lehrerin zu reden bringt nichts, weil sie Begründungen abgelehnt hatte.

    Hiffe auf Hilfe

    MFG

    • Von Petra Erkes am Apr 17, 2018

      Die Möglichkeiten, wie Lehrer auf falsch oder nicht erledigte Aufgaben reagieren können, sind vielfältig und variieren von Bundesland zu Bundesland. Es ist deshalb aufgrund deiner Schilderung schwierig zu beurteilen, ob die vergebene 6 gerechtfertigt war oder nicht.
      Die Schulleitung ist auf jeden Fall eine gute Anlaufstelle. Lass dir am besten einen Termin geben, nimm alle Unterlagen mit und bitte sachlich darum, zu klären, ob die Reaktion deiner Lehrerin angemessen war. Einen guten Eindruck macht es auch, wenn du eine freiwillige Arbeit anbietest, z. B. ein Referat. Um deine Unterlagen solltest du dich natürlich besser kümmern – schließlich brauchst du sie zum üben!

  91. Von Bentje Stamp am Apr 24, 2018

    Guten Tag,
    Ich bin jetzt 8 Klasse und seit diesem Jahr haben wir eine neue Mathe Lehrerin, eigentlich bin ich gut bis sehrgut in Mathe und hatte auch konstante Leistungen in Tests. Ich bin im Unterricht sehr aufmerksam, und lerne Zuhause sehr viel für die Schule. Trotzdem bekomme ich in Mathe in den Klassenarbeiten konstant immer eine 3+, meist fehlen nur ein oder zwei Punkte. Meist zieht sie Punkte ab wo ich keinen Fehler habe oder wenn ich eine Aufgabe anders gerechnet habe zieht sie Punkte für den Rechenzentrum ab. Wenn ich sie dann nach der Sachlichen Begründung frage, dann hat sie immer eine unfäre Erklärung z.B.hat sie mir einen Punkt für den Antwortsatz: Das Ergebniss ist xxx. abgezogen weil er zu kurz wäre. Außerdem redet sie immer meine ganze Arbeit schlecht wenn ich zu ihr komme. In der letzten Arbeit hat sie die Zusatz Aufgabe, die ich auf eine Rückseite geschrieben habe nicht korrigiert /bewertet also bin ich zu ihr hin gegangen und habe sie gefragt. Sie hat es sich nicht einmal angekündigt und meinte dann habe ich keine ausreichende Begründung geschrieben. Ich für diese Arbeit sehr viel gelernt, aber sie nimmt meist min. 1 Aufgabe dran bei der sie entscheiden kann ob es richtig oder Falsch ist (Bsp. Habe ich den gleichen Fehler wie meine Freundin bei ihr ist es richtig bei mir nicht). Unser durschnitt ist meist bei 4-4,4. Ich muss in der nächsten Arbeit eine zwei bekommen um meine 2 zu halten und ich weiß nicht wie? Ich lerne schon soviel und kriege doch ne 3.
    LG BS

    • Von Petra Erkes am Apr 25, 2018

      Wie immer kann ich auch dir nur raten: Hol dir Verstärkung und such das Gespräch. Bitte zum Beispiel deinen Vertrauenslehrer um Hilfe und vereinbart dann mit der Lehrerin einen Gesprächstermin. Er kann auch einschätzen, ob es sinnvoll ist, die Schulleitung mit einzubeziehen. Wenn deine ganze Klasse ein Problem hat (worauf der Notenschnitt hindeutet), kann auch das angesprochen werden. Dann sollte aber auch der Klassensprecher in Aktion treten.

  92. Von HS am Mai 2, 2018

    Das mit den Lehrern ist so eine Sache..
    Ich bin momentan an einer Berufsoberschule , kurz BOS, in der 12. Jahrgangsstufe und hole nach einer zweijährigen Ausbildung das Fachabitur in diesem und das allgemeine Abitur im nächsten Jahr nach.
    Da der Altersdurchschnitt so ca. 21 Jahre ist, und auch schonmal gearbeitet hat, lässt man sich vom Lehrer weniger sagen als in unteren Jahrgangsstufen. Auch Ungerechtigkeit fällt einem eher, auf weil man sich in der Regel auch schon besser selbst einschätzen kann. Heute hatte ich nun die erste mündliche Abiturprüfung in Englisch, ein Fach in dem niemand so wirklich mit der Lehrerin klar kommt, und das Resultat: alle 4 Prüflinge (war eine Gruppendiskussion) 7 Punkte also 3-. Nun bin ich in Englisch eigentlicht recht gut und auch meine 3 Klassenkameraden waren nicht schlecht, doch trotzdem die schlechte Benotung im Abitur. Im lauf des Jahres hatten wir in Englisch schon öfter Probleme mit ihr und ihrer Bewertung aber mehr als hinnehmen konnten wir nicht. Jetzt im Abitur allerdings wär Rationalität schon angebracht. Es war auch ein zweiter Prüfer vor Ort, will aber nicht wissen was es ohne ihn geworden wäre. Auf jeden fall habe ich das schon bei mehreren Lehrern in der Oberstufe bemerkt, manche mehr manche weniger, aber heute war ich schon mächtig sauer. Ich denke, dass das ganze System, die ganzen Räte etc. (bin ja nicht vom Fach) viel zu wenig auf Sym- und Antiphatien achten und dadurch Schülern die eigentlich Kompetent aber nicht Sozial sind die Zukunft verbaut. Das Resultat die ganzen abbrechenden oder erst gar nicht anfangenen Studenten die dann nicht wissen was sie mit ihrem 3,5 Abitur machen sollen, trotz Potenzial. Ich und einige andere Schüler werden das morgen mal mit dem Lehrer bequatschen, ich muss allerdings dazu sagen, dass ich mich oft auch zu schnell über sowas aufrege, aber da ich das jetzt schon ein Jahr mitmache und noch ein Jahr vor mir habe bin ich schon sehr genervt. In meinen Augen sind das die Probleme am Abitur die komplet ignoriert werden weil sich nach dem Abitur kein Schüler mehr damit auseinandersetzen will!

    Mfg

  93. Von Caro am Mai 4, 2018

    Hallo,
    meine Tochter geht in die 6 Klasse auf einem Gymnasium. Sie hat in diesem Schuljahr eine neue Englisch Lehrerin bekommen und ist im halb Jahreszeugnis schon 1 Note schlechter geworden.Darauf hin haben wir eine Nachhilfe geholt. Die beiden arbeiten viel und ihre Nachhilfe sagt das meine Tochter gut ist und sie nur kleine Fehler macht.Komischer weise werden die Noten die sie schreib immer schlechter und ich habe das Gefühl das die Lehrerin die Arbeiten nicht gerecht bewertet.Nach der vorletzten Arbeit habe ich mit Ihr gesprochen ,aber sie hat nur gesagt so ist es auf einem Gymnasium.Bei der letzten Arbeit sollte sie 6 Sätze schreiben und drei Sachen sollten darin vorkommen.Meine Tochter hat 10 Sätze geschrieben und alle drei dinge sind vorgekommen.Okay man hätte es besser machen können keine frage aber meine Tochter hat für diese Aufgabe 0 Punkte bekommen das geht doch nicht. Und als erstes hatte die Lehrerin 7 Punkte hingeschrieben von 12 hingeschrieben, dann durchgestrichen so das man es kaum lesen konnte außer man hält es ins Licht. Meine Tochter LRS und Rechtschreibung wir nicht gewertet hat Sie auch drunter geschrieben trotzdem hat sie einige bemängelt und keine Punkte gegeben .

    • Von Petra Erkes am Mai 7, 2018

      Liebe Caro,
      wie schon häufiger erwähnt ist es aus der Distanz sehr schwierig, einzelne Fälle oder Aufgaben zu bewerten. Wie immer kann mein Ratschlag nur lauten: Wenden Sie sich an die Schule. Mit der Lehrerin haben Sie ja bereits gesprochen (oder es zumindest versucht). Lassen Sie sich darum einen Termin mit der Schulleitung geben, nehmen Sie die zweifelhaften Arbeiten mit und lassen Sie sich die Beurteilung erklären. Wenn Ihre Tochter eine anerkannte Lese-Rechtschreib-Schwäche hat und darum einen Nachteilsausgleich erhält, weisen Sie auch darauf noch einmal hin. Fragen Sie auch nach, ob der Nachteilsausgleich nur für Deutsch oder auch für Fremdsprachen gilt und ob die neue Lehrerin überhaupt davon weiß. Fragen Sie auch, was Ihre Tochter konkret tun kann, um ihre Noten zu verbessern. Auch der Kontakt zwischen der Fachlehrerin und der Nachhilfe kann sinnvoll sein.

  94. Von Wang am Mai 19, 2018

    Ich erkläre mal das Verfahren welches die Mündliche Notengebeung eliminieren kann:
    Dass die Mündlichen noten so überstark bewertet werden, ist für mich eine Schieflage des Deutschen Bildungssystem, in china gibt es sowas wie eine Mündliche Note gar nicht, da zählt nur schriftlich.
    Hat man jetzt aber ein Introvertiertes kind, dass einfach sich überfordert sieht, einfach nur wie ein Händler dem Lehrer um den Mund zu reden, bis der Lehre von einem ahhhhh zu einem Ja kommt, dann geht man in Hessen wie Folgt vor:
    1) Die eltern erklären das Kind mehr oder minder freiwillig für Autistisch und stellen einen entsprechenden Antrag.
    2) Das Kind bekommt einen sozialpädagogen bereit gestellt, weil das Kind ja die welt nicht versteht und für alles eine erklärung bnenötigt.
    3) Die Mündliche noten werden anders gewichtet und die Lehrer müssen auf das Kind Rücksicht nehmen, das Schriftliche Zählt mehr.
    4) eine Untersuchung beim SPZ ist erforderlich, damit man auf die besonderen Begabungen des Kindes eingehen kann.
    5) Die Sozialpädagogische Betreuung ist nur ein fehlökonstrukt und wird eigentlich nicht benötigt, muss man aber über sich ergehen lassen.
    6) Die ständigen Berufstips der Lehrer sollte man sich überklegen, die Lehrer werden versuchen das Kind in Informatik hineinzudrängen. Ich werde da andere Berufe vorziehen, die weniger frustrierend sind und eigentlich nopch mehr geld benötigen… eigentlich sind introvertierte Kinder in einigebn Informatik berufgen oft auch fehl am platz, muss man schliesslich auch Schulungen durchführen und auf andere zugehen…
    PS leider sind diese Mündlichen Noten aus Norddeutschland zu uns gekommen und ich bin der Meinung, dass wir diese Hinterfragen sollten.
    Am besten eltern tun sich zusammen und machen „Dienstaufsichtsbeschwerden“, die Behörden vom staatlichen Schulamt sind verpflichtet jeder Beschwerde nachzukommen. Sprechen sie mit Politikern und drängen sie auf eine Änderung, zu meiner Schulzeit war das alles nicht so extrem.

    • Von Petra Erkes am Mai 28, 2018

      Liebe Leserin, lieber Leser,
      diese Betrachtungsweise kommt mir doch etwas einseitig vor. Manche Kinder sind mündlich stärker, andere schriftlich. Eltern von Kindern, die mündlich besser sind als schriftlich, könnten genauso gut die Abschaffung von Klassenarbeiten fordern. Daraus eine Schieflage des Bildungssystems zu folgern, ist doch zu pauschal.

      Auch die Aufforderung, das Kind als Autist einzustufen, ist nicht einfach so möglich (oder sinnvoll). Autismus ist eine medizinische Diagnose, die vom Facharzt, z. B. einem Kinderpsychiater oder dem Sozial-pädiatrischen Zentrum (SPZ) erst einmal festgestellt werden muss. Zudem binden Sie mit der von Ihnen empfohlenen Methode Ressourcen, die Kinder mit echtem Förderbedarf dringend benötigen.

      Und worauf stützen Sie Ihre „Dienstaufsichtsbeschwerde“? Die Vergabe schlechter mündlicher Noten für schwache Leistungen ist jedenfalls kein belastbarer Grund. Die Lehrer handeln hier lediglich nach den gesetzlichen Vorgaben – und dazu gehört eben auch die Beurteilung der mündlichen Noten. Auch hier werden nur sinnlos Lehrer und Mitarbeiter des Schulamts blockiert, die sich in der Zeit um bessere Dinge kümmern könnten – zum Beispiel die Förderung der schwächeren Schüler!

      Generell gehören beide Leistungsbereiche – mündlich und schriftlich – zum Gesamtbild der Leistungsfähigkeit eines Schülers. Und das kann schließlich auch zum Vorteil sein. So können schwache schriftliche Leistungen durch gute mündliche Leistungen auch ausgeglichen werden – und umgekehrt. Dass eine Arbeit mal „daneben geht“, kann jedem passieren. Gut zu wissen, dass man dann die Möglichkeit hat, durch eine freiwillige mündliche Leistung, etwa ein Referat, die Gesamtnote noch zu retten.

  95. Von Leon Frommer am Jun 15, 2018

    Ich hab da so eine Lehrerin in Mathe wegen der ich jetzt nicht die Versetzung schaffe!
    Ich habe das Gefühl das sie mich nicht so mag wie die anderen da sie mich immer schikaniert uns mich vor der Klasse bloßstellt, ausserdem geht sie während einer Arbeit zu ihren Lieblingsschülern und schaut auf ihre Arbeit und sagt einfach ,,Da musst du nochmal draufschauen“ oder ,,das ist falsch“ aber bei mir macht sie das nie!
    Das macht einen schon Traurig und ich Frage mich ob ich irgendwas dagegen machen kann?
    Würde mich sehr freuen wenn mir jemand Antworten könnte!

    • Von Petra Erkes am Jun 18, 2018

      Lieber Leon,
      falls du wirklich den Eindruck hast, deine Lehrerin behandelt dich ungerecht, führt eigentlich kein Weg um ein klärendes Gespräch herum. Auch, wenn es jetzt wahrscheinlich zu spät ist, um deine Versetzung noch zu retten und du in Zukunft vermutlich bei anderen Lehrern Mathe hast, solltest du der Lehrerin trotzdem vermitteln, wie dein persönlicher Eindruck ist. Dabei würde ich ihr allerdings nicht vorwerfen, dass es ihr Fehler war, dass du die Versetzung nicht geschafft hast – da muss ja noch mindestens ein anderes Fach eine Rolle spielen, oder? Besser wäre es, du schreibst dir alle Vorfälle möglichst konkret auf, die dir noch einfallen. Also nicht: „Sie hat immer den anderen geholfen, mir aber nie.“ sondern „In der zweiten Arbeit hat sie Jan, Ben und Lena gesagt, welche Aufgaben falsch sind, bei mir aber nur geguckt und nichts gesagt.“ Werde möglichst nicht persönlich, sondern versuche, sachlich zu beschreiben, was passiert ist.
      Falls du wieder in eine ähnliche Situation kommst, hol dir rechtzeitig Unterstützung. Sag deinen Eltern, was aus deiner Sicht passiert. Fang frühzeitig – am besten schon im ersten Halbjahr – an, dir Notizen zu machen (mit Datum). Wenn es wirklich nach einer Ungleichbehandlung aussieht, bitte um einen Gesprächstermin mit Lehrer und Schulleitung. Oft passieren solche Dinge ohne Absicht. Dann kann eine sachliche, rechtzeitige Klärung sehr hilfreich sein. Ich wünsche dir viel Erfolg im nächsten Schuljahr!

  96. Von Leonie am Jun 26, 2018

    Folgendes Problem gibt es momentan bei mir auf der Schule…..

    Ich gehe in die 9. Klasse einer Oberschule. Und bei uns in der Klasse unterrichtet eine Lehrerin Sport, Deutsch und GuP (Gesellschafft u. Politik).

    Es ist so das es schon seit längerem bekannt ist das diese Lehrerin nicht neutral und objektiv benotet.
    Lehrer sollten in einem Gewissen Maße ja neutral bewerten und natürlich sachlich und realitätsbezogen.
    Wobei dies Vielen sehr schwer fällt Sympathie etc. dabei möglichst rauszuhalten.

    Ich werde hier jetzt mal einige Beispiele erläutern…
    Ein Schüler in meiner Parallelklasse hat in dem fach GuP in beiden geschriebenen Klausuren eine 4.
    Zudem hat er seine Mappe nicht abgegeben. Ich hingegen habe in den Arbeiten eine 1 und in der Mappe auch .
    Auch was das mündliche angeht hat dieser Schüler nicht besser abgeschnitten als ich.
    Wie kann es sein das Ich mit diesem Schüler gleich bewertet werde?
    Im Zeugnis eine 2… Das kommt mir absolut nicht schlüssig vor.
    Sie sagte mir auch sonst immer ich hätte eine 1 im Zeugnis.
    Sie meinte sogar zu dem Schüler wenn er so weiter machen würde, bekomme er im nächsten Jahr eine 1.
    Das ist absolut sinnlos…

    Eine andere Situation, die aber stark mit der ersten zusammenhängt: In Sport habe ich eigentlich eine 3 .
    Sagte Sie mir auch.
    Vor 2 Wochen hatte ich eine kleine Auseinandersetzung mit der Lehrerin. Es ging darum, das Sie oft fehlt.
    Immer Donnerstags wo wir Sport haben. Es wurde auf der Elternbeiratsitzung auch schon thematisiert.
    Ich hatte sie darauf angesprochen, das Sport oftmals bei uns ausfällt.
    daraufhin hat Sie mich beschuldigt ich hätte Sie bei der Schulleitung verpetzt.
    Sie hatte nämlich bereits ein Gespräch mit dieser.
    Fakt ist ich habe der Schulleitung es nicht mitgeteilt.
    Die Lehrerin hat mich aber einfach dessen beschuldigt. Man hat an ihrem Verhalten gemerkt, das Sie sauer war und sich angegriffen gefühlt hat.
    Ich habe ihr gesagt das ich es nicht war aber Sie wollte mir nicht so recht glauben.

    Jetzt wo die Zeugnisse feststehen und auch schon Elternsprechtage waren habe ich gesehen im Zeugnis steht bei mir in GuP eine 2 statt der 1 und in Sport eine 4 anstelle der 3.
    Das kommt mir absolut so vor als hätte Sie die Noten extra nach der Auseinandersetzung runtergesetzt.
    Für mich ist dies ohne Zweifel eine ungerechte Behandlung.
    Ich habe Sie auch schon darauf angesprochen wegen der Note in Sport. Sie solle die doch bitte ändern .
    Hat Sie schlussendlich nicht getan.
    Man kann mit Ihr auch nicht rational betrachtet ohne Emotionseinflüsse darüber reden.
    Damit kann man die Lehrerin doch nicht durchkommen lassen oder?
    Vor allem müssen wir uns für die Gymnasien mit diesem Zeugnis bewerben für die weiterführende Schule.
    Also ist das zeugnis von sehr hoher Bedeutung…..:(

    Da es auf der Hand liegt das nicht nur bei mir der Fall ist, habe ich beschlossen mit der Schulleitung darüber zu reden.

    Hoffentlich kann mir Jemand eine Ansicht über diese Problematik liefern.
    Es würde mir sehr helfen die Situation gut zu lösen ohne weiteren Stress.

    LG 🙂

    • Von Petra Erkes am Jun 26, 2018

      Liebe Leonie,
      du hast die sinnvollste Lösung bereits selbst genannt: Nachdem du deine Lehrerin direkt angesprochen hast, ist der nächste Schritt ein Gespräch mit der Schulleitung. Ich empfehle dir, dafür einen Termin zu vereinbaren und das Gespräch nicht alleine zu führen. Ein Vertrauenslehrer, ein Schülervertreter oder deine Eltern können dich unterstützen. Konzentrier dich in deiner Argumentation vor allem auf dich und deine Leistungen. Vergleiche mit anderen Schülern solltest du möglichst vermeiden.

  97. Von Jonas am Jun 26, 2018

    Hallo

    Und zwar hatte ich eine englisch mündliche prüfung
    Ich habe mich in der Note 2-3 tendentziert und ich kriege eine 4
    Mein patner hat mir nach der prüfung gesagt das er schlecht gesprochen hat und ich definitiv besser war aber mein partner hat eine 3 gekriegt und ich habe mich sehr angestrengt kannst du mir ein tip geben

    MfG
    Jonas

    • Von Petra Erkes am Jun 27, 2018

      Lieber Jonas,
      gerade in mündlichen Prüfungen ist es oft schwierig, sich selbst realistisch einzuschätzen. Vielleicht hat dein Prüfungspartner es so empfunden, dass er schlechter war, der Prüfer hat das aber ganz anders gesehen. Vielleicht hat dein Partner auch inhaltlich bessere Antworten gegeben. Du kannst natürlich den Prüfer noch mal ansprechen und dir erklären lassen, wie deine Note zustande gekommen ist. Verändern wird sie sich dadurch zwar nicht, aber für zukünftige Prüfungen weißt du, worauf es ankommt und was du vielleicht noch besser vorbereiten musst.

  98. Von Sina am Jul 6, 2018

    Ich leide unter Depressionen und habe sehr oft in der Schule gefehlt. Ich bekomme von allen Lehrern vorgeworfen, ich würde schwänzen und es wird überhaupt nicht ernst genommen. Ich habe in einigen Fächern deutlich schlechtere mündliche Noten als die schriftlichen Noten und die ziehen mich ganz oft sehr weit runter. In Deutsch z.B stand ich schriftlich auf 11 Punkten und bekam mündlich 7, ergo 9 Punkte im Zeugnis. Ich könnte nur noch heulen deswegen. Was kann ich dagegen tun? Es ist eindeutig unfair, niemand sieht mich so schlecht und das was ich in meinen Aufsätzen schreibe entspricht genau dem, was ich auch sage.

    • Von Petra Erkes am Jul 9, 2018

      Liebe Sina, es ist nicht leicht, dir einen Rat zu geben. Depression ist eine anerkannte Erkrankung, die eine kompetente ärztliche Begleitung erfordert. Wenn dir die Noten zusätzlich psychisch zu schaffen machen, solltest du mit deinem Therapeuten darüber sprechen. Wenn du ihn von der Schweigepflicht entbindest, ist eine Zusammenarbeit mit der Schule möglich. Leider stößt man mit einer Depression noch immer häufig auf Unverständnis oder Fehlinterpretationen. Da helfen nur Aufklärung und ein offener Umgang mit der Erkrankung.

  99. Von Nina am Sep 12, 2018

    Hallo,

    meine Tochter, 6te Klasse Realschule, kam im Diktat mit einer 6 nach Hause, weil sie vergessen hatte ihren Namen auf das Blatt zu schreiben. Ansonsten hatte sie zwei Fehler. Es gebe da eine Absprache zwischen Schülern und der Lehrerin. Ist das noch gerechtfertigt, darf sie solche Absprachen treffen?
    Ich finde es ziemlich Grenzwertig. Zumal mein Kind im letzten Moment noch gemerkt hat, dass ihr Name fehlt und bevor sie ihn noch drauf schreiben konnte, hat das Kind, was die Arbeiten einsammeln sollte ihr den Zettel weg genommen. Meine Tochter hat dann noch gesagt, dass sie den Namen noch nicht geschrieben hat und von der Lehrerin kam dann nur ein “Pech gehabt“

    • Von Maren Müller am Sep 13, 2018

      Liebe Nina,

      vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich empfehle Ihnen in diesem Fall einen Termin mit der Lehrerin zu vereinbaren und in einem Gespräch den Vorfall zu besprechen. Gegebenenfalls können Sie das Gespräch auch zusammen mit einem Vertrauenslehrer führen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

  100. Von Unbekannt am Nov 18, 2018

    Hallo,
    Ich bin Schülerin in der siebten Klasse an einem Gymnasium. Neulich haben wir unseren Klassenlehrer gewechselt, und deshalb eine neue Lehrerin in Spanisch. Und leider auch stellvertretende Klassenlehrerin.
    Bisher war Mathe mein Lieblingsfach und ich hatte bereits neun schriftliche Einsen in Folge. Von der Grundschule rede ich lieber nicht, die Mathelehrerin in der 3. und 4. Klasse hat mich nicht leiden können.
    Jetzt haben wir letztens eine Arbeit geschrieben. Die Lehrerin kam wie immer ca. 20 Minuten zu spät zum Unterricht. Wir hatten ca. 30 min Zeit, um eine Arbeit mit VIELEN Aufgaben, für die man VIEL überlegen muss, die ungefähr immer die GLEICHE Aufgabenstellung hatten, zu schreiben. Es sind sage und schreibe 2 von 30 Kindern fertig geworden. Dem Rest fehlen 1 bis 3 Aufgaben (mir zum Glück nur eine halbe). Das lustige ist: wir hatten eine Doppelstunde und hätten theoretisch länger schreiben können. Aber nein, wir müssen natürlich direkt mit dem nächsten Thema anfangen, während sie dann im Unterricht schön unsere Arbeiten korrigiert. Sie wusste, dass kaum jemand fertig war. Und jeder hat es den Eltern erzählt. Irgendwer hatte auch schon angerufen bei ihr, aber sie lässt nicht mit sich reden. Nicht einmal unser Klassenclown hat sich getraut, was zu sagen.
    Deshalb wollte ich fragen: DARF sie das überhaupt?
    Den Klassenlehrer wollen wir auch darauf ansprechen, da sie auch zusätzlich nicht gut erklären kann. Als Schüler muss man sich in ihrem Unterricht die Sachen immer selbst beibringen, sonst hat man ein Problem.
    Das Gymnasium ist in Niedersachsen, falls das hilft

    • Von Thomas Momotow am Nov 19, 2018

      Hallo Lea,
      das hört sich an, als sei das so nicht OK. Du schreibst: „Die Lehrerin kam wie immer ca. 20 Minuten zu spät“. Dann fehlen ja 20 Minuten Bearbeitungszeit. Was ihr vorhabt, finde ich eine gute Idee: Den Klassenlehrer ansprechen. Wenn du sagst, dass die Lehrerin oft zu spät kommt, ist das natürlich ein Problem, das zur Sprache kommen muss. Außer dem Klassenlehrer ist auch die Klassenpflegschaft die richtige Stelle, um das Thema anzubringen. Also auch mit den Eltern sprechen, damit sich Elternvertreter und Klassenlehrer darüber austauschen können.
      Beste Grüße, Thomas Momotow

  101. Von anonym am Nov 20, 2018

    Hi,
    ich mache dieses Jahr Abitur und habe heute meine mündliche Note in Englisch bekommen. Eine 4. Find ich persönlich ungerechtfertigt. Letztes Jahr hatte ich eine andere Lehrerin und stand mündlich 2. Ich hab es schriftlich abgewählt, deshalb gibt es keine Möglichkeit für mich das auszugleichen. Diese Note wird auch auf meinem Abizeugnis stehen und meinen NC nach unten ziehen. Ich möchte ein duales-Studium machen, aber mit einer 4 in Englisch wirkt das so, als könnte ich kein Englisch.
    Mein Lehrer bewertet nach politischen und geschichtlichen Wissen, was ja schonmal garnichts mit Englisch zu tun hat. Eine Freundin hat den gleichen Lehrer im LK und stand schriftlich 1- und mündlich 5. Sie ist zum Direktor gegangen und hat statt 7 8 Punkte auf dem Zeugnis bekommen. Dieses Jahr steht sie immer noch mündlich 5 und schriftlich hat sie eine 5 geschrieben. Das kann ja wirklich nicht sein.
    Das Problem ist, dass dieser Lehrer einen eher schlechter einstuft, wenn man mit ihm redet und sich darüber beschwert. Ich weiß nicht, ob ihm klar ist, dass er mit unserer Zukunft spielt.

    LG

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