Elternsprechtag: Mit Lehrern im Gespräch bleiben

Beim Elternsprechtag Kritik annehmen – und hinterfragen
Natürlich denken Mütter und Väter (zumeist) nur das Beste von ihren Sprösslingen. Doch im Gespräch mit dem Lehrer kann auch einmal etwas eher Unangenehmes herauskommen. Manche Kinder verhalten sich in der Schule ganz anders als bei Mama, sind nicht artig, sondern kleine Rabauken oder machen lieber Quatsch, als ruhig zu lernen. Vielleicht haben sie auch von unfairem Verhalten des Lehrers erzählt und plötzlich stellt sich heraus, dass alles ganz anderes war. So etwas zu erfahren, ist wichtig für Eltern. Deshalb sollten Sie beim Elternsprechtag aufgeschlossen und kritikfähig sein, damit die Lehrer ihre ehrliche Einschätzung zu Verhalten und Leistungen abgeben können. Das Gleiche gilt natürlich umgekehrt: Auch Eltern dürfen den Elternsprechtag nutzen, ihre Meinung zu sagen oder gerechtfertigtem Ärger Luft zu machen. Solange im Mittelpunkt steht, was gut für das Kind ist.
Gute Fragen für den Elternsprechtag
Damit Sie für den Elternsprechtag gut vorbereitet sind, haben wir Ihnen hier die wichtigsten Fragen zusammengestellt:
- Wie ist der Notenspiegel in der Klasse?
- Aus welchen Bausteinen setzen sich die Noten zusammen?
- Was wird von meinem Kind mündlich wie schriftlich erwartet?
- Wie verhält sich mein Kind allgemein im Unterricht?
- Kann mein Kind gut selbstständig arbeiten oder braucht es oft Hilfe?
- Hat mein Kind „Lücken“?
- Wie ist das Verhalten meines Kindes in der Gruppe?
Zur optimalen Vorbereitung können Sie sich hier einige Fragen zum Elternsprechtag herunterladen, die Sie mit zu dem Gespräch nehmen können (PDF, 35 KB)