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Nachhilfe-Studie Pohl 2005

Pohl/Beekmann/forsa (2005):
„Deutsche Schulen – gut oder ausreichend? Ergebnisse der repräsentativen Eltern-Befragung durch forsa“


10% aller Eltern geben an, ihr Kind bekomme Nachhilfe. 2% der Kinder gar in zwei Fächern. Realschüler erhalten zu 21% Nachhilfe, Gymnasiasten zu 15%, Gesamtschüler zu 14%, Hauptschüler zu 8% und Grundschüler zu 4%. Je älter die Kinder und je höher die Klasse des Kindes, desto häufiger wird Nachhilfe erteilt. Ab Klasse 11 bzw. ab 16 Jahren nimmt die Häufigkeit der Nachhilfe allerdings wieder ab. Überwiegend selbstständig lernen 57% der Kinder der befragten Eltern. Eltern von Grundschülern stimmen zu 48% dieser Aussage zu, Gymnasiasten lernen zu 70% überwiegend selbstständig.

Je älter das Kind, desto häufiger geben Eltern an, es lerne überwiegend selbstständig. 16- bis 20-Jährige zu 76%, 6- bis 10-Jährige zum Vergleich nur zu 50%. Betrachtet man die Klasse des Kindes, spiegelt sich diese Struktur wieder. Das Lernen mit den Eltern oder mit Freunden nimmt mit steigendem Alter und fortgeschrittener Klasse des Kindes ab. Eltern mit hoher Bildung geben zu 65% an, ihr Kind lerne überwiegend selbstständig, bei Eltern mit niedriger Bildung sind es lediglich 52%.

Schüler, die eine Halbtagsschule besuchen, erhalten zu 11% Nachhilfe, Ganztagsschüler zu 10%. 11% der westdeutschen Schüler nehmen Nachhilfe und 9% der ostdeutschen. Niedersachsen und Bremen stellen mit 18% prozentual die meisten Nachhilfeschüler, Bayern mit 8% die wenigsten. In Großstädten (ab 100.000 Einwohner) wird mit 14% mehr Nachhilfe in Anspruch genommen, als in kleinen Orten (unter 20.000 Einwohner). Dort sind es nur 10%. Kinder von erwerbslosen Eltern erhalten nur um einen Prozentpunkt weniger Nachhilfe, als Kinder von erwerbstätigen Eltern (10 und 11%).

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