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Nachhilfe-Studie Institut Emnid 2008

Institut Emnid im Auftrag der Bertelsmann Stiftung (2008):
„Integration durch Bildung – Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung in Deutschland“


Angesichts der großen Herausforderungen an das Bildungssystem durch Migration und demographischen Wandel befürwortet eine Mehrheit der deutschen Bevölkerung weitreichende Reformen. Insbesondere die Eltern plädieren für eine Reform des dreigliedrigen Schulsystems, den raschen Ausbau der Ganztagsschule und eine bessere Integration von Kindern mit Migrationshintergrund. Fast die Hälfte der Deutschen hält das aktuelle Bildungssystem für ungerecht (45% der Befragten insgesamt; 48% der Eltern). In Ostdeutschland sagen sogar 60% der Befragten, dass sie das Bildungssystem für nicht gerecht halten.

Die Mehrheit der Befragten und fast 60% der Eltern meinen, dass alle Kinder eher faire Chancen hätten, wenn sie möglichst lange gemeinsam unterrichtet würden. Die Befragten sind mehrheitlich für eine spätere Aufteilung der Kinder auf unterschiedliche Schulformen, das heißt nach Klasse 6 oder nach Klasse 9. Weniger als ein Drittel der Befragten - in Ostdeutschland sogar nur jeder Fünfte - hält die jetzige Aufteilung nach Klasse 4 für gut.
Drei Viertel der Bevölkerung (78%) und der Eltern (75%) plädieren dafür, dass das System der Ganztagsschulen ausgebaut werden soll. Von den Eltern der Gesamtschüler sind sogar 85% der Meinung, dass es mehr Ganztagsschulen geben soll, wie es die Gesamtschulen in der Regel bereits schon sind.

Die Ressourcen im Bildungsbereich sollten nach der Mehrheit der Bevölkerung dort eingesetzt werden, wo sie besonders benötigt werden. Jeweils drei von vier Befragten (74%) wünschen sich, dass die Schulen in benachteiligten Stadtvierteln gegenüber anderen Schulen besser ausgestattet werden sollten. Fast 90% der Befragten plädieren für eine stärkere individuelle Förderung der Kinder aus sozial schwachen Verhältnissen. 62% der Befragten und 67% der Eltern sind dafür, dass Schüler aus ausländischen Kulturkreisen verstärkt individuell gefördert werden. Zwei Drittel der Bevölkerung (66%) und 71% der Eltern würden sogar Kindern und Jugendlichen ausländischer Herkunft bei der Integration helfen, etwa durch Unterstützung bei den Hausaufgaben.

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