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Kompass für die Grundschule

Mit dem ersten Schultag verändert sich für Familien vieles. Zwischen Hausaufgaben, neuen Freundschaften und dem ersten Notenfrust erlebt das Grundschulkind eine aufregende Zeit – und seine Eltern ebenso. Für sie stellen sich wichtige Fragen: Wie begleiten wir unser Kind sinnvoll durch die Grundschule? Wobei sollten wir es unterstützen, wann dürfen wir uns heraushalten? Und wie gelingt es uns, diese turbulenten Jahre trotzdem zu einer glücklichen Familienzeit zu machen? Orientierung für diese Fragen bietet unser Kompass für die Grundschule.

Ratgeber „Kompass für die Grundschule“
Als Heft oder digital

Von der Einschulung bis zum Übergang auf die weiterführende Schule: Die Broschüre „Kompass für die Grundschule“ begleitet Eltern durch die wichtigen ersten Schuljahre. Sie erfahren darin, vor welchen Herausforderungen die Kinder in den einzelnen Jahrgangsstufen stehen, warum ihre Motivation manchmal verloren geht, wie Eltern ihnen Halt geben können – und wann Unterstützung von außen sinnvoll ist. 

Dazu gibt es praktische Tipps für den Familienalltag und Anregungen für ein entspanntes Familienleben zu Hause. Jetzt herunterladen oder gleich hier lesen:

Tipps für die Grundschulzeit
Von Inke Hummel

Durch die Grundschulzeit mit Inke Hummel | Intro

Intro
Durch die Grundschulzeit mit Inke Hummel

Video 1: Wie wir unser Kind bewerten

Tipp 1
Wie wir unsere Kinder bewerten

Tipp 2: Eltern tragen Verantwortung nicht alleine

Tipp 2
Eltern tragen Verantwortung nicht alleine

Tipp 3: Erinnerungen an die eigene Schulzeit

Tipp 3
Erinnerungen an die eigene Schulzeit

Tipp 4: Die Wirkung von Vergleichen

Tipp 4
Die Wirkung von Vergleichen

Tipp 5: Bewältigungskraft und Beziehungsstärke fördern

Tipp 5
Bewältigungskraft und Beziehungsstärke fördern

Interview mit Inke Hummel
„Es ist ein Tanz aus Nähe und Distanz“

Die Grundschule kann herausfordernd sein – auch für die Eltern. Die meisten möchten ihr Kind unterstützen und wünschen sich eine enge Beziehung. Aber die ersten Schuljahre sind auch eine Zeit des Loslassens: Das Kind wird selbstständiger, entwickelt seine eigene Persönlichkeit und fordert Freiheiten ein. 

Dass es dabei in vielen Familien zu Reibungen und Schwierigkeiten kommt, weiß die Erziehungsberaterin Inke Hummel. Aber sie kennt auch mögliche Lösungen, die sie im Interview verrät.

Inke Hummel
„Es ist ein Tanz aus Nähe und Distanz“ 

Bücher zur Grundschulzeit
von Inke Hummel

Miteinander durch die Grundschulzeit

Beziehung stärken & gelassen begleiten 
So schafft dein Kind den Schulalltag 
224 Seiten 
14,5 x 21,5 cm, Softcover 
ISBN 978-3-8426-1717-9 
€ 22,00 [D] / € 22,70 [A]

„Die erste Klasse entscheidet über den Rest des Lebens.“ Mit einem solchen Gefühl von Druck kämpfen viele Eltern, wenn die Einschulung ihres Kindes vor der Tür steht: Kommt mein Kind gut mit den Regeln in der Schule klar? Kann es sich gut genug konzentrieren und alle Aufgaben bewältigen? Zwischen ABC und Einmaleins, Hausaufgaben und ausreichend Schlaf passiert es schnell, dass die Familie ihren sicheren, beziehungsstarken Weg aus den Augen verliert. Damit das nicht geschieht, zeigt Inke Hummel, welche Aufgabe Eltern in der Grundschulzeit haben und wie sie ihrem Kind dabei helfen, Herausforderungen immer besser zu meistern.

Ups, ich komme in die Schule

Eine Vorlesegeschichte zum Schulstart 
80 Seiten, illustriert von Verena Potthast 
17,0 x 24,0 cm, Hardcover 
ISBN 978-3-8426-1726-1 € 18,00 [D] / € 18,50 [A]

Wildhildas erster Schultag steht vor der Tür, doch statt den Schulranzen zu packen, spürt Wildhilda Angst, Aufregung und Ungewissheit. Warum freuen sich bloß all ihre Freunde so auf die Schule? Dieser „Ernst des Lebens“, von dem die Erwachsenen ständig reden, hört sich gar nicht nach Spaß an! Dieses Buch zeigt, dass es vor der Einschulung ganz unterschiedliche Gefühle geben kann von Lust bis Frust. Neben der Vorlesegeschichte liefert die Familienbegleiterin und Pädagogin Inke Hummel hilfreiche Impulse für Eltern, wie sie vor dem Schulstart ganz leicht mit ihren Kindern ins Gespräch kommen können. So können sie Vorfreude, Anspannung oder auch Unlust Raum geben und mit ihrem Kind stärkende Beziehungsmomente erleben.

7 Tipps für mehr Motivation
So gewinnt Ihr kleiner Nullbock seine Lernfreude zurück

Kinder bleiben motiviert, wenn sie merken: „Ich kann das schon besser als gestern.“ Loben Sie deshalb nicht nur gute Noten, sondern vor allem Anstrengung und auch kleine Erfolge.

Grundschulkinder können sich nur 15 bis maximal 20 Minuten am Stück konzentrieren. Deshalb funktionieren kurze Lernphasen mit kleinen Pausen dazwischen meist besser als langes Sitzen am Schreibtisch.

Hat das Kind mehrere Aufgaben zu erledigen, beginnt es am besten mit der leichtesten. Das verschafft ihm ein gutes Gefühl und motiviert für die schwierigeren Themen.

Jedem Kind fällt das Arbeiten leichter, wenn es sich für den Lernstoff interessiert. Fragen Sie daher nach, lassen Sie sich von Ihrem Kind das Thema erklären und zeigen Sie selbst Interesse daran – ohne das Gespräch gleich auf Leistung oder Noten zu lenken.

Viele Kinder benötigen nach einem langen Schultag erst einmal etwas Ausgleich, um sich wieder zum Lernen motivieren zu können. Am besten funktioniert das mit Bewegung: Toben, Fahrradfahren oder ein kurzes Spiel mit dem Ball oder Hüpfseil etwa helfen, danach konzentrierter zu lernen.

Der Arbeitsplatz des Kindes sollte ein Ort sein, an dem es sich gern aufhält. Der Schreibtisch ist aufgeräumt, Lernmaterialien sind griffbereit, und Ablenkungen wie Handy oder Tablet werden aus dem Blickfeld geschafft.

Gerade bei Lernstress zeigen schöne Familienerlebnisse, dass Glück nicht nur von der Schule abhängt. Egal, ob beim gemeinsamen Spielen, auf einem Ausflug oder bei einem kuscheligen Vorleseabend: Kinder lernen besser, wenn sie sich sicher, entspannt und angenommen fühlen.

Leselust statt Lesefrust
Sechs Ideen, um Lesemuffel zu motivieren

Brücken bilden

Hat das Kind einen Lieblingsfilm oder ein Lieblingsspielzeug? Oft gibt es dazu Bücher, Comics oder Kindermagazine. Bekannte Figuren erleichtern vielen Kindern den Einstieg ins Lesen.

Leicht machen

Viele Eltern rümpfen die Nase, wenn ihr Kind nur Comics, Rätsel oder die PS-Zahlen im Auto-Quartettspiel liest. Dabei sind solche kurzen Texte ein guter Start – Hauptsache, das Kind erlebt Lesen nicht bloß als anstrengende Schulaufgabe.

Geheimaufträge geben

Manche Kinder lesen motivierter, wenn sie dabei eine Aufgabe haben: „Finde drei lustige Wörter“, „Entdecke den Bösewicht zuerst“ oder „Sag mir später, was du an der Geschichte ändern würdest.“

Bücher herumliegen lassen

Viele Kinder reagieren empfindlich auf gut gemeinte Vorschläge. Oft funktioniert es besser, ein spannendes Buch einfach sichtbar herumliegen zu lassen – ganz ohne Aufforderung.

Besondere Leseorte finden

Bauen Sie mit Tüchern oder Bettlaken eine Lesehöhle unter dem Tisch, machen Sie ein Familien-Picknick mit Büchern oder gehen Sie mit Ihrem Kind zum gemeinsamen Lesen ins Café: Besondere Orte verbinden das Lesen mit positiven Gefühlen.

Hören beim Lesen

Hörbücher ermöglichen es Kindern, das Hören und Lesen miteinander zu verbinden: Wenn der Buchtext wörtlich vorgetragen wird, kann das Kind entspannt mitlesen und der Geschichte folgen, selbst wenn einzelne Wörter schwierig zu lesen sind.

Online-Ressourcen

Manche Probleme werden größer, wenn man sie wachsen lässt. Deshalb ist es wichtig, rechtzeitig kompetente Informationen und Hilfe zu suchen. Hier ist eine Liste seriöser Anlaufstellen:

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