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Pressemitteilung 25.11.2010-2

Immer mehr Grundschüler benötigen Nachhilfe
Immer mehr Grundschüler besuchen das Nachhilfeinstitut Studienkreis. Dabei fällt auf, dass vor allem in Bundesländern, in denen die Empfehlung der Schule für den Übergang verbindlich ist, der Bedarf an Nachhilfe bei Kindern bis zehn Jahren steigt.

Hier ist der Anteil der Schüler bis zehn Jahren in den Instituten im Vergleich zu 2008 um zwei bis sechs Prozentpunkte auf 11 bis 18 Prozent angestiegen. Betrug der Anteil der Grundschüler in den Studienkreis-Instituten in Brandenburg 2008 beispielsweise noch 12 Prozent, so liegt er 2010 bereits bei 18 Prozent. In Bundesländern, in denen die Eltern dagegen entscheiden können, welche weiterführende Schule ihr Kind besucht, ist der Anteil der Schüler bis 10 Jahren lediglich um ein bis vier Prozentpunkte auf sechs bis zehn Prozent gestiegen. Den gestiegenen Bedarf an Nachhilfe bei Grundschülern erklärt sich Studienkreis-Geschäftsführer Bernd Kreissig wie folgt: „Viele Eltern erkennen, dass Bildung heutzutage immer wichtiger wird und legen daher konsequenterweise bereits im Grundschulalter Wert auf eine individuelle Förderung ihrer Kinder.“

Die Entscheidung, welche weiterführende Schule ein Kind besucht, ist in den Bundesländern unterschiedlich geregelt. Fast überall sind Noten oder Beurteilungen ausschlaggebend für den Übergang. Meist spricht die Schule eine Empfehlung aus, die in einigen Bundesländern verbindlich ist. Zeigen sich Eltern mit dieser Empfehlung nicht einverstanden, können die Kinder zusätzliche Prüfungen ablegen und zum Beispiel an einem Prognoseunterricht teilnehmen. Das Ergebnis dieser Prognose ist dann für die Schulwahl bindend.
In anderen Bundesländern können sich die Eltern über diese Empfehlung hinwegsetzen und selbst über die weiterführende Schulart entscheiden.
Für Eltern und Schüler ist die Übergangsentscheidung häufig mit großem Druck, vielen Erwartungen, aber auch Ängsten verbunden. Das bestätigt auch der Bildungsforscher Professor  Klaus Hurrelmann von der Hertie School of Governance in Berlin: „Die Eltern wissen aus eigener beruflicher Erfahrung, wie wichtig für ihr Kind ein hochwertiger Schulabschluss ist. Fast 60 Prozent von ihnen streben an, dass ihr Kind das Abitur absolviert. Deshalb reagieren sie nervös, wenn nicht sie selbst, sondern ein Schulnotenschlüssel über den Übergang zum Gymnasium entscheiden soll. Die Übergangsentscheidung führt dadurch oft zu einer enormen Belastung der Eltern-Kind-Beziehung. Um alle Chancen für ihr Kind zu wahren, greifen sie vermehrt die Angebote der professionellen Nachhilfeinstitute auf.“
 
HINTERGRUND
Kurz-Übersicht zur Regelung der Übergangsentscheidung in den einzelnen Bundesländern


Übergangsentscheidung liegt bei den ...BundeslandBemerkung / weitere Informationen
SchulenBaden-WürttembergIn Baden-Württemberg gibt es eine Grundschulempfehlung für die weiterführende Schule. Melden die Eltern ihr Kind ohne eine entsprechende Empfehlung an einer höheren Schule an, so muss das Kind eine Aufnahmeprüfung machen.
SchulenBayernIn Bayern gibt es eine Grundschulempfehlung für die weiterführende Schule. Ist der für eine entsprechende Empfehlung notwendige Notendurchschnitt insgesamt nicht erfüllt, können Schüler nur nach einem erfolgreich absolvierten Probeunterricht an das Gymnasium wechseln.
SchulenBrandenburgIn der Regel erfolgt eine Empfehlung für eine weiterführende Schule erst nach Klasse 6. Melden Eltern ihr Kind ohne eine entsprechende Empfehlung am Gymnasium an, muss es eine Aufnahmeprüfung absolvieren.
SchulenBremenDie Grundschule spricht eine Empfehlung für eine weiterführende Schule aus. Eine Anmeldung am Gymnasium ist auch ohne Empfehlung möglich, Voraussetzung ist dafür allerdings ein Beratungsgespräch mit der Grundschule.
SchulenNordrhein-WestfalenDie Grundschule erstellt mit dem Halbjahreszeugnis der Klasse 4 eine Empfehlung für die Schulform, die für die weitere Förderung geeignet erscheint. Hierbei gilt die Regel: Kinder ohne den nötigen Notendurchschnitt können an einem Prognoseunterricht teilnehmen, dessen Ergebnis über die Zulassung am Gymnasium entscheidet.
SchulenSaarlandIm Saarland entscheidet die Grundschulempfehlung über den Besuch der weiterführenden Schule. Eine Anmeldung am Gymnasium ist auch ohne Empfehlung, jedoch nur nach einem bestandenen Übergangsverfahren möglich.
SchulenSachsenIn Sachsen ist die Grundschulempfehlung bzw. das Eignungsfeststellungsverfahren (schriftlich und mündlich) verbindlich. Eine Anmeldung auf einer höheren Schule ist ebenso durch eine Leistungssteigerung im zweiten Schulhalbjahr der vierten Klasse möglich.
SchulenSachsen-AnhaltDie Grundschule erstellt eine verbindliche Empfehlung für die weiterführende Schule. Eine Anmeldung am Gymnasium ohne die entsprechende Empfehlung ist nur nach einer erfolgreich absolvierten Eignungsprüfung möglich.
SchulenThüringen

In Thüringen entscheidet die Grundschulempfehlung über den Schulübergang. Die Anmeldung am Gymnasium  ist auch ohne Empfehlung, jedoch nur mit bestandener Aufnahmeprüfung möglich.

ElternBerlinDie 5. und 6. Klasse stellen eine Orientierungsphase dar, nach deren Ende eine Empfehlung abgegeben wird. Die Eltern können ihr Kind unabhängig von der Empfehlung an einem Gymnasium anmelden. In Ausnahmefällen und bei besonders guten Leistungen kann das Kind bereits nach der fünften Klasse das Gymnasium besuchen.
ElternHamburgDie Grundschule spricht eine Empfehlung für eine weiterführende Schule aus, die Eltern können ihr Kind jedoch auch ohne Empfehlung an der gewünschten Schule anmelden.
ElternHessen


Die Grundschule spricht eine Empfehlung für eine weiterführende Schule aus, die Eltern können ihr Kind jedoch auch ohne Empfehlung an der gewünschten Schule anmelden.

ElternMecklenburg-VorpommernDie 5. und 6. Klasse stellen eine Orientierungsphase dar, nach deren Ende eine Empfehlung abgegeben wird. Die Eltern können ihr Kind unabhängig von der Empfehlung an einem Gymnasium anmelden. In Ausnahmefällen und bei besonders guten Leistungen kann das Kind bereits nach der fünften Klasse das Gymnasium besuchen.
ElternNiedersachsenDie Grundschule spricht eine Empfehlung für eine weiterführende Schule aus, die Eltern können ihr Kind jedoch auch ohne Empfehlung an der gewünschten Schule anmelden.
ElternRheinland-PfalzDie Grundschule erstellt eine Empfehlung für eine weiterführende Schule. Die Klasse 5 und 6 sind in Rheinland-Pfalz als Orientierungsstufe organisiert. Die Eltern können nach der Orientierungsstufe entscheiden, auf welche Schule ihr Kind gehen soll.
ElternSchleswig-Holsteinn Schleswig Holstein spricht die Grundschule eine Empfehlung aus. Die Anmeldung am Gymnasium ist auch ohne entsprechende Empfehlung möglich, die Eltern müssen in diesem Fall jedoch von der weiterführenden Schule beraten werden.

Stand: 04. November 2010

Pressekontakt
Kerstin Griese
Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 (0) 234/97 60-1 24
Fax: +49 (0) 234/97 60-1 42
kgriese@studienkreis.de


Studienkreis
Der Studienkreis – ein Unternehmen der Franz Cornelsen Bildungsgruppe – gehört zu den führenden privaten Bildungsanbietern in Deutschland. Das Unternehmen bietet qualifizierte Nachhilfe und schulbegleitenden Förderunterricht für Schüler aller Klassen und Schularten. Die Schüler erhalten eine individuelle, ganz auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Förderung in allen gängigen Fächern. An ausgewählten Standorten bietet der Studienkreis, Deutschlands meistbesuchte Nachhilfeschule, mit seiner „Kinderlernwelt“ eine ganzheitliche Förderung für Grundschulkinder an. Weitere Studienkreise setzen spezielle Förderkonzepte zur Unterstützung von Kindern mit einer Lese-Rechtschreib- oder Rechenschwäche ein. Mit seinen bundesweit rund 1.000 Schulen gewährleistet der Studienkreis seinen Kunden ein Angebot in Wohnortnähe. Um Eltern Orientierung auf dem Nachhilfemarkt zu geben, lässt der Studienkreis die Qualität seiner Leistungen vom TÜV Rheinland überprüfen. Weitere Informationen zur Arbeit und zum Konzept des Studienkreises gibt es unter www.studienkreis.de oder gebührenfrei über die Rufnummer 0800/111 12 12.

Digitales Fotomaterial zu den Themen Lernen und Nachhilfe in Druckqualität bietet das Bildarchiv im Pressebereich von www.studienkreis.de.

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