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Die Inhaltsangabe

Ziel der Inhaltsangabe ist, den Leser oder Zuhörer über den Inhalt einer Erzählung, eines Romans, einer Kurzgeschichte etc. zu informieren. Der Stil der Inhaltsangabe ist sachlich und präzise, distanziert und emotionslos. Sie beinhaltet keine unterhaltenden Elemente, wie beispielsweise eine Nacherzählung.


Die Inhaltsangabe beschränkt sich auf das Wesentliche des Originaltextes. Alle Nebensächlichkeiten bleiben außen vor. Damit ist eine Inhaltsangabe in der Regel deutlich kürzer als die Vorlage. Die Handlungsabfolge sollte chronologisch sein – auch wenn das nicht unbedingt dem ursprünglichen Text entspricht. Wichtig ist, den Inhalt des Originaltextes mit eigenen Worten wiederzugeben und nur in Ausnahmefällen auf Formulierungen der Vorlage zurückzugreifen. Die Erzählperspektive ist dabei immer die eines unbeteiligten Dritten. Erzählzeit ist grundsätzlich Präsens.

Aufbau einer Inhaltsangabe

Wie viele andere Textarten setzt sich auch eine Inhaltsangabe aus Einleitung, Hauptteil und Schluss zusammen. Die Einleitung dient dazu, Verfasser, Textart, Titel, Hauptpersonen, Schauplatz und Zeit, in der die Textvorlage stattfindet, vorzustellen. Außerdem benennt man hier in einem knappen Satz, worum es im Originaltext geht. Anschließend beschreibt man im Hauptteil in eigenen Worten kurz und sachlich den Inhalt der Textvorlage. Der Schlussteil beinhaltet eine kurze bewertende Stellungnahme, die oft als Überleitung zur Textanalyse dient.
Für eine gelungene Inhaltsangabe sollte man den Text zunächst gründlich lesen. Es ist wichtig, die Geschichte verstanden zu haben, um die wesentlichen Inhalte herausfiltern zu können. Dabei kann man entweder alle wichtigen Stellen markieren oder das Unwichtige streichen.
Nicht immer fällt es leicht, eigene Formulierungen zu finden. Als Hilfe kann man zunächst eine Nacherzählung in eigenen Worten verfassen. Auf dieser Grundlage lässt sich eine Inhaltsangabe oft leichter erstellen.

Die Sonderformen Précis und Exzerpt

Précis
Der Précis ist eine Sonderform der Inhaltsangabe, die in der Schule häufig vorkommt. Ein Précis darf nur den Umfang von höchstens einem Drittel der Länge des Originals haben. Oft ist sogar die Wortanzahl festgelegt, die man nur geringfügig über- oder unterschreiten darf. Entgegen der klassischen Inhaltsangabe erhält der Précis eine neue, vom Original durchaus abweichende Überschrift, die bereits auf den Schwerpunkt des Inhalts hinweist.
Exzerpt
Das Exzerpt ist eine Zusammenstellung aller wesentlichen Informationen und Argumentationen eines Textes. Im Gegensatz zur klassischen Inhaltsangabe muss diese Zusammenstellung nicht zwangsläufig in eigenen Worten erfolgen. Sie kann zum Beispiel auch aus einer Sammlung von Zitaten bestehen. Diese sind dann jedoch eindeutig zu belegen. Außerdem muss ein Exzerpt nicht zwangsläufig aus ganzen Sätzen bestehen. Ausreichend sind „Satzbrocken“ und Stichwörter. Die inhaltliche Darstellung muss dabei jedoch verständlich bleiben.

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