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Streit wegen Schulnoten

Führen schlechte Noten zu Streit in der Familie? Wie unterstützen Eltern ihr Kind, um die schulischen Leistungen zu verbessern? Hier erfahren Sie die wichtigsten Ergebnisse der repräsentativen Studienkreis-Umfrage rund um die Themen Zeugnisstreit, schlechte Noten und Nachhilfe.

Schlechte Noten als Ursache für Streit und schlechte Stimmung in der Familie

In vier von zehn Familien mit Kindern, die in der Schule Noten bekommen, sorgen schlechte Zensuren für Streit oder schlechte Stimmung. Bei einigen leidet der Familienfrieden sogar dauerhaft unter den schulischen Leistungen des Kindes: 7 Prozent der Familien, in denen es wegen schlechteren Schulnoten zu Missstimmungen kommt, sagen, dass dies nahezu jede Woche vorkommt. Bei weiteren 31 Prozent ist dies zwar nicht wöchentlich der Fall, aber mindestens einmal im Monat.

„Die gute Nachricht ist: Mehr als die Hälfte der Eltern bewahrt bei schlechten Noten die Ruhe.“

Max Kade, pädagogischer Leiter des Studienkreises

Streit ums Zeugnis auch bei guten Schülern

Vor allem bei Kindern mit schwächeren schulischen Leistungen sind die Schulnoten ein häufiger Grund für Diskussionen. Aber auch bei guten Schülerinnen und Schülern sorgen Vieren und Fünfen für Streit. Ein Viertel ihrer Eltern sagt, dass schlechtere Noten mindestens einmal im Monat zu Streit oder schlechter Stimmung führen.
Von denjenigen, bei denen schlechtere Schulnoten zum Streit führen, sagte knapp jeder Zweite, dass im letzten Zeugnis seines Kindes überwiegend Einsen und Zweien standen. Insgesamt ist die Wahrscheinlichkeit, dass es Streit gibt, bei Kindern mit überwiegend schlechten Noten etwa doppelt so hoch wie bei Einser- und Zweierschülern.

Eltern streiten wegen Schulnoten auch untereinander

Meist tragen die Eltern den Streit direkt mit dem Kind aus. Bei jeder dritten Familie überträgt sich der Konflikt jedoch auf die Eltern und diese streiten auch untereinander über die schulischen Leistungen ihres Kindes. Streit muss aber nicht immer destruktiv sein. Familientherapeutin Katharina Grünewald gibt in unserem Blog wertvolle Tipps, wie Eltern richtig auf schlechte Noten reagieren.

„Das Scheitern als wichtigen Entwicklungsschritt zuzulassen, fällt vielen Eltern schwer. Wichtig ist, das Kind unabhängig von der eigenen Erwartungshaltung ernst zu nehmen und mit ihm gemeinsam erreichbare Ziele zu definieren.“

Max Kade, pädagogischer Leiter des Studienkreises

Nachhilfe trotz guter Noten

Knapp drei Viertel der Eltern (72 Prozent) geben an, dass ihr Kind Unterstützung bekommt, um dessen schulische Leistung zu verbessern - darunter auch Eltern von Einser- und Zweierschülern. Nur ein Drittel der Eltern, deren Kind überwiegend gute Noten im letzten Zeugnis hatte, sagt: „Mein Kind benötigt keine Hilfe“.

Viele Eltern geben selbst Nachhilfe

An erster Stelle steht die Unterstützung durch die Eltern selbst: Über die Hälfte aller Eltern mit schulpflichtigen Kindern sagt, dass sie ihrem Kind selbst Nachhilfe gibt. Ein Viertel nutzt Lernprogramme online sowie offline. Jeder Fünfte nimmt private Nachhilfe beispielsweise durch Freunde oder Nachbarn in Anspruch. 13 Prozent der Eltern engagieren ein professionelles Nachhilfeinstitut wie beispielsweise den Studienkreis Nur ein Viertel der Eltern (27 Prozent) sagt, dass ihr Kind – unabhängig von der Schulnote – keine Hilfe benötigt.

Hintergrundinfo zur Studie

Ziel der Umfrage war es zu ermitteln, inwieweit schlechte Schulnoten Ursache für Streit und schlechte Stimmung in der Familie sind und wie Eltern ihr Kind unterstützen, um dessen schulische Leistungen zu verbessern. Für die bundesweit repräsentative Studie befragte das Forschungsinstitut forsa in Deutschland 1.002 Eltern im Alter von 25 bis 59 Jahren mit schulpflichtigen Kindern. Die Telefoninterviews fanden im Dezember 2016 statt.

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