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Schulstress: Jugendliche unter Druck

Stresssymptome schon bei den Jüngsten – Schulpsychologen beobachten mit Sorge, wie Schülerinnen und Schüler unter dem alltäglichen Druck leiden. Eine permanente Belastung bestätigt nun auch eine aktuelle bundesweite forsa-Umfrage im Auftrag des Studienkreises. Überraschend: Mehr noch als bei Lehrern und Freunden suchen Jugendliche Unterstützung bei ihren Eltern, wenn der Stress zunimmt. Lesen Sie hier die wichtigsten Ergebnisse unserer repräsentativen Umfrage zum Thema Schulstress.

Regelmäßige Stressbelastung

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Insgesamt fühlen sich drei Viertel der befragten Jugendlichen (72 Prozent) mindestens einmal pro Woche wegen der Schule gestresst, jeder Vierte (28 Prozent) sogar an mehr als drei Tagen. Mädchen erleben mit einem Anteil von 79 Prozent ihren Alltag zudem deutlich stressiger als Jungen (66 Prozent). 

Jugendliche setzen sich selbst unter Druck

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Zu den Ursachen befragt, gaben die Jugendlichen Erstaunliches preis: Viele von ihnen haben einen sehr hohen Anspruch an sich selbst. Deshalb erleben sie ihren Schulalltag häufig als anstrengend. Knapp zwei Drittel (63 Prozent) der Schülerinnen und Schüler würden von sich aus gern besser in der Schule sein. Mädchen legen den Maßstab an sich selbst mit 73 Prozent der Befragten noch erheblich höher an als Jungen (54 Prozent). Ein großes Lernpensum, die Angst vor schlechten Noten und viele Hausaufgaben sorgen ebenfalls für Belastung.
Auch Zeugnisvergaben und Mitmenschen ihres direkten Umfeldes tragen dazu bei, dass sich junge Leute gestresst fühlen. Ein Drittel der Jugendlichen sagte, die Erwartungen seitens der Lehrer seien anstrengend. Ansprüche der Eltern hingegen werden nur von jedem Fünften als stressig empfunden. Immerhin 15 Prozent der Heranwachsenden gaben an, dass sie wegen anderer Jugendlicher Stress in der Schule hätten. 

Hilferuf an die Eltern

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Fühlen sich die Jugendlichen vom Schulalltag gestresst, wünschen sie sich vor allem die Unterstützung ihrer Eltern. 89 Prozent gaben dies an. Diese hohe Zahl sinkt auch mit zunehmendem Alter der Teenager nur wenig. Bei den 12- bis 13-Jährigen waren es 93 Prozent, bei den 16- bis 18-Jährigen immer noch 88 Prozent. Auch den Lehrern kommt eine wichtige Rolle zu, wünschen sich doch fast zwei Drittel der 12-bis 18-Jährigen (59 Prozent) bei Stress Unterstützung seitens der Schule. 

Das sagt der Studienkreis-Experte

„Ich bin überrascht, dass auch von den älteren Schülerinnen und Schülern so viele zu allererst Hilfe bei den Eltern suchen, wenn es in der Schule stressig wird“, sagt Max Kade, pädagogischer Leiter des Studienkreises. „Wenn Jugendliche einen guten Draht zu ihren Eltern haben und diese die Situation ernst nehmen, besteht eine gute Chance auf einen gesunden Umgang mit dem Stress. Somit spielen Eltern und Lehrer eine wichtige Rolle, wenn es um das ‚Entstressen‘ der Schülerinnen und Schüler geht. Denn der Anspruch an sich selbst spiegelt wohl auch die Erwartungshaltung ihres sozialen Umfelds wider.“ 

Über die Umfrage

Mit der aktuellen Umfrage wollten wir erfahren, durch welche Faktoren eine erhöhte Stressbelastung bei Jugendlichen in der Schule befördert wird. Fazit: Durch einen hohen Leistungsanspruch an sich selbst setzen sich viele Schülerinnen und Schüler unter Druck. Hausaufgaben und Zeugnisvergaben verstärken zusätzlich die Stressempfindung. Überraschend: Fühlen sich die Jugendlichen vom Schulalltag gestresst, wünschen sie sich vor allem die Unterstützung ihrer Eltern.
Für die bundesweit repräsentative Studie befragte das unabhängige Forschungsinstitut forsa in unserem Auftrag 526 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren.

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