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Schlauer lernen mit KI

Künstliche Intelligenz ist eines der mächtigsten und nützlichsten Online-Werkzeuge. Das haben Schülerinnen und Schüler schnell für sich entdeckt – allerdings vor allem, um zu schummeln oder sich leidige Arbeit vom Hals zu schaffen. Fühlst du dich ertappt?
Was für eine Verschwendung! Denn KI-Tools können echte Lern-Booster sein. Mit den richtigen Tricks und Tools setzt du dir einen persönlichen Assistenten zusammen, der rund um die Uhr bereitsteht. Damit gelingt das Lernen nicht nur leichter, sondern auch besser! Wie das funktioniert (und was du dabei unbedingt beachten solltest), zeigen wir dir hier.

Ratgeber „Schlauer lernen mit KI“
Als Heft oder digital

Wissen, Tipps und Hintergründe zum Lernen mit künstlicher Intelligenz: Das bietet dir unser Ratgeber „Schlauer lernen mit KI“. In der Broschüre findest du viele wertvolle Ideen, wie du KI-Tools für deinen ganz persönlichen Lernerfolg nutzen kannst – und zwar von der Recherche bis zur Prüfung!

Lade dir jetzt „Schlauer lernen mit KI“ als interaktives E-Book auf dein Smartphone. Oder hole dir das Gratis-Heft direkt in deinem teilnehmenden Studienkreis vor Ort ab. Du kannst es auch direkt online lesen.

Die spinnt doch, die KI!
Fails & Fun über künstliche Intelligenz

ChatGPT meldet sich krank. Heute lachen wir darüber – aber bald …?

Hier zu finden:

https://www.der-postillon.com/2025/12/chatgpt-krank.html

Manchmal ist KI ein schlechter Rechner. Deshalb solltest du ihre Ergebnisse stets gegenchecken!

Hier zu finden:

https://in.pinterest.com/pin/90846117478050239/

Weitergedacht: Das „fth“ am Wortende wird tatsächlich zu einem Laut zusammengezogen – kann man diskutieren!

Hier zu finden:

https://forum.rocketbeans.tv/t/chatgpt-lustige-bemerkenswerte-und-gruselige-texte-aus-der-feder-einer-ki/108742/57

Neun goldene Regeln für den Einsatz von KI in der Schule

Du suchst Unterstützung beim Lernen? Kein Problem! Wenn du dich an diese Regeln hältst, macht KI dich zum Lern-Profi.

Du kannst nur etwas lernen, indem du es selbst machst. Nutze KI daher, um möglichst effizient besser zu werden – aber nicht, damit sie deine Arbeit übernimmt.

Was möchte ich überhaupt erreichen? Und welche Hilfe brauche ich dafür? Erst wenn du diese Fragen für dich beantwortet hast, kannst du KI sinnvoll einsetzen.

Mit KI-Tools kann man sehr viel Zeit verplempern. Nutze sie daher gezielt und erst dann, wenn du sicher bist, dass es sich lohnt.

Sei bei KI-Antworten immer skeptisch: Klingt das Ergebnis wirklich logisch? Sind die Argumente oder der Rechenweg plausibel? Ziehe im Zweifel eine zweite KI zurate.

Speichere deine Chats und dokumentiere deine Prompts. So kannst du eventuelle Fehler nachvollziehen und dein Prompting verbessern.

Gib deine Quellen an und kennzeichne KI-generierte Inhalte.

Verrate einem KI-Dienst so wenig wie möglich über dich. Gib keine personenbezogenen Daten in Chats ein, vor allem nicht über andere Personen!

Der unrechtmäßige Einsatz von KI kann als Betrug gewertet werden – und dir das Zeugnis verderben.

KI kann dich unterstützen, aber sie löst keine grundlegenden Lernprobleme. Wenn du Schwierigkeiten hast, sind deine Eltern und Lehrkräfte die richtigen Ansprechpartner. Gerade bei hartnäckigen Problemen helfen dir Profis wie Schulpsychologen oder Nachhilfelehrkräfte besser als KI.

Nützliche Tipps & Tools
fürs Recherchieren, Lernen und Üben

Hinweis: Viele Dienste in dieser Liste sind kostenpflichtig. Die meisten bieten aber kostenlose Grundfunktionen, die für schulische Aufgaben ausreichen. Pass unbedingt auf, dass du bei der Anmeldung nicht aus Versehen ein teures Abo abschließt!

Recherchieren mit KI

Welche KI fragt man am besten, wenn man etwas für die Schule wissen möchte? Für einen schnellen Überblick eignen sich Chatbots wie ChatGPT, Googles Gemini oder Microsoft Copilot. Sie liefern jedoch keine zuverlässigen Quellen. Das kann Perplexity besser: Dieser Dienst kombiniert KI mit Internetsuche und ist daher besonders für tiefe Recherchen geeignet. Das Tool duck.ai erlaubt die anonyme und somit datenschutzfreundliche Nutzung diverser KI-Modelle.

Ideen sammeln

Wer neu in ein Thema einsteigt, muss sich erst einmal durch viel Material wühlen. Aber wie soll man sich all die Infos, Websites und Dateien merken, auf die man dabei stößt? Dabei helfen dir Notizen-Apps wie Goodnotes oder OneNote, die heute oft auch KI-Funktionen beinhalten. Noch weiter geht der KI-Assistent Glasp: Mit ihm kann man Inhalte auf Websites und in Online-Dokumenten nicht nur markieren und organisieren, sondern auch mit Anderen teilen – besonders hilfreich für Lerngruppen.

Schwierige Themen verstehen

Nicht allen Lehrkräften gelingt es, ihre Unterrichtsinhalte für alle Lernenden verständlich zu erklären – oft fehlt dafür allein schon die Zeit. KI ist geduldiger: Chatbots erklären die binomischen Formeln auch zum achten Mal, wenn du das möchtest. Perplexity ist dabei eher der geduldige Lehrer, ChatGPT mehr die freundliche Freundin. Auf mathematische Rechnungen spezialisiert ist WolframAlpha, viele andere schulische Themen deckt die Khan Academy ab.

Fachsprache verstehen

Spätestens für die Recherche zur Facharbeit oder für Referate im Leistungskurs sollten Schülerinnen und Schüler mit wissenschaftlichen Quellen umgehen können. Dabei kann KI helfen – und vor allem Zeit sparen. Wer nur schnell wissen will, worum es geht, lädt den entsprechenden Text bei einem KI-Chatbot hoch. Weiter gehen Tools wie Explainpaper: Sie fassen fachsprachliche Texte in verständliche, aber trotzdem wissenschaftlich korrekte Worte.

Mit Quellen arbeiten

Es kann ziemlich viel Zeit kosten, sich durch ein seitenlanges PDF zu arbeiten oder die relevante Stelle in einem Video zu finden. Einfacher geht das mit KI-Unterstützung. YouTube Summary etwa ist eine Extension für den Browser Chrome, die Videos und Websites zusammenfasst. Auch Online-Dienste wie NoteGPT bieten diese Funktion. ChatPDF erlaubt es dir, mit Dokumenten, E-Books, Videos und Websites zu chatten, als wären sie eine reale Person. Zahlreiche kostenpflichtige KI-Dienste bieten zudem an, komplette Videos oder Audiodateien in Text umzuwandeln; recht viel Gratis-Transkription bieten MeetGeek und Notta.

Lernen übers Ohr

Du sitzt auf dem Schulweg lange im Bus und hörst gerne Podcasts? Dann lass dir deinen Lernstoff doch von einer KI vorlesen! Tools wie Speechify wandeln Schrift in Sprache um. Auch manche allgemeine KI-Assistenten wie NotebookLM bieten solche Funktionen an – bis hin zum vollständigen Podcast, produziert aus deinem persönlichen Lernmaterial. Wichtig zu wissen: Viele KI-Chatbots wie ChatGPT, Gemini, Perplexity oder Claude AI lassen sich auch über Sprachein- und -ausgabe nutzen – sogar in unterschiedlichen Sprachen.

Effektiv üben

Der effektivste Weg, um sich reine Merkinhalte wie Vokabeln oder Formeln einzuprägen, ist die verteilte Wiederholung („spaced repetition“): Dabei wird der Lernstoff in zunehmenden Abständen immer wieder abgefragt, um ihn im Langzeitgedächtnis zu festigen. Mit Tools wie Quizlet, Flashka oder Anki kannst du sehr einfach Lernkarten erstellen und dich nach diesem Konzept abfragen lassen.

Besser schreiben

Rechtschreibfehler finden, Grammatik korrigieren, Schreibstil verbessern: Dabei können dir heute diverse Tools helfen. Der bekannte Schreibassistent Grammarly eignet sich vor allem für englische Texte. Auf Deutsch hingegen haben LanguageTool und DeepL Write ihre Stärken. Speziell für die Schule wurde die App PEER entwickelt: Dieser KI-Tutor bringt dir bei, wie du selbst besser Aufsätze schreiben kannst, und zwar vom Bericht bis zur Gedichtanalyse. Noch mehr Tipps und Infos zum Schreiben mit KI findest du hier.

Schöner präsentieren

Thema eintippen und fertig: Viele KI-Assistenten können komplette Referate für die Schule erstellen. Sinnvoll ist es allerdings nicht, sich diese Arbeit abnehmen zu lassen. Denn die Referate passen nie richtig zur Aufgabe, können fehlerhaft sein und sind meist leicht als KI-Werk zu entlarven. Nützlich ist KI jedoch, um sich den Einstieg zu erleichtern und Präsentationen schöner zu machen, etwa mit Tools wie Gamma, Canva oder Flouirish.

Prompting wie die Profis
Diese Elemente gehören in eine gute KI-Anweisung

1. Eigene Rolle erklären:

„Ich bin Realschülerin und in der 10. Klasse. Ich möchte in der Schule besser werden und selbstreguliert lernen.“

2. Ziel formulieren:

„In drei Wochen schreibe ich eine Mathearbeit. Dafür brauche ich einen effektiven Lernplan.“ 

3. KI-Rolle zuweisen:

„Sei bitte heute mein Lerncoach und hilf mir dabei.“

4. Verfahren klären:

„Bitte halte deine Antworten kurz und präzise. Stelle mir Fragen, wenn du mehr Details benötigst oder etwas unklar ist. Erkläre mir bitte nicht alles auf einmal. Ich möchte den Lernplan Schritt für Schritt erstellen, damit ich verstehe, wie man das macht.“ 

10 nützliche Prompts für den täglichen Einsatz beim Lernen

Die Texte in den eckigen Klammern musst du an dein konkretes Problem anpassen. Vor diesen Prompt-Bausteinen immer die Schulart und Klassenstufe nennen!

„Wir schreiben [morgen] einen [Test] über [den 30-jährigen Krieg]. Ich habe [zwei Stunden] Zeit, um mich vorzubereiten. Bitte erstelle mir einen Lernplan mit Pausen und unterschiedlichen Übungen. Stelle mir Fragen, damit du den Lernplan für mich passend gestalten kannst. "

„Bitte erkläre mir [das Konzept der Fotosynthese] so einfach, dass es auch ein 10-Jähriger verstehen kann.“ 

„Du bist ein geduldiger Nachhilfelehrer für Mathematik. Bitte erkläre mir Schritt für Schritt so einfach wie möglich den Lösungsweg für folgende Aufgabe: …“

„Du bist mein freundlicher Schreibcoach. Bitte überprüfe meinen Text und gib mir Feedback zu Rechtschreibung, Grammatik, Wortschatz und Schreibstil. Was ist mir gut gelungen? Wie kann ich mich noch verbessern?“

„Du bist [meine Englisch-Tandempartnerin]. Führe mit mir ein Rollenspiel durch, bei dem wir [einen Ausflug in die Berge] durchspielen. Gib mir danach Feedback zu meinem Wortschatz, meiner Grammatik und meiner Aussprache.“

„Stell dir vor, du bist mein Mitschüler und hast die letzte [Biologie]stunde verpasst, in der wir [die Zellteilung] besprochen haben. Ich erkläre dir jetzt, was du wissen musst. Frage nach, wenn ich etwas nicht gut erklärt habe.“

„Welche typischen Fehler machen Schülerinnen und Schüler meistens bei [der Gedichtanalyse]? Erkläre mir zu jedem der Fehler kurz, wie ich ihn vermeiden kann.“

„Ich kann mir nicht merken, wie [die Hauptstädte der Bundesländer] heißen. Bitte erstelle mir eine Eselsbrücke oder eine Merkhilfe dazu.“

„Wir lernen in [Englisch] gerade [die Unterscheidung von simple past und past perfect]. Bitte erstelle mir fünf unterschiedliche Aufgaben dazu. Verwende dabei unterschiedliche Aufgabentypen.“

„Für die nächste [Mathearbeit] müssen wir [Bruchrechnung] können, aber ich habe keine Ahnung davon! Bitte stelle mir Fragen, damit du weißt, wie du mir helfen kannst.“

Warum wir KI nicht immer trauen können

Dieser Junge existiert nicht!

KI-generierte Bilder werden immer realistischer. Selbst Experten fällt es schwer, Fakes von echten Fotos zu unterscheiden. Können wir Bildern bald nicht mehr trauen? Die Website thispersondoesnotexist.com zeigt einige beeindruckende Beispiele für KI-Porträts.

KI oder Künstler?

Von wem stammt dieses Bild? Beim Quiz auf thisimagedoesnotexist.com kannst du testen, wie leicht du KI-Bilder von menschengemachten Werken unterscheiden kannst. Die meisten Leute tippen kaum mehr als die Hälfte richtig.

KI denkt sich was aus

KI-Sprachmodelle sind darauf eingestellt, immer die wahrscheinlichste Antwort zu geben. Trainiert wurden sie dafür mit Daten aus dem Internet. Wenn es dort auf eine Frage keine Antwort gab, kalkuliert die Software trotzdem die wahrscheinlichste Lösung. Die kann auch mal totaler Unsinn sein – das nennt man Halluzinieren. Deshalb sollte man Fakten stets überprüfen. Bildquelle: Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering.

Meine Frau hat immer Recht

Auch das ist eine Folge des Immer-antworten-Müssens: KI-Chatbots sind erstaunlich gehorsam. Inzwischen sieht man solche Dialoge nur noch selten. Trotzdem sollten Nutzende sich bewusst sein, dass sie mit ihrem Dialog die KI beeinflussen – und das zu Fehlern führen kann.

Deepfakes – von lustig bis gefährlich

Videos können heute ebenso wie Bilder von KI täuschend echt erstellt werden – und zwar von jedermann. Das ist lustig, solange zum Beispiel absurde Situationen dabei herauskommen. Gefährlich wird es, wenn die KI-Videos ihre Zuschauer gezielt manipulieren sollen, um Lügen zu verbreiten – und umso mehr, wenn dabei die Gesichter von realen Personen zum Einsatz kommen. Zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=tXsORfMcVyw.

Nützliche Helfer für AGs, Partys und Co.
Wofür du KI sonst noch in der Schule nutzen kannst - außer im Unterricht

Stand auf dem Schulfest

Ihr sucht Ideen für euer Schulfest? Dann fragt doch eine KI! Hier ist ein Prompt-Vorschlag für Chatbots: „KI, wir sind in der [9. Klasse eines Gymnasiums] und möchten einen Stand auf unserem Schulfest haben, um damit Geld für unsere Klassenkasse einzunehmen. Andere Klassen machen schon [Dosenwerfen, Crêpes backen, Frisuren flechten und Muffins verkaufen], das geht also nicht mehr. Bitte schlage uns fünf Ideen für einen Stand vor, für die wir möglichst wenig Geld und Aufwand brauchen.“

Plakat gestalten

Ob Band-Konzert, Grillfest oder Fußballturnier: Wer eine Veranstaltung organisiert, benötigt ein gutes Plakat, das möglichst viel Aufmerksamkeit erregt. Dabei können heute KI-unterstützte Grafik-Dienste helfen. Beeindruckende Vorlagen erhält man zum Beispiel mit der KI-Funktion von Canva, die man dort gleich weiterbearbeiten kann. Auch Adobe Express bietet ähnliche Funktionen. Wenn es nur um eine erste Idee geht, leisten aber auch allgemeine KI-Chatbots gute Dienste.

Schulkleidung entwerfen

Die Shirts und Mützen eurer Schule sind lowkey cringe? Dann hol euer Design in die Gegenwart – mit KI! Lass dir ein neues Logo vorschlagen, einen neuen Spruch und eine coole Schriftart. Welche Farben sind angesagt, welche Kombinationen passen, und was kann man eigentlich außer T-Shirts und Caps noch bedrucken? Auf all diese Fragen hat KI eine Antwort. Tipp: Probiere mehrere KI-Chatbots aus, dann bekommst du unterschiedliche Ideen.

Abschlussfeier planen

Ein großes Projekt wie die Abschlussfeier deines Schuljahrgangs muss man gut vorbereiten. Das Problem: Die wenigsten Schülerinnen und Schüler haben Erfahrung mit so etwas. Zum Glück gibt es dafür heute KI! Bitte sie am besten schon ein Jahr vorher um einen professionellen Plan und eine ausführliche Checkliste. Gib ihr dafür alle Informationen, die du schon hast (Termin, Ort, Personenzahl usw.), und sage ihr, dass sie dich nach allen anderen Sachen fragen soll, die sie sonst noch für den Plan wissen muss.

Wenn du mal nicht weiterweißt
Lern-Hilfen für alle Fälle

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