Während der Prüfung
Mit Selbstvertrauen in die Prüfung
Grundlegend für das Gelingen einer Prüfung ist das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Hat man sich gut auf die Prüfung vorbereitet, sollte man auch an das Gelernte glauben. Sich kurz vor der Prüfung mit den Mitschülern über Lernergebnisse und bestehende Lücken auszutauschen, ist deshalb wenig sinnvoll - zumal die Ergebnisse der anderen nicht zwangsläufig richtig sein müssen.
Ebenso wenig ratsam ist es, am Tag der Prüfung das Schulbuch hervorzukramen, um noch etwas nachzuschauen. Was man jetzt nicht weiß, kann man auch nicht mehr lernen.
Um sich nicht verunsichern zu lassen, ist es besser, die eigenen Gedanken noch einmal zu sammeln und sich auf das Bevorstehende zu konzentrieren.
Vorbereitung
Bevor es mit der Klassenarbeit oder dem Test richtig losgeht, ist es sinnvoll, ein paar Vorbereitungen zu treffen.
- Materialien
Alle notwendigen Materialien sollten griffbereit am Arbeitsplatz liegen. Das erspart unnötiges Suchen während der Prüfung. - Arbeitsheft: Formalia
Jede neue Arbeit wird auf einer neuen Seite im Arbeitsheft begonnen. Oben an den Rand kommt das Datum.
Bei Klausuren in der Oberstufe gibt es statt Klassenarbeitsheften oft nur Lose-Blatt-Sammlungen. Falls einem selbst oder dem Lehrer die Blätter einmal durcheinandergeraten, ist es wichtig, die einzelnen Seiten zu nummerieren und jedes Blatt mit dem eigenen Namen zu versehen.
Zur Korrektur sollte man dem Lehrer einen ausreichenden Korrekturrand lassen. So bleiben die Arbeit und die Korrekturen übersichtlich und verständlich.
Verfasst man in Arbeiten einen längeren Text, ist dieser in Abschnitte zu gliedern. Absätze machen das Ganze übersichtlicher – auch für einen selbst, wenn man am Ende der Arbeit noch einmal den Text durchgeht.
Auf die Plätze, fertig, los
- Aufgabeneinteilung: Von leicht nach schwer
Bei vielen Prüfungen ist es möglich, die Reihenfolge der zu bearbeitenden Aufgaben selbst zu bestimmen. Man sollte zuerst die Aufgaben lösen, die einem leichtfallen. So hat man erste Zähler für gute Noten eingefahren und kann sich in der restlichen Zeit ganz auf die schwierigeren Aufgaben konzentrieren. - Schmierzettel
Schon während der Durchsicht der Aufgabenstellung, zu bearbeitender Texte o. Ä. kommen einem viele Gedanken in den Kopf. Um keine dieser Ideen zu vergessen, ist es sinnvoll, diese auf einem Schmierzettel stichpunktartig zu notieren. Dies hilft, die Gedanken bei der passenden Aufgabe als Lösung parat zu haben und sie strukturiert darstellen zu können. Man sollte aber unbedingt daran denken, immer genügend Zeit für die Reinschrift ins Arbeitsheft einzuplanen.
- Endkontrolle
Sind alle Aufgaben gelöst, sollte man die restliche Zeit nutzen, um die Arbeit nach Fehlern zu durchsuchen. Typische Fehlerquellen sind Rechtschreibung, Ausdruck, Wortauslassungen oder logische Fehler. Zusätzlich ist zu kontrollieren, ob man auch alle Aufgaben erledigt hat oder z. B. bei einer Übersetzung nicht einen Satz ausgelassen hat.
Pause machen
Erstrecken sich Prüfungen über mehrere Stunden, ist es wichtig, Pausen einzulegen. Ist eine schwere Aufgabe gelöst, sind einige Minuten Durchatmen durchaus angemessen. Das ist nötig, um Körper und Geist zu entspannen und die Konzentration aufrecht zu halten.
Während einer Prüfung ist es nicht möglich, sich an der frischen Luft die Beine zu vertreten. Dennoch gibt es einige Tricks, um Körper und Geist fit zu halten.
- Kurz abschalten
Ein Blick aus dem Fenster lenkt von den Aufgaben ab und gibt neue Energie.
- Entspannungsübungen
Kurz die Augen zu schließen und sich auf eine Fantasiereise zu begeben, wirkt entspannend. Arme und Beine kräftig auszustrecken, entkrampft die Muskeln. Auch die angespannten Handgelenke sollte man lockern.
Im Internet gibt es zahlreiche Entspannungsübungen für den Büroalltag, die sich auch auf die Prüfungssituation übertragen lassen. - Ernährung
Um neue Energie zu tanken, ist die richtige Ernährung von großer Bedeutung. Hier gilt: Ungesundes vermeiden – Fitmacher wählen. Obst und Mineralwasser sind die beste Verpflegung. Aber auch ein Schokoriegel ist erlaubt, wenn die Nerven ein wenig Aufmunterung brauchen.

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