Null Bock auf Hausaufgaben

Hausaufgaben sollen das in der Schule Gelernte vertiefen, den weiteren Unterricht vorbereiten und zu eigenverantwortlichem und selbstständigem Arbeiten anregen. So weit die Theorie. Doch wie sieht es in der Praxis aus?

Immer diese Hausaufgaben

Kinder und Jugendliche sind mit ihren Hausaufgaben oft zeitlich oder inhaltlich überfordert. Die Hausaufgaben werden deswegen oft nachlässig oder gar nicht gemacht, was zu Hause immer wieder zu Streitigkeiten führt. Damit die Hausaufgaben leichter fallen, ist es wichtig, günstige Rahmenbedingungen zu schaffen. Hierzu gehören:

  • eine entspannte und ruhige Atmosphäre, in der man sich wohlfühlt und konzentriert arbeiten kann,
  • ein geregelter Tagesablauf, in dem die Hausaufgaben ihren festen Platz haben. Achtung: Nach der Schule sollte mindestens eine Stunde Zeit für Mittagessen und Erholung bleiben,
  • ein ordentlicher Arbeitsplatz - ideal ist ein leerer Schreibtisch, auf dem die Bücher und Hefte genügend Platz haben und alle wichtigen Utensilien griffbereit sind.

Mit Strategie zum Erfolg

 

Hinsichtlich der Erledigung der Hausaufgaben selber haben sich folgende Strategien als hilfreich erwiesen:

  • den Lernstoff portionieren
    Tipp: Die Hausaufgaben separat auf kleinen Zetteln notieren. Diese Zettel in eine Reihenfolge bringen und an eine Pinnwand heften. Immer wenn eine Aufgabe erledigt ist, den Zettel abnehmen. So behält man den Überblick, was noch zu erledigen ist.
  • mit leichten Aufgaben beginnen
    So bekommt das Gehirn die Möglichkeit, sich darauf einzustellen, das jetzt gelernt wird. Außerdem bringt die Bearbeitung leichter Aufgaben schon einmal die ersten Erfolgserlebnisse.
  • für Abwechslung sorgen
    Durch den Wechsel zwischen verschiedenen Lerninhalten kann der Lernstoff besser behalten werden. Also: Nach den Englisch-Vokabeln erst einmal die Mathe-Aufgaben erledigen und dann die Französisch-Vokabeln pauken.
  • regelmäßig Pausen machen
    Pausen fördern die Konzentration. Dabei hat sich folgender Rhythmus bewährt:
    1. Pause nach 20 Minuten für 5 Minuten
    2. Pause nach 45 Minuten für 10 Minuten
    3. Pause nach 60 Minuten für 15 Minuten
    4. Pause nach 90 Minuten für 30 Minuten
  • einen Hausaufgabenplaner anfertigen
    In einem Heft für jede Woche eine Doppelseite reservieren. Auf der linken Seite die Wochentage und die einzelnen Fächer notieren, rechts die Hausaufgaben für jedes Fach eintragen. So behalten Kinder und Jugendliche garantiert den Durchblick.

Weniger Stress dank Hausaufgabenvertrag

Sorgen die Hausaufgaben trotz dieser Tipps und Ratschläge immer noch für Stress und Streit in der Familie? Dann kann ein Hausaufgabenvertrag weiterhelfen. In diesem wird in der Familie entschieden, was sich zukünftig bei den Hausaufgaben ändern soll. Die einzelnen Punkte werden schriftlich festgehalten und der Vertrag von Eltern und Kind unterschrieben.

 

 Nach einer Woche setzt man sich erneut zusammen und redet darüber, ob sich der Vertrag bewährt hat oder nicht. Haben sich beide Seiten an die Verabredungen gehalten, gibt es eine dicke Belohnung.

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Null Bock auf Hausaufgaben

Hausaufgaben sollen das in der Schule Gelernte vertiefen - wie sieht es in der Praxis aus? Hausaufgabentipps und Informationen zur richtigen Strategie und Planung gibt es hier.

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